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Triathlon

Generelles Interesse am Multisport habe ich schon seit 2003 langsam entwickelt. Besonders die IRONMAN - Übertragungen aus Hawaii hatten es mir angetan. So sehr ich diese Extrem-Ausdauersportler bewunder(t)e, sosehr hielt ich sie für Verrückte. Selbst einmal eine kürzere Distanz zu bestreiten erschien mir ganz OK und relativ leicht durchführbar, allerdings erst in dem Jahr, nach dem ich die 3-Stunden-Marke im Marathon geknackt haben würde. Also spätestens 2006  ;-)

Triathlon - ein Zufallsprodukt

Nach meinem Bandscheibenvorfall bzw. dessen Folgen, die mich in der zweiten Jahreshälfte 2005 in ein tiefes Loch gestürzt hatten, verbrachte ich 3 Wochen in der Reha und direkt davor 2 Wochen im Herbsturlaub auf Mallorca. Im Urlaub bin ich, da an ein schmerzfreies Laufen nicht zu denken war, recht intensiv und für meine Verhältnisse viel Rennrad gefahren. Sowohl im Gebirge als auch flachere Strecken. So kamen bis zu 120 km pro Tag zusammen, für einen in dieser Sportart Untrainierten sehr viel. Zudem hatten ich vorher nie auf einem Rennrad gesessen bzw. eines bewegt. Die Geschwindigkeit, das geringe Gewicht des Rades und dessen direkte Bewegungen faszinierten mich derart, dass ich mich bereits im Urlaub mit den Gedanken trug, mir eine solche Maschine zuzulegen.

Zurück aus dem Urlaub, ging es nur zwei Tage später zur Reha. Viel Zeit zum nachdenken und lesen also. Langeweile kam noch dazu. Zuhause hatte ich noch das "Große Buch vom Triathlon", welches ich zu lesen begann.
Die Anwendungen begannen frühestens um 8 Uhr morgens. Da ich Frühaufsteher bin, nutzte ich die Zeit vorher zum Besuch des Schwimmbades in der Reha-Klinik. Nachdem ich seit über zwanzig Jahren nicht mehr geschwommen war, wollte ich feststellen, ob es mir möglich war, mich 30 Minuten über Wasser zu halten. Das funktionierte zwar nicht auf Anhieb und schon gar nicht schmerzfrei, schien mir aber machbar zu sein.

Die Bandscheibe war's

Auch wenn ich es in dem Moment noch nicht wusste, habe ich in Bad Rothenfelde das Fundament "meiner" neuen Sportart gelegt. Das (Früh-)Schwimmen habe ich auch nach der Kur beibehalten, das Rennrad wurde noch im November bestellt und im Keller zuhause auf der "Rolle" in Betrieb genommen.

Vereinsmeierei

Zum 01.01.2006 bin ich der Triathlon-Sparte des LC SOLBAD RAVENSBERG beigetreten und prompt beim ersten Schwimmen zur Teilnahme an den Landesliga-Wettkämpfen verpflichtet worden. In den folgenden Jahren bin ich zu einem der drei Vorstandmitglieder der Abteilung gewählt worden, pflegte die entsprechenden Seiten der Vereinshomepage und kümmerte mich um die Laufstrecke "unserer" Triathlonveranstaltung in Versmold.
Zum 31.12.2010 bin ich aus dem Verein ausgetreten. Ich bin halt kein Vereinsmensch, nutze die Angebote des Vereins nicht und sehe mich auch nicht als "Ehrenamtlicher".

Seit dem 01.01.2011 bin ich Mitglied bei Hannover 96. Das sichert mir weiterhin meinen DTU-Startpass, ohne den ich bei jedem Start, ab der Olympischen Distanz zusätzlich zu den eigentlichen Startgebühren €18,- für eine Tageslizenz zahlen müsste. Weitergehende Verpflichtungen im Verein kann ich schon aufgrund der räumlichen Entfernung nicht eingehen.

 

 

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