
26.06.2011 - 02.07.2011
Nachdem der Plan von Jens und mir auf eigene Faust eine Transalp zu fahren im letzten Jahr kurz vor knapp wegen Krankheit und Verletzung gescheitert ist, konnte ich den Virus, diese Wahnvorstellung, die Alpen mit dem Rennrad zu überqueren, nicht so ganz abschütteln.
Obwohl ich sehr gerne alleine trainiere und gerne für mich
alleine bin, ist eine Solo-Transalp für mich ein "no go". Was blieb
als Alternative? Jens scheidet für dieses Jahr noch aus und andere
aus meinem Umkreis haben kein Interesse daran bekundet. Ich möchte
das Ding jetzt fahren und nicht weiter aufschieben.
Als mögliche Alternativen bleiben danach "nur" noch geführte
Transalps mit dem Mountainbike oder eben: Die TOUR Transalp. Da ich
auf dem MTB nicht so ganz Sattelfest bin und ich das Gerät auch
nicht wirklich gerne fahre und daher nur für das Wintertraining und
dann vorwiegend auf der Straße einsetze, scheidet diese Option aus.
Erst einmal jedenfalls.
Die von dem renommierten Rennradmagazin TOUR veranstaltete Transalp ist ein in diesem Jahr zum neunten Mal durchgeführtes Radrennen über 7 Tagesetappen.
Das ganze findet auf weitgehend abgesperrten Straßen statt und ist ein sog. "Jedermannrennen", also ein Radrennen, dass auch für Hobbyfahrer offen ist. Wirkliche Radprofis findet man hier nicht.
Handicap: a) Es wird in zweier-Teams gestartet, was eine individuelle Teilnahme unmöglich macht und b) die Startplätze sind auf 1.200 (also 600 Teams) limitiert. Aufgrund der hohen Nachfrage war das letzte Rennen innerhalb von 5 Minuten komplett ausgebucht. Diese Hürden gilt es also zunächst zu umschiffen.
Am 01. Dezember um 12:00 Uhr wird die Onlineanmeldung
freigeschaltet. Bis dahin sollte zumindest ein Teampartner her.
Den habe ich im Vorwege über die "Teampartnersuche" auf der Website
gefunden. Joacquín"Jaco" kommt aus Goslar und ist bereits zum
zweiten Mal dabei.
Unser Ziel liegt auf Augenhöhe: Einfach nur Dabeisein ist nicht
alles - Ankommen ist Pflicht. Wir werden nicht ums Podium mitfahren,
sind aber nicht wegen des olympischen Gedankens dabei.
Dank Jacos Geschick haben wir dann auch einen der begehrten Startplätze abbekommen ;-)) und damit die ersten beiden Hindernisse aus dem Weg geräumt.
Jetzt muss nur noch die Form her.
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