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  •  12.08.2009 Finishs in Sassenberg und Rheine

    Ich war in den letzten Wochen ein wenig (schreib-)faul, aber auch schlecht motiviert, mich mit dem Sport zu befassen. Das einzige, was Spaß macht ist das Rad fahren. Beim Schwimmen mache ich nicht mehr als notwenig und laufen vermeide ich lieber. Es ärgert mich doch irgendwie, dass ich momentan nicht so kann, wie ich gerne möchte.

     

    Was die Schmerzen im Bein angeht, habe ich mich jetzt einem Osteopathen anvertraut. Zweimal hat er jetzt an mir herumgebogen, morgen früh steht die dritte Sitzung an. Er diagnostizierte eine Blockade des Ilio-Sakralgelenks, was wiederum zu einer weiteren Blockade einiger Wirbel geführt hat. Beides versucht er nun aufzuheben. Ich glaube daran und deshalb meine ich, dass es bereits besser wird.
    Wenn ich dann aber Laufe ändere ich meine Meinung recht schnell.
    Zusätzlich war ich gestern bei einem Sportarzt in Osnabrück. Da er selbst Triathlet und Läufer ist, versteht er meine Sorgen und Probleme ganz gut. Zuerst hat er auf den Bandscheibenvorfall getippt, nachdem er den Befund des MRT von vor 4 Jahren angefordert und gelesen hatte, war die Diagnose dann die, die ich hören wollte: Muskuläre Probleme. Maßnahme: zunächst Massagen und Tabletten zur Muskelentspannung. Radfahren und Laufen darf ich ab morgen wieder.

    Das Laufen trainiere ich nur einmal pro Woche auf der 11 KM-Runde. Zusätzlich habe ich die beiden Starts in Sassenberg (1,7 /66/14,6 KM) und Rheine (1,5/40/10KM) an den letzen beiden Wochenenden bestritten Mit den ersten beiden Disziplinen war ich mehr oder minder zufrieden. In Sassenberg war ich ein wenig enttäuscht über meine Leistung auf dem Rad - da hatte ich mehr erwartet, kam aber nicht in den Tritt. Auf der letzten Radrunde habe ich eine Schmerztablette genommen, um einigermaßen laufen zu können. Das Ding ist nach hinten losgegangen. Zwar waren die Schmerzen in Bein nicht so stark wie sonst, dafür hatte ich auf den ersten 5 KM derbe Magenschmerzen, die mich vom Durchlaufen abhielten und erst später nachließen. Als ich wieder zuhause war, sprangen alle Systeme auf "rot" nichts ging mehr.

    Schwimmen: 0:29:26h / Platz 27
    Bike 2:02:41 / Platz 70 (inkl. beider Wechsel)
    Run 1:10:55 / Platz 71
    Gesamt: 3:43:02h / Platz 62 / AK M45 Pl. 6

    Platz 6 der Alterklasse habe ich auch in Rheine eine Woche später erobert, ohne Schmerzmittel.
    So richtig Lust hatte ich keine und wollte selbst, nachdem ich die Startunterlagen schon abgeholt hatte, noch umkehren, Im 21°C warmen Dortmund-Ems-Kanal schwamm ich mal wieder zu weit von hinten los und hatte einige Mühe zu überholen. Die Arme wurden schwer und spätestens auf dem Rückweg der Wendepunktstrecke kämpfte ich gefühlt gegen das Ertrinken. Umso erstaunter war ich, als ich schon nach 25:15 Minuten wieder Land unter den Füßen hatte. Was der Neo doch alles so ausmacht - ich bin jedes Mal wieder überrascht. Selbst der erste Wechsel ging einigermaßen schnell von statten, so dass ich die 4 Radrunden schnell in Angriff nehmen konnte. Hier konnte ich fast den Druck machen, den ich machen wollte, auch wenn ich mit dem Ergebnis noch nicht zufrieden bin. Das muss ich für das nächste Jahr noch emsig trainieren. Nach Genau 01:05h war ich wieder zurück in der Wechselzone und machte mich auf die ebenfalls 4 fast flachen Laufrunden, für die ich 50:19 Minuten benötigte. Mehr war nicht drin. 02:22:55h war die Gesamtzeit, mit der ich zufrieden sein kann. Platz 36 Gesamt und Platz 6 in der Altersklasse sind in Ordnung für dieses Jahr.

    Fest im Plan sind jetzt noch der NordseeMan am letzten Augustwochenende in Wilhelmshaven und eine Woche später der Saisonabschluß in Köln, was mittlerweile eine gute Tradition wird. Beides Mitteldistanzen.

    Zudem kämpfe ich noch mit mir, ob ich doch am kommenden Samstag über die Mitteldistanz in Hückeswagen gehen soll. Den Start für die Verbandsliga habe ich abgesagt, aber im offenen Feld könnte ich den Halbmarathon so langsam angehen lassen, wie nötig. Mal sehen, wie das Wetter wird.

     

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  •  27.07.2009 - Es läuft einfach nicht

    Schietkram.

    Ich merke, dass mir der Ironman und die zwei Wochen in Österreich gut getan haben. Auf dem Rad fühle ich mich gut und kann mehr Druck auf die Pedale bringen, als vorher.

    Das Schwimmen habe ich etwas vernachlässigt. Gestern war ich im Versmolder Freibad und bin bei 21,6°C nicht nur fast erfroren sondern gefühlt auch ertrunken. Da stimmt die Koordination ohne Neopren nicht.

    Rad fahren macht so richtig Fez momentan. Über 300 KM in der letzen Woche - Schuld daran sind meine Eltern, die ihre goldene Hochzeit feierten. Nach Nienburg bin ich mit dem Rad gefahren - über 1/2 Stunde schneller als im März habe ich die 143 Km absolviert - trotz teilweisem Dauerregen.

    Nur das Laufen geht nicht. Heute bin zum erstem Mal seit zwei Wochen eine 11,2 KM-Runde gelaufen. Hölle. Nach 0,5 Km wollte ich schon umdrehen - das war mir aber dann doch zu blöd. Nach 3 oder 4 KM ging s etwas besser. Dafür kann ich jetzt weder sitzen och laufen. Der Doc scheint irgendwie etwas sehr ratlos. 2 Termine bei anderen Ärzten habe ich Mitte August. Vielleicht können die mir wieder auf's Pferd helfen.

    Am Sonntag steht der Triathlon in Sassenberg (1,7 / 66 / 15 KM) an, bei dem ich auf jeden Fall starten will. Mal sehen, was das wird.

     

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  •  05.07.2009 - IRONMAN!

    Die Hitzeschlacht ist geschlagen.

    Bekanntermaßen mag und liebe ich warme Temperaturen beim Wettkampf, aber das, was uns gestern geboten wurde, war schon fast grenzwertig. Seit einer Woche hatten wir wechselhaftes Wetter, immer wieder mit Regen- oder Gewitterschauern zwischendurch. Die Temperaturen lagen zwischen 20 und 25 Grad und stiegen seit Freitag an. Schon Freitagnachmittag hatte ich 37 Grad in der Sonne gemessen, Samstag waren es gute 28 °C im Schatten der Bierbude im Klagenfurter Strandbad, in dessen Nähe wir und fast den ganzen Tag aufhielten.
    Galt es doch noch mehrmals über die schöne und relativ große Messe zu schlendern, der Wettkampfbesprechung beizuwohnen, Nachmittags Jennies Auftritt bei dem IRONKIDS-Wettbewerb zu unterstützen und um 17:30h das Rad in der Wechselzone einzuchecken, die zu dem Zeitpunkt schon gut gefüllt war. Viel zu tun gab es nicht – es durfte nichts am Rad deponiert werden. Zwei Wechselbeutel während des Eincheckens bereits mit abgegeben. Anschließend wurde ein Foto von Bike und Besitzer gemacht und ein Chip am Rad mit den Daten des Chips im Armband abgeglichen um Diebstählen beim auschecken vorzubeugen. Eine gute Sache, kostet nicht viel Zeit.

    Am Sonntag früh das mittlerweile gewohnte Ritual: Um 03:30h aufstehen, frühstücken und die Verdauung in Gang bringen; zwischendurch die Familie davon überzeugen, dass sie doch alle aufstehen und mitkommen wollen ;-))

    4:45h Abfahrt nach Klagenfurt. Die Temperatur lag schon jetzt um fast 8 Grad höher, als vor einem Jahr in Roth – und vor allem regnete es nicht. Um kurz vor 6 war ich dann in bei meinem Bike in der Wechselzone, pumpte die Räder auf, füllte die Trinkflaschen und deponierte Gels und Riegel am Rad und gab anschließend meinen letzten Wechselbeutel für nach dem Rennen in dem großen, dafür vorgesehenen Zelt ab. Damit war sicher, dass wir im Falle von Regen trockene Sachen bekommen würden.

    6:20h Zusammen mit tausenden Zuschauern und Athleten stehen wir im Strandbad und lassen die gespannt-ruhige Stimmung auf uns einwirken. Musik unter anderem von Vangelis, Status Quo, ZZ Top und AC/DC lässt den Adrenalinspiegel ansteigen. Ich müsste noch mal – kann aber nicht mehr, weil sich lange Schlangen vor den mittlerweile schmutzigen Toiletten drängen. Das Geschäft muss also warten, bis das Rennen vorbei ist.


    06:40h ist verabschiede mich von der Familie und reihe mich in die Schlange der Athleten vor dem Eingang zum Startbereich ein. Hier geht es nur langsam voran. Gesprochen wird nicht viel. Immer wieder Lautsprecheransagen auf Deutsch und Englisch, um alle Teilnehmer geordnet an den Start zu bringen. Die Organisation ist bis hierhin – und das wird sich aus meiner Sicht im weiteren Verlauf des Tages auch nicht ändern.

    Die kurze Andacht auch Deutsch und Englisch bekomme ich kaum mit – ebenso den Start, der pünktlich um 7 Uhr durchgeführt wurde. Ich hatte nicht mehr auf die Uhr gesehen und nur noch darauf gewartet, dass die Nationalhymne gespielt und das Startbanner gesenkt wurde. Der Startschuss riss mich dann aus meinen Gedanken, aus der letzten Startreihe lief ich mit mehr als 2.400 StarterInnen in den Wörthersee, startete soeben noch meine Uhr und ab ging es zum längsten Tag des Jahres.

    Auf den ersten 5-600 Metern hatte mehrmals das Gefühl ertrinken zu müssen. So ein Gehaue und Geprügel habe ich noch nicht erlebt. Später packte mich jemand an meine Schulter, drückte mich herunter und überschwamm mich. Unglaublich – soo langsam war ich nun auch wieder nicht unterwegs. Allmählich wurde mir doch ziemlich warm in meinem Neoprenanzug und unter der Badekappe. Ich denke, die Wettkampfrichter haben großzügig gemessen, als über die Neoprenfreigabe entschieden wurde. Letztendlich war ich aber froh mit dem Ding schwimmen zu dürfen. Vor den Bojen wurde das Gedränge jedes Mal wieder dichter, am meisten gab es aber vor der Verengung vor dem Lendkanal und im Kanal selbst auf die Mütze. Hier drängen sich die Schwimmer dann über ca 800 Meter auf eine Kanalbreite von vielleicht 15 Meter.

    Schwimmsplit: 01:08:25h Damit war ich einigermaßen zufrieden, hatte jedoch eine Zeit von ungefähr 01:06h erwartet, die wohl dem Gedränge geschuldet ist. Platz 664 nach dem Schwimmen

    Den Kleiderbeutel fand ich auf Anhieb an seinem Haken und auch der Wechsel machte mir keine Probleme. Normalerweise kämpfe ich immer mit Krämpfen beim Ausziehen des Neo’s.
    Die Schwimmsachen waren schnell im freigewordenen Beutel untergebracht und einem Voluntier in die Hand gedrückt. Mein Rad stand in der letzten Reihe und war somit selbst für mich leicht aufzufinden. Dennoch kostete mit der Wechsel 23 Plätze

    Wechsel 1: 0:04:45 / Platz 681 nach Schwimmen und Wechsel

    Auf dem Rad ging es zügig los. Die Temperatur lag jetzt bei 21 Grad bei Fahrtwindkühlung und meist im Schatten.
    Aufgrund der Vielzahl von Teilnehmern, die nahezu zeitgleich aus der Wechselzone kamen, war windschattenfreies fahren oder so zu überholen, dass nur zwei Räder nebeneinander fahren, auf den ersten 25 KM am Südufer des Wörthersees nicht möglich. Bis her hin hatten auch die Wettkampfrichter ein Einsehen. Zum ersten Mal wurde das Feld am 1 KM langen Anstieg nach Egg am Faaker See selektiert. Hier kam ich als 647 nach insgesamt 2:09:11h Wettkampfzeit oben an. Der Anstieg ist zwar nicht zu lang aber eben doch mit recht heftig. Ich war froh, dass ich die Runde vorher zweimal abgefahren bin. So bereitete mir das Ding auch keine Mühe.

    Danach ging es weiter über Ledenitzen, Rosegg, Velden, Schiefling und St. Egyden. Hier lauerte dann der Rupertiberg, der die Durchschnittsgeschwinigkeit deutlich senkte. Über gut 2 KM zieht sich der Anstieg hin. Auf der ersten Runde war sich so gut drauf, dass ich der festen Überzeugung war, erst die Hälfte geschafft zu haben, als ich oben ankam. Bei beiden Anstiegen konnte ich viele Plätze gut machen, die ich jedoch in der Fläche meistens wieder verlor.
    Die restlichen 27 KM über Ludmannsdorf und Köttmannsdorf zurück nach Klagenfurt verlaufen nur leicht wellig mit kurzen Anstiegen bis zu max. 4 % überwiegend bergab.

    Zwischenstand nach Schwimmen und der 1. Radrunde: 3:46:37h / Platz 645

    Zu Beginn der zweiten Runde war ich noch immer gut drauf. Die Schmerzen in den Beinen waren fast nicht da und weitaus geringer, als befürchtet. Dennoch habe ich mich weiter zurück gehalten. Bis zum nächsten Anstieg in Egg nach 122 Radkilometern lag ich nach einer planmässigen Pinkelpause insgesamt auf Platz 655 (4:45:33h), nachdem ich mich zwischenzeitlich auf Platz 604 vorgearbeitet hatte. Das Thermometer am Rad stieg jetzt auf 34 Grad in der Sonne, trotz Fahrtwind. Unter dem Helm begann ich zu kochen. An fast jeder Verpflegungsstation nahm ich eine Flasche Wasser um diese mit meinem Maltodextrin-Konzentrat zu mischen. Die Stationen waren ca alle 20 KM eingerichtet.
    Mittlerweile hatte ich irgendwie einen Tiefpunkt erreicht. Ich hatte den Eindruck nicht mehr vorwärts zu kommen. Auf dem Marathon freute ich mich allerdings auch nicht so recht.

    Am Rupertiberg „flog“ ich diesmal nicht so hoch, konnte jedoch wieder gut überholen. Tropfnass kam ich oben an. 37°C. Nach insgesamt 5:52:46 Stunden Wettkampfzeit kam ich auch als 655 auf dem Rupertiberg an.

    In Köttmannsdorf hatte ich dann einen weiteren unplanmäßigen Aufenthalt. In einer Bushaltestelle.
    Das kam so: An einer Verpflegungsstation nahm ich eine Trinklasche mit Cola an, die bereits geöffnet war. Was ich nicht gesehen hatte war, dass direkt dahinter ein Anstieg begann, an dem ich schalten musste. Die Flasche konnte ich so schnell nirgends unterbringen. Ich hatte als eine Flasche in der einen Hand und benötigte die andere sowohl zum Schalten und zum Lenken. Klar – das ging in die Hose ich rutschte mit der schweißnassen „Schalthand“ ab und kam in einer Bushaltestelle zu liegen. Sofort waren Zuschauer und ein Wettkampfrichter zur Stelle um zu Helfen (Zuschauer) bzw. um fremde Hilfe zu unterbinden (Wettkampfrichter). Das war auch OK so, denn das Annehmen von fremder Hilfe ist gemäß den Regularien nicht gestattet und führt zur Disqualifikation. Abgesehen von etwas Hautabschürfungen an der linken Hand war ich OK, aber das Vorderrad drehte sich nicht mehr und der Lenker war etwas verdreht. Erst das Öffnen der Bremse und das Zurechtrücken des Bremskörpers gaben die Bremse bzw. das Rad wieder frei. Die Wettkampfrichterin gab mir ein Tempo, mit dem ich die Blutung etwas stillen konnte und nach ca. 3 Minuten konnte ich weiterfahren. Zum Glück standen auf den verbleibenden 20 KM keine großartigen Abfahrten mehr an.
    Der Vorfall hat mich ca. 70 Plätze gekostet. 02:33:15h für die zweite Radrunde / 05:25:28h für 180 KM.

    Nach 06:38:30h Wettkampfzeit erreichte ich nach 3,8 Schwimm- und 180 Radkilometern als 728. die Wechselzone. Rad abstellen, zum Wechselzelt laufen, vorher den Beutel mit den Laufsachen holen, umziehen und loslaufen. Der zweite Wechsel dauerte alles in allem 4:56 Minuten und kostete mich weitere 7 Plätze, was aber nebensächlich war, denn ich ging nach wie vor davon aus, dass ich den Wettkampf wie geplant nicht beenden würde.

    Auf dem 1. Kilometer durch den von Zuschauern stark frequentierte Start-/Zielbereich verstärkte sich das Vorhaben auch noch.
    In Anbetracht meiner guten Zwischenzeit begann ich kurz zu überschlagen: 6:44 Stunden hatte bisher „erste“ benötigt. Bis zum Zielschluß blieben mir also noch mehr als 10 Stunden – in denen ich die 42 Kilometer so oder so irgendwie hinter mich bringen können würde. Selbst auf dem Zahnfleisch. Schon jetzt fiel also die Vorentscheidung, die ich mir bis zum Halbmarathon vorbehalten wollte. Ich ließ es recht ruhig angehen. 5:20-5:30 Minuten/KM lief ich auf den ersten 10 KM, bei den Verpflegungsstationen, ca. alle 2,5 KM ging ich zügig und verpflegte mich. Vor allem mit Getränken und Schwämmen. De Hitze und die Luftfeuchtigkeit machten mir neben den erwarteten Schmerzen im rechten Bein zusätzlich zu schaffen. Aber damit war ich bei weitem nicht alleine. Viele gingen und viele mussten aufgeben bzw. sich in ärztliche Versorgung begeben. Ungefähr 250 Teilnehmer/Innen sahen das Ziel nicht.
    Christine und die Kinder sah ich zum ersten Mal kurz nach der Halbmarathonmarke (02:16:34h) . Auf die Frage, ob ich weiter mache antwortete ich: Ich bin jetzt auf dem Weg nach Westen – also muss ich den zweiten Halbmarathon zu Ende laufen.“ Logisch? Nicht wirklich. Genau 9 Stunden waren jetzt seit dem Start Start vergangen – das war nicht so übel wie befürchtet, ob die Schmerzen so eintraten wie ich es trotz der Laufpause erwartet hatte. Platz 854. Allmählich wurde ich nach hinten durchgereicht.

    Endlich zogen die herbeigesehnten Regen- und Gewitterwolken auf und kamen schnell näher. In den Genuss der Abkühlung kam ich jedoch nicht. Ich wanderte zu diesem Zeitpunkt nach Krumpendorf in die falsche Richtung. Der Regen kam im Bereich Klagenfurt / Start-Ziel-Bereich herunter.
    Auf der zweiten Runde wechselte ich kurze Laufstrecken von vielleicht 100 – 300 Metern mit Gehpausen ab.
    Als ich Klagefurt wieder erreichte, bekam ich zwar noch etwas Regen ab, da aber die Sonne von Westen schon wieder mächtig brannte, wurde die Luft noch einmal feuchter. 2 Stunden und 34 Minuten sollten noch vergehen, bis ich auf den zweiten Halbmarathon hinter mich gebracht hatte.
    Der Zieleinlauf nach 11:34:42 Stunden war emotional überwältigend und nicht mit denen in Roth und Glücksburg im letzten Jahr zu vergleichen – obwohl beides sehr (!) schöne Veranstaltungen sind. Schon eher mit Frankfurt 2007, aber das wird wohl für immer unvergesslich bleiben. Vielleicht auch ein Grund, warum ich mit in der letzten Woche schon für den Ironman Frankfurt 2010 angemeldet habe? Oder liegt es doch am „Label“ IRONMAN?

    4 Starts über diese Distanz, 4 mal gefinished. Klagenfurt war nur unwesentlich schneller als die beiden Rennen im letzten Jahr, hat mir aber trotz der Beschwerden sehr viel Spaß gemacht. Wahrscheinlich auch, weil ich es ohne Druck angegangen bin – weil ich ja eigentlich spätestens auf der Laufstrecke aussteigen wollte… Aber das ist der der langen Wettkampfzeit auch irgendwie blöd.

    Die Splitzeiten

    Swim 3,8 KM 01:08:25h
    Wechsel 1 00:04:56h
    Bike 180 KM 05:25:28h
    Wechsel 2 00:05:14h
    Run 42 KM 04:50:37h

    Platz 1.028  / Altersklasse 115 (M45)
     

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  •  21.06.2009 - Triathlon Münster

    War das eine Nacht. Die Knochen taten weh ohne Ende - Nachwirkungen vom 4,8 KM-Läufchen gestern Abend. Um kurz vor 7 klingelte brav der Wecker, der prompt einen auf den Kopf bekam. Um 8 Uhr weckte mich dann irgendetwas...
    Kein Problem, ich wollte ohnehin erst gegen 8:30h nach Münster fahren - nur wollte ich meine Sachen in Ruhe zusammensuchen und einpacken. So wurde alle ein wenig hektischer.

    Im Auto fiel mir nach 10 Minuten zum Glück noch ein, dass ich die Schwimmbrille vergessen hatte.

    Nun war also also soweit alles klar für meinen 31. Triathlonstart - den ich zum 30. Mal finishen wollte. Die Zeichen dafür standen nicht zu gut, wenn man die letzen Postings liest.

    Im Startbereich am Münsteraner Hafen ging es irgend wie es irgendwie unkoordiniert zu. Der (gedachte) Weg zur Wechselzone war gesperrt ("Hier ist die Hölle los, Ihr könnte auf eigene Gefahr dahinten lang gehen").

    Geht gar nicht. Keine Ausschilderung. Auch nach dem Wettkampf war es undurchsichtig, wie man zurück zum Rad und mit dem Rad aus dem Parc Fermé kommt (auf jeden Fall hat mich niemand kontrolliert, was für gewöhnlich üblich ist)

    Die Wechselzone ist einer ehemaligen Industriehalle unterbracht, deren Charme ich einfach mal als bedrückend und kühl beschreiben möchte. Die Stimmung hier war allerdings gut. Sowohl von der Moderation mit Musik und Großbildleinwand als auch später von den Zuschauern her.

    Der Schwimmstart find 500 Meter weiter im Kanal statt. Der Weg dort hin war zum Teil steinig, weil unbefestigt; einige Glasscherben lagen zwischen dem Kopfsteinpflaster. Nicht so ganz ideal also.
    Die Wettkampfbesprechung im Startbereich gab im Wesentlichen das wieder, was auch zwischendurch in der Wechselzone schon immer durchgesagt wurde.

    Punkt 11:00 Uhr kam die Sonne zwischen den Wolken heraus und ich startete in der ersten Startgruppe - wie immer von hinten. Dennoch gab es wieder einiges auf die Mütze, woran man sich aber gewöhnt. 18°C hatte das trübe Wasser - erträglich. Es kam mir deutlich wärmer vor, als die 17,5 Grad in Hannover vor zwei Wochen. Der Rest des Schwimmens war unspektakulär. Ich hatte keine Probleme mit der Orientierung, obwohl ich mich aus den Gruppen heraushielt. Die Bojen waren gut sichtbar.
    Schwimmausstieg nach 26:37 Minuten , damit kann ich gut leben, obwohl ich dieses Jahr im Becken mit Neo schon schneller war.

    In der Wechselzone hatte ich stärker als sonst üblich mit Krämpfen in den Beinen beim Ausziehen des Neo's und Anziehen der Radschuhe zu kämpfen. Auch die Technik ärgerte mich - ich hatte die Pulsuhr zunächst ganz ausgedrückt und musste sie neu einstellen, dann wieder ausgestellt und von Neuem probiert... Zu guter letzt noch den Helm und die Brille herunter geschmissen.

    Aber dann ging's doch noch auf die Radstrecke. Hier versuchte ich das an Druck zu machen, was ich glaubte, meinen Beinen zumuten zu können. Die meckerten zeitweilig ganz schön. Dennoch wurde ich relativ wenig überholt und konnte im Gegenzug auch einige überholen. Irgendwie spürte ich den Atem meines Vereinskollegen Holger Steuer, der 10 Minuten nach mir gestartet war und ein super Radfahrer ist, schon im Nacken.

    So freute ich mich, dass ich ohne von ihm eingeholt worden zu sein, noch die WZ 2 erreichte. 01:04:30h brauchte ich für den Radabschnitt inkl. schieben beim ersten Wechsel. Die Radstrecke war mit 37,1 KM aber auch zu kurz geraten.

    Nach 01:12 Minuten war ich dann auf der Laufstrecken. Oh weh. Schon nach wenigen Metern wollte ich raus. Alles schrie in mir und die Vernunft sagte "aufhören, sofort". Das Kleinhirn meldete den Ernstfall an das Großhirn: "Faust geballt, fertig für den Abschuss auf den nächsten Zuschauer, der "schneller" oder ähnliches ruft".

    Die Blöße wollte ich mir dann aber doch nicht geben. Ich beschloss sehr langsam zu laufen und nach 5 KM auszusteigen. Zwischen KM 1 und 3 war ich die "erste Frau", die dann aber überholt wurde ;-)
    Die erste Runde ging zu Ende, ich lief durch die Halle, ballte wieder die Faust und lief auf die zweite Runde. Kurz vor KM 7 kam Holger dann und brachte sicher gute 2-3 Minuten plus die 10 Minuten vom Schwimmen ins Ziel. Chapeau.

    Das offizielle Ergebnis fehlt noch. Ich denke, dass ich ca. 2:17:46h gebraucht haben dürfte, denn auch die Laufstrecke war vermutlich nur 9,3 KM lang. Dafür benötigte ich 42:32 Minuten, wobei die Schmerzen ab KM 6 etwas erträglicher wurden.

    Auch heute Abend fühle ich mich wesentlich besser als gestern...

     

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  •   20.06.2009 - Firmenlauf in Borgholzhausen

    Zum dritten Mal waren wir gestern beim Firmenlauf in Borgholzhausen und haben unsere Firma mit 3 Teams á 3 Läufer/innen vertreten. Leider hatten wir zwei kurzfristige Ausfälle, von denen wir nur einen ersetzen konnten. Das hat zur Folge, dass nur zwei Teams in die Wertung gekommen sind.

    Insgesamt wurden 141 Teams in den Kategorien Männer/Frauen/Mixed/Walker = 423 Athleten, gewertet.

    Aufgrund meiner Beschwerden war ich deutlich langsamer als ich gehofft hatte. Einen ähnlich langen Kurs (4,8 KM) hatte der Triathlon in Hameln, den ich in 16:13 min gerannt bin. So hatte ich auf eine 17-er-Zeit gehofft. Schon nach wenigen Metern machten sich die Schmerzen im rechten Bein, die nun langsam auch ins linke ausstrahlen bemerkbar. Erschwerend kam eine drangvolle Enge auf den ersten 3-400 Metern hinzu, obwohl wir uns schon recht weit vorne rein gestellt hatten.

    Der schöne Kurs, mit reichlich motivierten Zuschauern, war zweimal zu durchlaufen, was an den Beschwerden nichts änderte, außer, dass die Bratwurst, die ich 2 h vorher gegessen hatte, auf der zweiten Runde etwas "quer" lag ;-))

    Nach 19:10min war ich mit dem Thema durch, die Kollegen folgten in relativ kurzen Abständen. Mit einem Team bin ich 27. geworden, das zweite gewertete steht auf Platz 54.
    Die 19 Minuten dürfen für ca. Platz 19 in der Einzelwertung reichen.

    Die Folge: Schon beim Bier danach konnte ich kaum stehen (lag nicht am Bier), während der Nacht kam ich mir trotz Schmerzmittel wie ein Brummkreisel vor, weil ich keine schmerzfreie Lage finden konnte.

    Spaß gemacht hat's mir trotzdem. So.

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  •  14.06.2009 - Irgendwie ist alles Käse

    Gesteigerte Schmerzen, vor allem im rechten Bein habe ich ja schon seit dem Hamburg-Marathon zu verzeichnen. Spätestens.
    Seit gut einer Woche kann ich das Laufen im Prinzip fast ganz vergessen. Es sind die selben Schmerzen wie vor 5 Jahren bei meinem ersten Bandscheibenvorfall. Nur davon abgesehen, dass ich mit dem Bein bislang noch nicht am Teppich hängen geblieben bin :-)

    Laufpausen, Wärmebehandlung, Dehn- und sonstige Übungen schlagen bislang nicht an.

    Am letzten Sonntag war ich ja noch einigermassen froh, das ich in Hannover ausgestiegen bin und dadurch den Halbmarathon vermieden habe. Montag habe ich mich über 11 KM geschleppt und am Freitag über 16 KM. Letzteres war zwar kein Vergnügen, aber zwischenzeitlich dachte ich, sooo langsam könnte ich auch einen Marathon überstehen. Die Beschwerden am Abend und gestern waren da eher gegensätzlich.

    Deswegen habe ich heute auch den Kurztriathlon in Lohne, auf den ich mich doch gefreut hatte, ausfallen lassen. Statt dessen bin ich mit Jennie locker 50 KM Rennrad gefahren, bis uns der Regen nach Hause getrieben hat.

    Mein Bewegungsdrang zwingt mich also derzeit mehr zu schwimmen und Rad zu fahren. Schwimmen ist ja kein Problem (mal vom Spaßfaktor abgesehen), auf dem Rad läßt es sich einigermassen aushalten.

    Am kommenden Samstag laufen wir in Borgholzhausen den Firmenlauf mit. 3 englische Meilen, rund 4,8 KM also. Das werde ich wohl irgendwie gehen. Außerdem habe ich meine feste Zusage zum Start gegeben. Nachdem ich vor 3 Jahren als Initiator schon wegen eines Radunfalls ausgefallen bin, will ich mir/uns das nicht schon wieder antun. Also: alles geben und mal sehen wie es läuft.
    Für den Sonntag habe ich den Start beim Münster-Triathlon fest eingeplant. Das werden dann auch wohl die beiden einzigen Laufeinheiten in der kommenden Woche.
    15 KM - eine wirklich miese Ironman-Vorbereitung...

    Keep the fire burning!
     

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  •  07.06.2009 - Hannover-Wasserstadt-Triathlon   D.N.F.

    Ich war als erster unter Dusche – auch als einziger. Das ist wohl das Positive der heutigen Veranstaltung.

    Nachdem es die ganze Nacht und den Morgen hindurch leicht geregnet hatte (wie in Roth letztes Jahr), war das Schwimmen ja noch OK und gut auszuhalten. Außentemperatur knapp über 10 Grad (Mittags), Wasser 17,5°C. 33:04 Min. war nicht überragend schnell, aber soweit in Ordnung.

    Auf dem Rad kam ich erst gar nicht in den Tritt. Zu kalte Füße und Hände, Schmerzen im rechten Bein und im Rücken, richtig sitzen konnte ich auch nicht. Das legte sich erst nach knapp 20 KM. Die Temperatur stieg nahezu rasant auf 13/14 Grad.

    Als ich anfing, mich etwas wohler zu fühlen, riss mir direkt hinter der Verpflegungsstelle am ersten Wendepunkt der Schaltzug für den Umwerfer, als ich wieder hoch schalten wollte. Das war’s dann. Nur mit dem kleinen Kettenblatt wollte ich die letzen beiden Runden auch nicht abstrampeln.
    Von dort aus waren es nur wenige hundert Meter zurück zur Wechselzone. Von daher ein idealer Ausstiegspunkt. Wäre mir das eine Runde später nach 60 KM passiert, wäre ich vermutlich weiter gefahren.

    Im Grunde genommen war ich zunächst nicht so furchtbar enttäuscht darüber, aber nachdem mir wieder warm geworden ist, ärgere ich mich doch ein wenig ;-)
    Andererseits: das Laufen wäre wohl eine Tortour geworden mit den Schmerzen im Bein.

    Das erste D.N.F (did not finish) im 30. Triathlon-Wettkampf muß ich jetzt verdauen und mein Bein schonen. Wenn alles gut geht, starte ich am nächsten Sonntag auf der Kurzdistanz in Lohne und in zwei Wochen in Münster (sowieso).

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  •  24.05.2009 - Radmarathon Greffen

    So lange / weit bin ich bislang noch nicht Rad gefahren. 205 KM Radmarathon plus 38,5 KM An- und Abfahrt bis Greffen. 243,5 KM also.
    Schon früh morgens um 6:45h haben wir uns in Versmold getroffen um dann gemütlich nach Greffen zu radeln. Die Sonne kam schon gut hoch, die Temperaturen waren eher noch Maikühl und erforderten das Tragen einer Windjacke oder Armlingen. Pünktlich um 07:30h wurden die ca. 60 Starter der Marathon-Distanz auf die Runde geschickt.

    Ziemlich unkoordiniert und sehr locker fuhren wir die ersten 20-30 KM. Gruppen bildeten sich erst in den Hügeln des Teutoburger Waldes, fielen aber an den Anstiegen und Abfahrten schnell wieder auseinander. So ab ca. KM 130 zwischen Hilter und Bad Laer hatte sich eine Gruppe um uns von ca. 10 Personen zusammengefunden, die recht homogen im Verband gegen den Wind arbeitete und das Tempo hoch hielt. Auf diesem Teilstück hatte ich meinen persönlichen Tiefpunkt. Die zürgig gefahrenen Berge und jetzt das Kämpfen gegen den Wind hatte mehr Körner aufberaucht, als gut war. Nach dem nächsten Verpflegungspunkt in Füchtorf ging es wieder besser.

    Der Kern der Gruppe mit 8 Teilnehmern fuhr den Marathon bis zum Schluß durch, so dass wir trotz der "Bummelfahrt" am Anfang und den Zeit raubenden Anstiegen auf einen Schnitt von über 30KM/h kamen. 225 KM zeigte mein Tacho an, als wir wieder in Greffen waren.
    Zu zweit fuhren wir bis Versmold zurück, mir blieben dann noch 10 mühsame KM bis nach Hause. Auf dem Weg dahin fuhren die Systeme des Körpers allmählich herunter. Ich kam total platt an und erst nachdem ich ausgiebig getrunken und etwas gegessen hatte sowie ein kurzes Nickerchen im Garten hinter mir hatte konnte ich duschen und den angenehmen Dingen des Lebens nachgehen ;-))

    Die RTF selbst war suber organisiert. 6 gut ausgestattete Kontroll-/Verpflegungsstationen mit ausreichend Getränken und Rosinenbrot sowie teilweise Käse-/Wurstbrot, Knoppers, und einmal mit warmer Hühner-Nudelsuppe sorgten für ausreichen Nachschub.

    Ziemlich genau 10 Stunden war ich unterwegs. Reine Fahrzeit: 08:14h  

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  •  23.05.2009 - Neoprenschwimmen
     Allmählich wird es ja mal Zeit:
    In zwei Wochen steht die Mitteldistanz in Hannover-Limmer an. 2 KM im Kanal schwimmen - heißt: Neopren. Pflicht für mich sowieso.
    Das heißt aber auch: Bei Zeiten muss das gute Teil mal geschwommen werden, damit man sich daran gewöhnt. Seit einiger Zeit habe ich damit geliebäugelt, morgens früh für der Arbeit im Feldmarksee zu schwimmen - aber na ja. Was soll ich sagen. Ich komme halt schlecht aus den Federn in diesem Jahr.

    Heute Vormittag musste es dann sein. Im Versmolder Freibad. Das Wasser war mit knapp 21 Grad angenehm kühl und die meisten anderen Schwimmer blieben lieber im warmen Hallenbad.
    Wenn ich das Ding dann schon einmal anhabe, dachte ich mir, müssen es auch 3,8 KM sein, Ernstfall-Probe also. 01:06:43h im Becken, das ist ganz anständig für meine Verhältnisse, erfordert aber noch die eine oder andere lange Trainingseinheit vor dem Ironman.

    Der Neopren bringt mir auf dieser Strecke und bei der derzeitigen Form ziemlich genau 10 Minuten!

    Morgen steht der Radmarathon in Greffen an. 207 KM plus An- und Abfahrt mit dem Rad. Das werden dann rund 250 KM. Das Wetter soll gut werden, also... auf geht`s

    Ach ja: Das Laufen macht mir noch immer keinen Spaß. Es zwickt und schmerzt überall. Kann nur noch besser werden.
     

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  • 17.05.2009 - na, willst Du auch mal im warmen Wasser schwimmen?

    ... das war die Frage eines Triathleten auf dem Parkplatz vor dem gestrigen Hameln-Triathlon. Hintergrund ist das wirklich sehr kalte Wasser vor einer Woche bei uns in Versmold ;-)

    Die Veranstaltung mit über 400 Teilnehmern war ein voller Erfolg. Wir konnten die Kritik und Anregungen aus dem letzten Jahr umsetzen. Die Rückmeldungen der Teilnehmer in Mails und im Internet sowie in der Presse war durchweg positiv.
    Morgen beginnen wir bereits mit den Planungen für 2010 – jedes Jahr ein bisschen besser.
    Das ganze Drumherum hat mich doch zeitlich sehr in Anspruch genommen, was sich negativ auf meine Trainingsaktivitäten ausgewirkt hat. Das Nach dem Veranstaltungswochenende selbst hatte ich das Gefühl, eine Mitteldistanz hinter mich gebracht zu haben. Platt.


    Mein eigener Einstieg in die neue Triathlonsaison liegt nun auch schon hinter mir.
    Nachdem ich am Samstag noch 80KM zügig durch den Teuto, Berg- und Tal gefahren bin, was mir trotz des Windes Spaß gemacht hat, habe ich wie im letzten Jahr am Sonntag mit der Sprintdistanz in Hameln angefangen.

    Das sich so früh am Sonntag aus der Familie niemand zum Mitkommen aufraffen konnte oder wollte, bin ich also alleine in den Sonnenaufgang geritten. Ein gutes Vorzeichen – der Wetterbericht sagte Regen an und nahm mir schon im Vorfeld die Lust auf einen Start. Um kurz nach 8 Uhr hatte ich die Startunterlagen in der Hand und richtete meine Wechselzone im weitläufigen Weserbergland-Stadion ein. Die Starts erfolgten nebenan im 50-Meter-Freibad nach Altersklassen getrennt. Im meinem fortgeschrittenen Alter ;-) kam ich schon um 09:30h an die Reihe. Die Sonne hatte sich mittlerweile verkrümelt und die Luft war im Wind entsprechend kalt. 12-16 Grad wurden es dann auch nur. Das „warme Wasser“ (s. Überschrift) kam mir gar nicht so warm vor – ich konnte nicht so schnell zittern, wie ich fror.

    6 Mann auf einer Bahn, das war in Ordnung. Da 4 von denen in etwa gleich stark waren, gab es aber trotzdem reichlich auf die Mütze. Die erste Bahn kämpften wir noch zu dritt nebeneinander, wobei die Wende etwas eng wurde. Zunächst schwamm ich an vorletzter Stelle, konnte aber nach 250 Metern zwei Plätze gut machen. Die 09:27h bei Ausstieg aus dem Wasser enttäuschte mich dann doch sehr: zum einen hatte ich das Gefühl schneller unterwegs gewesen zu sein, zum andern kam die Erkenntnis, dass mein Wintertraining nicht so furchtbar viel gebracht hatte. Im Training steige ich bei gleichen oder etwas schnelleren Zeiten deutlich entspannter aus dem Becken.

    Aufgrund der langen Wege dauerte der erste Wechsel 3:38 min. Der anschließende Radkurs auf einer 5-KM-Wendepunktstrecke war zweimal zu fahren. Die Beschaffenheit der windanfälligen Strecke ließen hohe Geschwindigkeiten zu, die lediglich während eines ca 1 KM langen Anstiegs mit 1-2% Steigung vor dem Wendepunkt absanken. Nach 33:04 Minuten waren die exakt 20 KM absolviert und der sich zwischenzeitlich eingestellte Spaß hatte schon ein Ende. Ein Schnitt von 36,29 KM/h – da brannten die Oberschenkelmuskeln doch schon...

    Der zweite Wechsel ging nach 2:03 min über die Bühne. 5 KM sollte die wie zum letzten Jahr identische Strecke lang sein. Da kann man alles geben – was ich auch tat. 17:12 Minuten stehen zu Buche – 1 Sekunde schneller als 2008 - und lassen vermuten, dass die Runde vielleicht nur 4,7 KM lang ist. Dennoch wieder eine Superzeit für mich.

    Am Schluss steht als eine 1:05:25h – 1 Minute und 11 Sekunden schneller als letztes Jahr.

    Platz 119 (2008 = 150) von 498 Finishern, Platz 14 in der Altersklasse (da hatte ich mehr erwartet).

    Jetzt geht es weiter mit den Planungen (s. rechte Seite "Nächste Starts").
    Zunächst muss ich das Training wieder intensivieren. Besonders am Laufen habe ich seit dem Hamburg-Marathon noch keinen Spaß wieder gefunden. Lange Radeinheiten müssen her. Wir haben vor bei gutem Wetter am kommenden Sonntag einen Radmarathon (200 KM) zu fahren. Spätestens zu Pfingsten bzw. in der Urlaubswoche danach will ich einige Tage auf dem Rad verbringen und eine Art Trainingslager zuhause machen. Der nächste Triathlon-Start ist die Mitteldistanz in Hannover im Anschluss an die Trainingswoche.  

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  •  03.05.2009 - Hannover-(Halb-)Marathon
    Na also.
    Es geht doch noch ein bißchen. Nach dem ernüchternen Ergebnis in Hamburg vor einer Woche in den Knochen bin ich mit meinem Abschneiden auf der Halben Marathon-Distanz in Hannover doch recht zufrieden.
    Es war mit 1:26:12h zwar nicht mein bestes Ergebnis auf dieser Strecke, aber das beste nach einem Marathon und in jedem Fall die beste Platzierung in Hannover bei 5 Starts ;-)
    Gesamt Platz 68 (von 3.588 Männern im Ziel, Altersklasse 9. von 587)
    In Anbetracht der Tatsache, dass wir am Samstag Abend unser Betriebsfest gefeiert haben, das ich um Mitternacht nachdem ich in der 3-Liter-Klasse gestartet war, beendete, war das gut. Auch jeden Fall gut hydriert.

    Am kommenden Wochenende richten wir in Versmold unseren eigenen Triathlon aus, der bereits in der Voranmeldung alle Rekorde schlägt. Das wird wieder eine tolle Sache und meinen vollen Einsaz fordern. Somit wird diese Woche wohl eher eine Regenerative.
     

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27.04.2009 - Hamburg - und ewig grüßt das Murmeltier

Der Titel sagt es bereits und die nackte Zielzeit auch: 03:10:23h. Meilenweit am Ziel vorbei geschossen. Bei den Bayern wäre (ist) der Trainer Klinsmann entlassen worden, bei mir sehen die Konsequenzen und deren Folgen konkreter aus: Ich laufe keinen Marathon mehr!

Zumindest nicht um die 3 h zu knacken. Aus vorbei, Ende.
Auch heute, einen Tag nach dem letztendlich erfolgreichen Finish steht der Entschluss.
OK, gestern habe mir mir noch geschworen, frühestens 2010 wieder einen Marathon zu laufen, heute kann ich mir vorstellen, weitere, aber ohne selbst auferlegten Zeitdruck zu absolvieren. Aber, um das von klar zustellen und keinen Raum für Spekulationen zu lassen: zu einen "ich-möchte-nur-ankommen-Läufer" werde ich nicht mutieren! Das ist und bleibt Sport und Wettkampf, bedeutet also Anstrengung und ein gerüttelt Maß an Schmerzen.

 Es ist einfach, eine Ausrede oder Entschuldigung zu finden, warum es wieder nicht geklappt hat.
- klar, die Bandscheibenprobleme drängen sich vordergründig auf und waren auch nicht zu vernachlässigen, aber erst in der zweiten Hälfte des Rennens, was ja mittlerweile für mich normal geworden ist.
- Das Wetter: herrlich warm, 12 Grad vor, 15 Grad beim Start, während des Marathons bis auf 26 Grad ansteigend, prima Sonnenschein - "Reiner-Döpke-Wetter" also.
Sollte man meinen, denn schließlich bin ich meine besten Marathons bei warmen Wetter gelaufen. Vielleicht sollte ich das "Reiner-Döpke-Wetter" mal neu definieren?
Glaube ich kaum, denn lieber schwitze ich, als ich friere; und ich friere wirklich leicht...
- Leichte Krämpfe in der Wade: nur anflugsweise zwischen KM 19 und 20, danach "vergessen" weil...
- ... ab KM konnte ich ohne heftige Seitenstiche nichts mehr essen (Gel) oder trinken; hier musste ich das erste Mal kurz stehen bleiben.

Eine genauere Analyse fällt schwer. Ich war wieder Trainingsweltmeister, habe den ganzen Winter über ordentlich trainiert, und konnte das im Wettkampf nicht umsetzen. Die Probleme aus der letzten Woche (Bandscheibe / verdreht...) waren vermutlich nicht die Ursache, die Schmerzen hatte ich nur auf den ersten, vielleicht 10, Kilometern - und die bin ich super gelaufen:

10 KM - 0:40:41 h - das kann sich sehen lassen
20 KM - 1:22:18 h
21,1KM- 1:27:14 h - mit Seitenstechen schneller als der Halbmarathon vor 2 Wochen; und das locker,, mit "gebremsten Schaum"
30 KM - 2:07:15 h - noch alles im grünen Bereich (zeitmässig zumindest)
40 KM - 2:59:30 h
42,2KM-3:10:23 h

15 "Solo"-Marathons habe ich jetzt gelaufen.
- 03:05h   -   6 x
- 03:10h   -   3 x
- 03:15h   -   4 x
- 03:20h   -   1 x
- 03:25h   -   1 x

Die besten Zeiten habe ich (fast) jedes Jahr im Herbst gelaufen , nicht nur, weil ich 1/3 der Rennen im Frühling und 2/3 im Herbst bestritten habe, sondern vielleicht auch, weil ich mir über die (Triathlon-)Saison eine bessere Kondition erarbeitet hatte. Das wollte ich in diesem Jahr durch die 3 Halbmarathons im Vorfeld kompensieren, auch das hat nicht geklappt.

Einen Race-Report schreibe ich demnächst.

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24.04.2009 Hamburg -2

Übermorgen geht's los.
Allmählich freue ich mich. Zumindest darauf, dass ich mit den Mädchen ein Wochenende in Hamburg verbringen werde.
Nachdem ich es die ganze Woche nicht geschafft habe, zu schwimmen, habe ich mir kurzfristig heute einen Tag Urlaub genommen. Um kurz vor 9 war ich dann im sonnendurchfluteten Osnabrücker Nettebad und spulte 3,8 KM ab. Das ging ganz locker, insbesondere die 1000 Meter, die ich mit Paddles geschwommen bin. Gut, zugegeben, beim 200 Meter Ausschwimmen waren die Arme ganz schön schwer. Ich hätte aber unter normalen Umständen auch noch weiter schwimmen können. Das Becken wurde dann aber eh zu voll.

Am Nachmittag habe ich recht viel leichte Gartenarbeit gemacht und einen Teil der Gartenmöbel gestrichen.
Das Schwimmen und die ständige Bewegung des Rückens hat mir gut getan. Heute Abend komme ich wieder mit den Fingerspitzen auf die Erde - gestern morgen haben mir noch gute 15 cm gefehlt, dazu das Gefühl, durchzubrechen.

Morgen fahren wir gegen halb 9 Richtung Hamburg, werden dort also kurz vor Mittag eintreffen Lisa und ihre Freundin wollen shoppen und abends ins Musical "Tarzan". Da wir kurzfristig auf ein anderes, weiter vom Start (ca. 4 KM) entferntes Hotel umgebucht worden sind, nehme ich mein Rad mit und werde mir zwischendurch auch ein paar schöne Stunden auf der Marathonmesse und vor allem am Elbstrand bei einer Tasse Bier machen.

Das Ziel für Sonntag? Wie immer: locker angehen und mal sehen, ob hinten raus noch was geht. Die 3-Stunden-Marke habe ich nicht aus den Augen verloren.
Warm soll es werden - bis 23 Grad um die Mittagszeit; das ist ja normalerweise mein Ding.
Ich habe mein Ernährungskonzept etwas geändert. Werde jetzt bei KM 10, 20 und 30 (vorher KM 15 und 30)jeweils ein Gel nehmen und versuchen, noch mehr zu trinken.

Also: zwischen 2:55h und 3:15h. Das sind zwar Welten, aber so ist das (Läufer-)leben

Bis Sonntag Abend

Reiner

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24.02.2009 - Probleme

Schiet!

Ich habe mir am Samstag den Rücken verdreht, als ich diverse Gießkannen mit Wasser durch den Garten geschleppt habe. Die Hoffnung, dass sich das kurfristig von selbst erledigt, hat sich als trügerisch erwiesen.
Nach einigen Tagen Ruhe war ich heute noch einmal 18,5 KM laufen. Die Bandscheibe und die Beine jaulen wie nichts Gutes. Ich bin jetzt doch ehr negativ eingestellt, was das Rennen in Hambug angeht. Wenn ich überhaupt an den Start gehen kann. Aber so wie ich mich kenne, werde ich den Versuch in jedem Fall wagen :-|
Ich hoffe, dass ich noch ein oder zwei Mal Schwimmen kann - wenn's hilft.

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19.04.2009 - Selbstzweifel und Zwiegespräche

So.
Die Woche der Wahrheit bricht an oder über mich herein ;-)

Die üblichen Zweifel tun sich auf. Habe ich genug und qualitativ gut trainiert? Der "Schweinehund" und "Engelchen", die gute Seele duellieren sich, wie jedes Mal, wenn ich mir etwas vorgenommen habe.

"Engelchen"
Ja sicher: 1.014 Lauf-KM in diesem Jahr sprechen eine deutliche Sprache.
Ja sicher: Schließlich war ich schon im Winter Trainingsweltmeister!

"Schweinehund"
Nein, Blödmann: Was kümmert dich der Winter? JETZT muss die Form da sein. Statt dessen bist du müde, kaputt und durch die Bandscheibenschmerzen kannst du nicht laufen! Idiot!
"Engelchen": nicht jetzt: am nächsten Sonntag. Außerdem bin ich 3 gute Halbmarathons im Vorfeld gelaufen
"Schweinehund": Aber in dieser Woche hast du's übertrieben! Musste das Radrennen sein ("Engelchen" murmelt: ja!)?
"Schweinehund": Und gestern? Was war da? 2,7 KM Schwimmen, 44 Radfahren und anschließend noch 10,5 KM Tempolauf?
"Engelchen": OK, das war nicht so clever, ich war aber einfach gut motiviert und gut drauf
"Schweinehund": und warum bist du heute schon nach 40 Sekunden wieder zurück gewesen, als du 2 Stunden laufen wolltest?
"Engelchen": das hat mit Sport nichts zu tun, ich habe mir gestern den Rücken verdreht. Außerdem bin ich heute Nachmittag laufen gewesen, zwar keine 2 Stunden, aber doch 15 KM.
"Schweinehund": 5,2 KM Schwimmen, 251 KM Rad und 56 KM Laufen - eine Woche vor dem Marathon sind Schwachsinn!


Theoretisch: ja. Praktisch vielleicht auch. Aber Spaß hat es trotzdem gemacht.
Daher werde ich es in der nächsten Woche etwas ruhiger angehen lassen. Samstag ist dann bestimmt ein Ruhetag, abgesehen vom Herumgerenne in Hamburg.

Den Rücken werde ich wahrscheinlich durch schwimmen wieder hinbekommen. Das allerdings gestaltet sich etwas komplizierter: Das Bad in Versmold hat jetzt für 2 Wochen geschlossen, d.h. ich muss nach Osnabrück ins Nettebad ausweichen. Da die dort erst um 6:30 h aufmachen, und ich ca 1 Stunde schwimmen muss, damit der Rücken etwas davon hat, kollidiere ich etwas mit meiner Arbeitszeit :-o

Dienstag wird wohl auch ein Ruhetag, der erste seit 5 Wochen: Da haben wir abends eine Geburtstagsfeier vom Chef. So mit Grillen und Bier... Na ja - ich komme besser mit dem Rad und schreibe mir ein paar gemächliche KM ins Trainingstagebuch.

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13.04.2009 - Platz 65 (6) beim Osterlauf in Paderborn
                   Erstes Radrennen bei "Rund um Köln"

juuut!

Ein Wetter zum Helden zeugen - oder so.

Die Kar-Woche fing recht anstrengend an. Nachdem ich am Sonntag 32 KM gerannt war, bin ich am Montag 20 KM und am Mittwoch noch einmal 18,5 (mit Bergwertung) gelaufen. Das war dann auch genug des Guten für die Laufmuskulatur; zumindest bis Samstag.

 Geschwommen bin ich auch. Immerhin zweimal.

 Das XXL-Osterwochenende:

 - Karfreitag: 100 Rad mit Tim, Ralf und Dave Richtung Warendorf/Telgte/Ostbevern. Sagenhaft, was die drei für (fahrbare) Wege treffen. Es passiert mir selten, dass ich nicht weiß, wo ich gefahren. Freitag war es soweit. Hat mir, besonders bei dem Bilderbuchwetter, großen Spaß gemacht und es war nicht zu anstrengend.

 - Samstag: Nach ein wenig Haus- und Gartenarbeit bin ich mittags nach Paderborn zum Osterlauf gefahren. Hier hatte ich mir ja eine neue persönliche Bestzeit erhofft und darauf hin trainiert.

Es war "Reiner-Döpke-Wetter". Sonne, 25 Grad. Aber: Für die Jahreszeit zu warm. Damit kam ich wohl noch nicht klar. Ab KM 13/14 bin ist stetig etwas langsamer geworden. Immerhin bin ich erst auf den letzen beiden KM von zwei Läufern überholt worden, bis dahin war ich trotz aller Widrigkeiten, auf der Überholspur.

 Als Gesamt-65. (Altersklassen Pl. 6) habe ich das Ziel ziemlich am Limit nach 1:27:31h erreicht. 1:24 Minuten langsamer als vor zwei Wochen in Gütersloh. Es scheint mir allgemein ein recht langsames Rennen gewesen zu sein, was wohl dem Wetter geschuldet sein wird. Von daher bin ich dennoch gut zufrieden.

Zufrieden auch deshalb, weil mir nach dem doch anstrengenden Laufs nichts (!) weh getan hat. Auch kein Muskelkater oder so.

 - Sonntag: Mehr oder minder ein Ruhetag. Zunächst habe ich die Startunterlagen in Köln für das Radrennen abgeholt und bin anschließend mit Jennie noch knapp 50 KM Rennrad gefahren.

 - Ostermontag: Rund um Köln - 100 KM Challenge.

Um kurz nach 5 Uhr früh bin ich dann mal los. Dunkelheit ist ja um die Uhrzeit nichts Ungewöhnliches - aber die Nebelbänke erforderten dann schon um die Uhrzeit hohe Konzentration.
Um kurz nach 7 Uhr war ich pünktlich am Messegelände in Köln und baute bei frischen Temperaturen, so um die 11 Grad mein Rad zusammen. Eine große Kleidungsfrage stellte sich nicht wirklich. Ich war aufgrund der positiven Wettermeldungen auf Wärme eingestellt. Also: kurz/kurz und als notwendiges Übel ein Hauch von Windjacke darüber, um auf dem Weg und vor dem Start nicht komplett auszukühlen. Um 8:30h war ich dann am Start in Leverkusen, eine Stunde vorher. Es wurde zwar hell, aber der Nebel lichtete sich nicht - was auch während des ganzen Rennens so bleiben sollte.

Vom LC Solbad traf ich im Startblock B dann noch Holger Steuer aus Dissen, der mit seiner Truppe ebenfalls das erste Mal bei einem Radrennen dabei war. Kurz vor dem Start verstaute ich die dünne Jacke in meinem Shirt, noch immer in der Hoffnung auf wärmeres Wetter. 12°C zeigte das Thermometer jetzt an. Pünktlich um 09:30h ging es los. Zunächst Block A, zwei Minuten später wir. Es ging gleich richtig zur Sache. Na ja - ein Radrennen halt und keine RTF.
Ich versuchte, auf den ersten Kilometern nicht direkt mitzuhalten, war mir sicher, dass sich das Tempo noch regulieren würde. Dennoch: die ersten 10 KM lagen schon nach etwas über 15 Minuten hinter uns...
Um ehrlich zu sein: Ich habe von der Strecke nicht so furchtbar viel mitbekommen, war überwiegend damit beschäftigt, Anschluss zu halten und nicht zu stürzen. Hinzu kam der Nebel, der sich unangenehm auf der Brille niederschlug und die Sicht zusätzlich verschlechterte. Ohne Brille geht’s auch nicht, dann werden die Kontaktlinsen zu trocken  :-(
Besonders das Anschluss halten an einen Zug war wichtig. Einen Moment nicht aufgepasst und die Gruppe, will sagen: der Windschatten war weg. In dem Fall wurde es schwer, das Loch zu zufahren und wieder Anschluss zu bekommen. Das kostet unnötig Energie. Fallweise hatte ich noch einige andere Fahrer hinter mir, so dass wir uns mit der Führungsarbeit abwechseln konnten. Im ungünstigsten Fall muss man eben warten, bis der nächste Zug kommt...
Insgesamt gesehen kam ich recht gut durch, besser noch als erwartet.

Zwei oder dreimal hatte ich die Situation allerdings nicht so ganz unter Kontrolle. Eine Kurve fast zu spät gesehen und so eben noch geschafft, einmal verbremst und irgendetwas war noch...

Insgesamt 8 Anstiege mit bis zu 12% Steigung lagen auf der Strecke, knapp 1200 Höhenmeter insgesamt. Mit dabei war die Kopfsteinpflasterpassage am Schloss in Bensberg, die zweimal zu fahren war. Das erste Mal war OK, beim zweiten Mal waren auch die Teilnehmer der 60-KM-Challenge mit dabei. Das führte dazu, dass das Nadelöhr am Anstieg schnell zu war, und wir schieben müssten. Na ja...
Dummerweise sprang mir auf der unmittelbar danach folgenden Abfahrt die Kette ab, so dass ich zunächst "meine" Gruppe und geringfügig Zeit verlor. Trotz beidem (Schieben und Kette) hatte ich noch einen Schnitt von 31,8 KM/h auf diesem 10-KM-Abschnitt.
Die letzten 30 KM waren dann wieder easy und schnell zu fahren.
Nach ca. 3:15:25h war ich im Ziel in Köln. Das bedeutet Platz 358 v. 825 Männern (AK Platz129, Masters 2)

Holger Steuer kam kurz nach mir in 3:18:07h auf Platz 419 ins Ziel und klagte ebenfalls, dass er „fast erfroren“ wäre.

Die Organisation bei dieser Traditionsveranstaltung, die sich immerhin das „älteste, kontinuierlich durchgeführte Radrennen Deutschlands“  nennt und zum 93. Mal gestartet wurde, ist allerdings sehr fragwürdig. Zum einen ist der Zeitpunkt der Zusammenführung der beiden Jedermannrennen 60/100 KM zu kritisieren (drangvolle enge auf der Strecke). Die morgendliche Anfahrt über 14,5 KM vom Messegelände zum Start kann man noch als „Warmfahren“ hinnehmen (wenn man danach 1 Stunde im Startblock steht, ist der Sinn wieder fraglich), allerdings ist die Abfahrt vom Ziel bis zum Messegelände (ca. 5 KM) wenig erhebend. Der Zielbereich muss zügig verlassen werden, um einen Rückstau und damit ein unmögliches Überqueren der Ziellinie später eintreffender Teilnehmer zu vermeiden. Verpflegung unterwegs, im Ziel, oder am Messegelände ist Fehlanzeige. Somit erscheint es auch wenig sinnvoll, den eigenen „Fanclub“ mit nach Köln zu nehmen.

Duschen sind nicht etwas am Messegelände oder im Zielbereich, sondern müssen separat angefahren werden. Das Für und Wider dieses Events wird derzeit sehr kontrovers im Forum der Veranstaltung diskutiert – die Veranstalter hüllen sich aber leider in Schweigen.

Das war dann auch mein erstes Radrennen. Eine Erfahrung, die es wert war, gemacht zu werden - allerdings auch mit einem relativ hohen Risiko verbunden. Eine tolle Strecke, deren Reiz zweifellos die Steigungen und teilweise rasanten Abfahrten sind. Der Reiz der Geschwindigkeit und des Gruppenerlebnisses auf der einen - das potentielle Verletzungsrisiko auf der anderen Seite. Ich muss das erst einmal sacken lassen und dann entscheiden, ob ich vielleicht im Oktober ein zweites Radrennen in Münster angehe.

 Die nächsten beiden Wochen werden ich nun ruhig angehen lassen und mich auf Hamburg vorbereiten.

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05.04.2009 Rolle ade
... hoffe ich jedenfalls für diese Saison.
Das Wetter und die Temperaturen sind ansprechend und laden quasi selbst mich zum Radfahren auf der Straße ein. In dieser Woche habe ich die Einladung dreimal angenommen. Montag nach Feierabend mit dem Büffelrasch eine 51 KM-Runde, Freitag hat es dann nur zu 36 KM mit dem Rennrad, das ich frisch aus der Inspektion abgeholt hatte, gereicht. Ausfallen musste die geplante lange Radeinheit am Wochenende - zugunsten von Gartenarbeit und dem säubern unseres kleinen Teiches. Allerdings bin ich danach noch gut 43 KM zusammen mit Jennie locker ge-rennradelt. Flach um den Feldmarksee. Jennie war danach ganz schön platt ;-))

Laufen: Am liebsten hätte ich das diese Woche komplett eingestellt und nur Rad gefahren. Am Montag nach dem Halbmarathon ließen sich die Schmerzen noch einigermaßen aushalten, Dienstag (zwei Tage nach einem Wettkampf ist es immer am Schlimmsten): Jede Bewegung habe ich gemerkt, jede Muskelfaser in den Beinen und im Rücken meckert. Am Donnerstag wurde alles langsam besser. Heute (Sonntag musste dann der lange Lauf sein. 31,8 KM. Temperaturen knapp über 10 Grad, wenig Wind, wolkig, zwischendurch Nieselregen. Ideale Trainingsbedingungen. Nach knapp 5 KM verschwand auch der Muskelkater von der Gartenarbeit und die Beine liefen fast alle. Entgegen den üblichen Beschwerden der Dehydrierung ab KM 20 konnte ich diesmal locker durchlaufen 2:24:16h sind recht ordentlich und geben Selbstvertrauen für den Hamburg-Marathon in 3 Wochen. Ehrlich gesagt: vor dem Lauf hatte ich Angst, unterwegs liegen zubleiben. Warum auch immer...

Schwimmen: Muss auch mal sein, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Letztendlich hat mich nur das Ziel, mindestens einmal pro Woche schwimmen zu gehen, ins Bad getrieben. 2,6 KM - das sind zu wenig, nächste Woche mindestens 2, besser 3 Mal. Das würde sich auch ganz gut treffen, weil ich ja mit dem Laufen etwas kürzer treten muss.

Gut es sonst noch etwas Neues? Ich glaub' nicht. Außer, das schon das erste Quartal 2009 passé ist.
Das macht in Summe:

Schwimmen: 22x 57,1 KM 20:07h
Rad fahren: 37x 1.862 KM 57:50h
Laufen : 50x 909 KM 67:42h

Karfreitag: eventuell eine RTF oder längere Radausfahrt
Ostersamstag: Halbmarathon Paderborn: Ziel: 1:25 oder schneller
Ostermontag: Radrennen 100 KM "Rund um Köln"

Ach so, ja was auch noch wichtig ist: Wir haben heute Abend endlich angegrillt und der (Weizen-)bierkonsum stiegt auch (noch schön, aber notwendig und lecker ;-))

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29.03.2009 - Frühling: der Regen wird wärmer und die (Lauf-)Zeiten kürzer

Puuh...
Die Woche war einmal mehr anstrengend. Zumindest gefühlt, weil ich mich gesundheitlich nicht so richtig auf der Höhe fühle. Wohl noch Nachwirkungen der Erkältung.

Los ging es am Montag mit dem Läufchen über 24 KM, bevor ich mich am Dienstag tatsächlich zum Frühschwimmen und abends zu einer 16 KM-Runde aufraffen konnte. Am Mittwoch dann eine ziemlich anstrengende Radeinheit auf der Rolle, die mir nachhaltige Schmerzen in beiden Oberschenkeln einbrachte. Donnerstag dann eine schnelle 11 KM-Runde. Freitag Frühschwimmen und abends locker mit noch immer "dicken" Beinen auf der Rolle gestrampelt.
Samstag war dann Schietwetter, selbst die Gartenarbeit fiel dem Regen zum Opfer, als ich endlich soweit war und beginnen wollte (habe ich auch). Alternativ noch einmal 45 KM zügig auf der Rolle. Das obligatorische Wochenend-Mittags-Nickerchen, nicht zu vergessen. Das sollte ich jeden Tag machen...

Heute früh habe ich mich dann entschieden, doch in Gütersloh und nicht in Lohne zu starten. Eine äußerst gute Entscheidung, wie sich später im Gespräch herausstellen sollte: Der Lauf in Lohne fand bereits gestern statt ;-)))

In Gütersloh hingen die letzen Regenwolken noch am Himmel, als wir um 11:25h an den Start gingen. 6 Grad, feucht-kalt - eigentlich gar nicht mein Wetter. Aber wider Erwarten liefen die Beine fast von selbst, zumindest auf den ersten Kilometern. Ich befürchtete schon, dass sich das schnelle Anlaufen im weiteren Verlauf bitter rächen würde, aber ich konnte ein konstantes Tempo von zwischen 3:58 und 04:06 Minuten/KM laufen. Auch auf einem sehr matschigen / rutschigen Teilstück änderte sich das nicht wesentlich.

Eine kleine Schwäche konnte ich mit etwas trinken bei KM 11, 13 und 16 überbrücken. Das erste Mal, dass ich bei einem Halbmarathon was Wasser getrunken habe.

Schwerer wurde es ab KM 13/14, als ich die letzten vor mir sichtbaren Läufer ein- und überholt hatte. Ich hatte dann das Glück, dass einer von ihnen mitlaufen und wir uns gegenseitig ins Ziel ziehen konnten. Witzig: mit dem Läufer war ich schon in Münster vor zwei Wochen die letzten KM gelaufen.

Die letzten 4 KM waren richtig schwer. Mehr ging dann nicht.
Platzierung: 01:26:07 / Platz 18 gesamt / Platz 2 Altersklasse 45. Immerhin und unerwartet mehr als 2 Minuten schneller als in Münster.
Im Ziel: Männer 246, Frauen 54

In zwei Wochen, am Ostersamstag steht in Paderborn der dritte Halbmarathon auf dem Zettel. Mal sehen, was da noch geht.
Zu sehr überziehen darf ich das nicht, wenn ich Ostermontag tatsächlich die 100-KM-Runde beim Radrennen "Rund-um-Köln" gut fahren und den Hamburg-Maraton unter 3 Stunden finishen will. Letzteres wird trotz der derzeit guten Zeiten auf den Unterdistanzen ein sehr schweres Stück Arbeit - ich wüsste momentan nicht, wie ich die doppelte Distanz in einem ähnlichen Tempo laufen könnte.

Apropos Radrennen: Mein Rennrad habe ich zur Inspektion und durchsicht gegeben. Da wird einiges fällig werden: 2 neue Kettenblätter vorne, das Ritzelpaket hinten und eine neue Kette sowieso... Donnerstag soll es spätestens fertig werden. Dann kommt vor Ostern auch noch der Büffel dran.

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23.03.2009 - Wochenschau 12

Ich hatte es ja angekündigt: Nur das Nötigste und regenerieren.

Vorab: von einer Regeneration merke ich leider nichts. Ich bin total platt und müde.
Dabei habe ich tatsächlich nur am
- Montag 24 KM gelaufen.
- Dienstag bis Donnerstag war ich in England unterwegs, hatte zwar meine Laufsachen dabei, aber eben nur dabei...
- Freitag: 16,3 KM-run am Abend
- Samstag: 3,2 KM Schwimmen und anschließend 11 KM rennen.
Danach ging's zum Saufen nach Hamburg mit meinen beiden ältesten Freunden. Das muss 1 bis zweimal im Jahr sein und tut der Seele gut - dem Körper leider nicht.
- Darum am Sonntag nur ein Notprogramm: 40 KM im Keller auf der Rolle.

In dieser Woche steht der nächste Halbmarathon an, den ich etwas schneller laufen möchte, als den vor zwei Wochen in Münster. Soll heißen: Irgendwo zwischen 1:26 und unter 1:27:30h - lieber schneller.
Allerdings habe ich mich heute bei meiner 24 KM-Runde alles andere als Gut gefühlt. Die Erkältung wirkt noch nach. Die Atemwege sind ziemlich "verrotzt" und der Puls gut 10 Schläge zu hoch, was sich negativ auf die Leistung auswirkt. 1:49:06h.

Der Trainingplan sieht in dieser Woche noch 4 Schnelle Läufe über 11 - 16 KM plus den Halbmarathon vor. Wie ich das bei der Wettervorhersage schaffen soll, ist mir noch ein Rätsel. Dazu Schwimmen und Radfahren - letzteres auch schnelligkeitsorientiert. Mal sehen... Vielleicht gebe ich mich doch mit einer 1:28 zufrieden.

Soo. Die Anmeldungen zum Hameln-Triathlon am 17. Mai (Sprintdistanz) und zum Halbmarathon in Hannover am 3. Mai sind heute auch raus. "Hannover" wird wohl wieder ein Event mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad. Sonntag vorher ist der Hamburg-Marathon, am 1. Mai eine RTF und am 2. Mai Betriebsfest...

Eine schöne Woche noch

Reiner

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15.03.2009 - Grippostad-Gedächnislauf und der Sprung aufs (Altersklassen-) Treppchen

Schon wieder so eine vergurkte Woche.

Montag: wieder ziemlich platt und daher - Ruhetag

Dienstag: der Ruhetag hat nichts gebracht, Schietwetter - kein Laufen möglich, also
50 KM auf der Rolle. Die Schwimmeinheit musste ich sausen lassen

Mittwoch: Die Beine brennen, aber die 16 KM Laufen sind Pflicht.
Wieder kein Schwimmen, ich komme nicht aus dem Bett

Donnerstag: Schwimmen am Morgen vertreibt...
Zumindest 2 KM werden es, bevor die Arbeit ruft. Abends noch einmal 50 KM auf der Rolle in 1:25h

Freitag: Eine schlechte Nacht hatte ich. Fiese Halsschmerzen kündigen eine fiese Erkältung an. (Anhand der Stärke und Dauer lässt sich bei mir meistens die Stärke der Erkältung ausmachen) Noch ein zügiger, aber weitgehend lockerer 16-KM-Lauf auf dem HM in Münster am Samstag. Das ich wieder nicht schwimmen war, muss ich wohl nicht betonen. Die Jahreshauptversammlung vom LC habe ich mir auch sparen (müssen).

Samstag: Kaum richtig geschlafen. Kopf wie eine Kirchturmuhr. Die Schwimmeinheit fällt wieder aus. Zugunsten von Wagenpflege und (Getränke) einkaufen.
Um 14:05 ist Start um Halbmarathon in Münster. Endlich.
Endlich beginnt die Saison. Ich hatte mir vorgenommen, es locker angehen zu lassen und unter dem Marathon-Tempo zu laufen. Das Wetter meint es gut mit uns: Knapp 14 Grad, wolkig, etwas kühler Wind. Zu kühl für mich. Schon während des Einlaufens laufe ich zurück zur Umkleide und ziehe mir noch eine dünne Weste über die zwei kurzen T-Shirts. Ich bin halt ein Warmduscher :-)
Pünktlich geht's los. Aufgrund der Erkältung habe ich schon vorab einen Puls von 80 - normal wären vielleicht 55 - 65... Ich starte wie schon beim Silvesterlauf an selber Steller ziemlich weit vorne, lasse mir aber Luft. Nach 1,5 Stadionrunden sind vier Laufrunden zu absolvieren. Da bleibt genügend Zeit zum taktieren - und das mache ich gerne. Lieber Jäger als Gejagter. Ich schaffe es, gleichmäßig zu laufen, so wie ich es mir vorgenommen hatte. Die Durchgangszeiten der 10-KM-Blöcke liegen zwischen 20:56 und 20:47 (zum Ende, als mich der Ehrgeiz packte). Auf der zweiten Runde, bei ca. KM 13 überrunden wir die ersten langsameren Läufer. Kurz vor dem Ende der 3. Runde überhole ich noch eine Gruppe von 4 Läufern, von denen einer kurz danach auf und davon zieht. Er bleibt bis ins Ziel ca. 200-300 Meter vor mir - keine Chance ihn wieder einzuholen. Die anderen fallen zurück. Auf der letzen Runde kann ich noch zwei Läufer (abgesehen von den ständigen Überrundungen) kassieren.
Zeit im Ziel: 1:28:11, mit angezogener Handbremse. Nichts dolles aber immerhin 3:30 Minuten schneller als zum Saisonauftakt vor 12 Monaten beim Halbmarathon in Paderborn (und da habe ich total Schei... gefühlt) - der steht in 4 Wochen an. Dazwischen noch ein weiterer Halbmarathon in Lohne am 29. März.
Ich bin letztendlich schneller gelaufen als geplant. Genau im Marathon-Tempo - 04:10 Minuten/Kilometer. Momentan denke ich, dass ich das Tempo so nicht über die ganze Distanz halten kann. Aber ein wenig Zeit bleibt ja noch.

Gesamtplatz 26 - AK 3./ M 45 (nicht schlecht für den ersten Start in der neuen Altersklasse - oder?)

Sonntag: Ach so. Fast hätte ich es vergessen: Letzte Nacht habe ich geschlafen wie ein Stein. Das Bier - ähh Grippostad, bzw. beides in Verbindung, hilft wohl. Heute musste die Laufeinheit wegen des permanenten Regens ausfallen. Dafür 1:30h Rolle und wenigstens kurz im Pool.

Die Nächste Woche wird etwas kompliziert, da ich von Dienstag Früh bis irgendwann Donnerstag oder Freitag in England und am Samstag/Sonntag in Hamburg bin. Da werde ich mich zwischendurch auf das Nötigste beschränken müssen und regenerieren.

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08.03.2009

Na, dass war ja eine Woche. Total. z.K....

Montag: Platt wie eine Flunder - Ruhetag

Dienstag: ich habe ich einem 16-Km Lauf aufgerafft. Tempo-Lauf ist übertrieben, war froh, als die Sache nach 1:09 beendet war. Mehr ging nicht. Fast 1,5 Minuten langsamer als vor 1 Woche, bei wesentlich höherem Aufwand.
Mittwoch: langsame 16 KM, müde und kaputt, auch im Kopf

Donnerstag: als ich von der Arbeit kam, wollte ich am liebsten direkt in Bett und nur noch schlafen. Am Besten tagelang und und tief. Nichts mehr merken.
Statt dessen: 30 Minuten Wannenbad und anschließend Schwimmtraining mit dem Verein in Versmold. Das war so OK.

Freitag: Noch eine 16-KM-Laufeinheit. Ich war mit meinem Trainingsplan sowieso schon total ins Hintertreffen geraten und setzte alles auf die Karte "Radfahren am Samstag - lang und schmutzig"

Samstag: Schlecht geschlafen und ständig dem andauernden Regen gelauscht. Der lies dann kurz vor dem Hellwerden nach.
7:00 Uhr: draußen alles pitschnass. Bin trotzdem zum Bäcker gefahren und habe anschließend Frühstück für die noch schlafende Familie gemacht. Der Regen hatte inzwischen aufgehört.
08:00 Uhr: Total müde. Aber erste Wolkenlücken. Also habe ich dass Rennrad gesattelt.
09:15 Uhr: Wolkenlücken, kein Regen, tropfnasse Straßen und Wind aus Nord-West. Familie schläft noch immer. Ab geht's Richtung Nienburg. Über Dissen, Borgholzhausen, Altenmelle, Melle, Buer, Holzhausen, Blasheim (da gibt es übrigens keinen Markt!!), Espelkamp, Rahden, Warmsen, Uchte, Stolzenau.
4:55h später war das ganze dann auch (leider) schon vorbei. Der Wind stand günstig und geregnet hatte es auch nicht auf den knapp 150 KM. Zwischen 3 und 7 Grad waren an dem Tag OK, lediglich die Füße spürte ich erst unter der Dusche bei meinen Eltern wieder. Das war schmerzhaft. Der Rücken fand das Ganze auf den letzten 30 KM nicht mehr so spaßig, hat es mir aber verziehen.

Sonntag: Lang war's und schmutzig auch: Vormittags 3 Stunden Rad putzen (es regnete ohnehin), Mittags, ein kurzes Schläfchen, Nachmittags ein weiterer 16 KM - Lauf mit ziemlich dicken Oberschenkeln, aber ohne Muskelkater oder ähnlichen Tieren. Der darauf folgende Nickerchen wurde schon in der Landephase durch das Klingeln des Telefons jäh abgebrochen, so dass ich jetzt schon wieder müde bin, und ins Bett gehe.

Gute Nacht!
Reiner

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01.03.2009 - Frühlingsanfang

Zumindest meteorologisch war heute Frühlingsanfang. Zwar hielt sich die Sonne noch bedeckt, aber die Temperaturen stiegen bis 10 Grad und im Garten schreiben die Vögel um die Wette ;-)
Nach dem Regen und den niedrigen Temperaturen der letzten Woche war das ein Lichtblick - mehr aber auch nicht. In der kommenden Woche wird's wieder November-mässig.

Warum ich das schreibe?
Zum einen, weil ich am letzten Sonntag geschrieben habe, dass eine anstrengende Woche vor mir liegt und ich die Hoffnung habe, dass die nun kommende eine Entlastungswoche wird. Zum anderen, weil ich hoffe, am nächsten Wochenende mit dem Rennrad zu meinen Eltern nach Nienburg und ggf auch zurück fahren zu können.

Nun, die letzte Woche war anstrengend. Trotz Erkältung und einem Tag Ausfall bei der Arbeit habe ich den Plan aber abarbeiten können:
80 KM laufen (4x), davon einmal 16 KM in 01:07:28 und einmal 31,8 KM in 02:23h
150 KM auf der Rolle (3x) Rennrad "fahren"
5,6 KM schwimmen (2x)
Das waren dann 12:22h Training.

Die nächste Woche ist keine ruhige Woche - das Programm ähnlich der Letzten. Lediglich der Lange Lauf ist nur 24 KM lang. Mit dabei ist auch wieder ein Tempolauf über 16,3 KM. Pfhhhh...
Der Langzeitwetterbericht sagt für das nächste Wochenende Schnee und Regen voraus - hoffentlich irren sich die Wetterfrösche. Der Büffel muss endlich auf die Straße!

Was gibt's sonst Neues?
Gestern habe ich mich für die Mitteldistanz in Köln am ersten September-Wochenende angemeldet. Ich hatte lange mir mir gekämpft, ob ich doch die Langdistanz mache, habe aber echte Probleme mit der Organisation, besonders nach dem Wettkampf. Also bleibt es in diesem Jahr bei einer Langdistanz.
Das versetzt mich gleichzeitig in die Lage, am darauf folgenden Wochenende bei Münster-Marathon an den Start zu gehen. Das habe ich in 2008 auch so gemacht - zwar keine Weltbestzeit, aber Spaß hatte ich trotzdem.

Bleibt gesund
Reiner

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22.02.2009

Läuft's?

... na ja. So richtig nicht.
Das befürchtete nasskalte "Februar-Wetter" hat uns im Griff. Das soll nächste Woche auch nicht besser werden. Triefnasen sind an jeder Ecke zu finden, zuhause auch. So ist es kein Wunder, das es auch mich erwischt hat. Schnupfen, Husten, Kopfschmerzen - wenig komfortabel.

Gerade jetzt stehen längere und vor allem intensive (Lauf-)Einheiten für die kommenden Halbmarathons und den Marathon in Hamburg im Trainingsplan. Die vergangene Woche war schon eine ziemliche Quälerei. Noch ist alles bei scheinbar höherem Kraftaufwand und vor allem höherem Puls, im Lot, aber nächste Woche muss ich beim Laufen an die Grenze gehen. Ob das klappt?

3 Wochen noch bis zum ersten Halbmarathon in Münster. Den möchte ich im angepeilten Marathon-Tempo laufen: 01:27:33h (04:09 Min/KM).
Zwei Wochen später der nächste. Ziel: 01:26:00 (04:05 Min//KM).
Osterlauf in Paderborn weitere 2 Wochen später: 01:24:00 (03:59 Min/KM)
Das sind zwar alles keine herausragende Zeiten (alleine die Zeit in Paderborn würde gerade so eine neue persönliche Bestzeit bedeuten), aber ich komme im Frühjahr erfahrungsgemäß nur schleppend aus dem Quark.

Das wird schwer und hängt vor allem vom Wetter in der Gesundheit in den nächsten Wochen ab.

Schaun 'mer mal...

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15.02.2009
Katastrophaler Beinschlag und die Luftgitarre auf dem Rennrad

Die Erkenntnis ist zwar nicht neu, trifft mich aber seit drei Wochen ziemlich hart: Mein Beinschlag beim Schwimmen ist eine einzige Katastrophe und bringt mir keinerlei (!) Vortrieb. Ich habe es beim Training ausprobiert - Fortbewegung mit einem Schwimbrett und nur mit Kraul-Beinschlag. Da passiert nach dem Abstoß und der Gleitphase so gut wie nichts. Um die Bewegung zu üben, habe ich jetzt zusätzlich das Training mit kurzen Flossen mit eingebaut. Mal sehen ob es was bringt.
Auf längeren Distanzen ist der Beinschlag eher zu vernachlässigen, aber gerade beim Sprint oder auf der Kurzdistanz könnte ich noch wertvolle Zeit gut machen.

Es wird sich wohl nicht umgehen lassen, dass ich meine Saison mit einer Sprintdistanz in Paderborn am 17. Mai beginne. In diesem Jahr werde ich voraussichtlich dreimal für den Verein in der Verbandliga starten. Nach Paderborn (Sprint) stehen noch Verl (Kurz) und Hückeswagen für mich an.

Im Training geht es recht gut voran. Beim Laufen jedenfalls. Hier stimmt der Kurs für den Hamburg-Marathon. Bis dahin will ich 3 Halbe laufen:
-> den ersten am 14. März in Münster - etwas langsamer als Marathon-Tempo
-> den zweiten am 29. März in Gütersloh oder Lohne - im Marathon-Tempo
-> den dritten am Ostersamstag in Paderborn. Schneller als Marathon-Tempo. Alles was geht.

Für den Ostermontag habe ich mich übrigens wieder zum Radrennen in Köln angemeldet. Mein erstes, nachdem die Veranstaltung 2008 wegen Schnee und Eis abgesagt wurde.
Im Training habe ich das Rennrad leider erst einmal auf die Straße bringen können. Letzte Woche Sonntag kamen 78 KM zusammen. Kalt aber schön. Der Rest auf der Rolle - 1.128 KM bislang.

In dieser Woche war ich viermal laufen. 76 KM. Das bringt mich auf eine durchschnittliche Lauflänge von 18,3 KM und 440 KM insgesamt in diesem Jahr.
Nach der heutigen 20-KM-Einheit bin noch eine Stunde auf die Rolle gegangen. Trittfrequenz-Training - 35 KM in 1 Stunde.
Obwohl ich nach der Woche schon recht müde war, lief es eigentlich recht gut: Das AD/DC Live-Video "Stiff upper Lipps" und es läuft von selbst. Das Spielen der Luftgitarre habe ich mir schweren Herzens verkniffen, weil sonst das Tempo auf dem Rad gelitten hätte. Freihändig geht's nicht so gut ;-)

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... noch 11 Wochen

 
Langsam wird es unheimlich.

Ich habe zwar zunehmend mit Schmerzen an der Bandscheibe zu kämpfen, laufe aber immer schneller, bei gefühlt abnehmender Belastung.

Über 31,8 und 27,4 KM bin ich in einer Woche jeweils Rundenrekord gelaufen, die 18,4 KM-Runde so schnell wie seit August 2004 nicht mehr. Und das, wie gesagt, gefühlt locker.
Hoffen wir, dass ich in den nächsten Wochen verletzungs- und erkältungsfrei bleibe - dann wird's was in Hamburg

In dieser Woche war ich einmal, zum ersten Mal nach mehr als 10 Wochen, im Fitnessstudio. Das hat mir mächtigen Muskelkater bereitet und mich vom geplanten Schwimmen abgehalten. Dem Rücken hat es jedenfalls nicht geschadet. Zweimal war war ich in dieser Woche im Pool - 5,8 KM. Technik, Ausdauer und Intervalle.

Das Radfahren beschränkt sich nach wie vor auf Aktivitäten auf der ungeliebten Rolle. Zum Rennrad fahren ist es mir einfach zu kalt, zum Mountainbike fahren konnte ich mich bis heute nicht aufraffen - vielleicht morgen??

Das Monatsergebnis Januar:

Schwimmen: 19,1 KM / 7:03h (zu wenig)
Bike : 645 KM / 19:04h / Rolle (OK)
Run : 301 KM / 23:06h (OK)
Kraft : 1x / 1:16h (zu wenig)

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12 Wochen zum Hamburg-Marathon

 
Heute in 3 Monaten war es schon wieder soweit - der Hamburg Marathon wird Geschichte sein. Mein 5. in Hamburg und der 15. (Solo-) Marathon insgesamt seit Hamburg 2003.

Das Training dafür nimmt Gestalt an, mit den Ergebnissen bin ich trotz des zwischenzeitlichen Wintereinbruchs gut zufrieden. Meine 27,4-KM-Runde zum Feldmarksee bin ich heute bei kühlem aber sonnigem Wetter und einem Durchschnittspuls von 136 in 02:03:44 h gerannt. Gut ist, dass ich die zweite Hälfte deutlich schneller gelaufen bin.

Geschwindigkeit und Ausdauer sind also bis hier hin OK. An der mentalen Ausdauer muss ich noch arbeiten, vor allem aber auch an der Rumpfstabilisation. Seit 10 Wochen war ich nicht mehr im Fitnessstudio; das macht sich langsam immer deutlicher bemerkbar. Der Rücken meckert häufig.

Heute habe ich mir meine spärlichen Kommentare zu den Läufen im Januar 2005 im Trainingstagebuch angesehen. Damals war ich bei zugegebenermassen ertwas höheren Kilometerumfängen, wesentlich schlechter drauf. Verletzungen, hoher Puls, langsamere Geschwindigkeiten.
Den Marathon habe ich dann in 03:04h gelaufen, locker und mit der Gewissheit, dass ich damals die 3-Stunden-Marke spielend hätte knacken können, wenn ich sie mir nicht für "Berlin" im Herbst aufgehoben hätte - was ja aufgrund des Bandscheibenvorfalls im Sommer gründlich in die Hose ging.

Nach den ersten vier Wochen
- Laufen: 245 KM (Durchschnittl. 17,4 KM p. Lauf / 61 p. Woche)
- Bike : 643 KM (Rolle)
- Swim : 15,7 KM (oh oh...)
- Ruhetage: 1

Also: Rückentraining wird wieder aufgenommen, Schwimmen zweimal pro Woche, Laufen und Bike 3x wöchentlich, wenn es das Wetter zulässt.

Der Wettkampfkalender nimmt auch allmählich Gestalt an. Ein wenig muss ich noch daran feilen, aber Start wird wohl am 14. März ein Halbmarathon Münster sein.
Näheres dazu in Kürze.

 

Die Tage werden wieder länger

 
... taglich um fast zwei Minuten. Und das schon seit knapp 3 Wochen!

Besonders macht sich das beim abendlichen Laufen bemerkbar. Zugegeben, in den letzen zwei Wochen bin ich nicht auf die KM-Umfänge gekommen, die ich mir gewünscht hätte. Schnee- und Eisglätte liessen das nicht zu.
Ich bin nach Feierabend einige Male meine 16,3-KM-Hausrunde gelaufen. Aber nur, weil ich da jedes Schlagloch kenne. Trotzdem war es mindestens dreimal sehr grenzwertig. Jedes Mal eine tolle Herausforderung und Erfahrung - aber was passiert, wenn ich mich mal so richtig auf's Mett packe? Ein Telefon habe ich nicht dabei. Auf einigen Abschnitten ist schon an einem muckelig warmen Sommerabend selten eine Läuferseele antreffen, geschweige denn, bei den neulich vorherrschenden Wetter- und Wegbedingungen. Letzte Woche habe ich bei Glatteis mehr als einmal die gesamte Breite des Wirtschaftsweges ausgenutzt und bei Schneeglätte öfter den "Sterbenden Schwan" gegeben.
Die längste Runde nach Weihnachten betrug nur 20 KM.

Einfacher ist es da, sich 4 Mal in der Woche im Keller auf die Rolle zu setzen. Einfacher, aber viel weniger motivierend. Schon nach 15-20 Minuten spritzt mir der Schweiß im ungeheizten Kellerraum förmlich aus den Poren. Nach 1,5 Stunden bildet sich trotz Handtüchern auf dem Rad eine deutliche Pfütze darunter. Nach 2,5 Stunden sind 3 Liter ausgeschwitzt und 4 Handtücher aufgebraucht. Die benötige ich dann auch, um die Wasseransammlung unter dem Rad wieder zu beseitigen.

Im Pool sieht es gemein aus.
Ich schwimme nicht gerne und zu dem leistungs- und motivationsmässig im unteren Drittel. Nun ist es so, dass wir in unserer Region sowohl eine Starterin in der Triathlon-Bundesliga (Ilona Pfeiffer) als auch Mitglied der 2. Bundesliga-Mannschaft des Triathlon-Teams Buschhütten (Daniel Knoepke) beherbergen. Klasse Sache und Aushängeschild für unseren Verein.
Frau Pfeiffer war zudem noch die deutsche Marathon-Meisterin 2007 und räumt hier in der Region so ziemlich alles ab was sich Lauf- oder Triathlon-Wettbewerb nennt.
Soooo. Sonntag vor einer Woche (weil ich ja nie zum Vereins-Schwimmtraining gehe) war ich mal wieder im Versmolder Hallenbad.
Das Auto von Daniel hatte ich schon auf dem Parkplatz gesehen. Das passiert öfter - wir schwimmen dann neben- bzw. hintereinander her. Ich ging davon aus, dass er sein Training schon fast beendet haben würde.
Gleichzeitig mir mir ging die Familie Pfeiffer ins Schwimmbad. Im guten Glauben an eine Familien-Plansch-Veranstaltung habe ich mich zusammen mit Daniel auf der einzigen abgesperren Schwimmbahn in die Fluten gestürzt, bis noch eine gelbe Badekappe (Ilona) auftauchte und für zusätzlichen Wellengang sorgte. Zudem ging noch eine langsamere Schwimmerin auf die Bahn.
Es ist unglaublich. Ilona und Daniel schwimmen zu sehen, ist Klasse. Das sieht so locker und einfach aus, das ich neidisch werde.
Allerdings war ich während des Schwimmens mehr damit beschäftigt, dafür zu sorgen, dass ich niemanden durch meine Langsamkeit behindere, als meinen eigenen Rhythmus zu finden. Nach einiger Zeit habe ich dann aufgegeben und bin in das "normale" Schwimmbecken gewechselt, um locker einige Bahnen ziehen zu können.
Auf der Bahn war mir zu viel Unruhe entstanden. Schade eigentlich, denn von beiden kann ich viel lernen, wie ich am letzten Samstag erfahren durfte, als ich mit Daniel alleine auf der Bahn war und er sich die Zeit genommen hat, mit mir zu trainieren. Er hat sich letztendlich meinen langsamen Schwimmzeiten angepasst (hat dann immer mehr geschwommen) und hat mir vor allem meine Schwächen erklärt. Danke dafür!!

Noch gut 13 Wochen bis zum Hamburg-Marathon.
Ich habe das gute Gefühl, dass ich, wenn ich weiter so trainieren kann und verletzungs-/erkältungsfrei bleibe, die 3-Stunden-Marke knacken kann. Nur selten war ich in dieser Jahreszeit so gut drauf wie jetzt.

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31.12.2008 - Silvesterlauf Münster

Schweinekalt aber Sonnenschein - so ist's recht zum Jahresausklang.

Nach 10 KM habe ich heute zusammen mit weiteren 688 Männern und 231 Frauen das Laufjahr beendet. Zweimal zu durchlaufen war ein im Prinzip flacher5 KM-Rundkurs. Glücklicherweise hatte ich mich recht weit vorne eingereiht, denn die ersten ca. 500 Meter waren recht eng und machten ein Überholen schwierig. Anschliessend zog sich das Feld schnell auseinander. Ich wurde lediglich nach rund 3 KM einmal überholt, ansonsten war ich auf der Überholspur und finishte auf Platz 28 in 38:46h. Das war so weit OK, obwohl ich auf eine Zeit unter 38 gehofft hatte. Da muss ich noch etwas tun.

Ein frohes und gesundes neues Jahr!

Reiner

30.12.2008

Das war's

 
Das Kalenderjahr 2008 hatte 52 Wochen und hat somit bereits am letzten Sonntag geendet. Will sagen: rein sportmäßig befinde ich mich schon seit 2 Tagen oder 3 Trainingseinheiten im neuen Jahr ;-)

Etwas zum lesen fü die Statistiker, wie ich, unter uns:

In 2008 habe ich:

- 553,5 h Sport getrieben, 64:27h davon in Wettkämpfen
- 9.002,9 KM zurück gelegt, 1.225,3 KM davon in Wettkämpfen
174,9 KM Schwimmen (2007 = 1774,4 KM)
6.010 KM Rad fahren (2007 = 4.820 KM)
2.883,2 KM Laufen (2007 = 2.719,7 KM)

Das Ganze verteilt sich auf 365 Einheiten bei 73 Ruhetagen. 54 Mal war ich im Fitnessstudio

Durchschnittlich

habe ich pro Woche 10:38:40h trainiert bzw. Sport betrieben,
pro Sporteinheit 1:30:59 benötigt

Die durchschnittliche Streckenlänge im Laufen betrug 18,39 KM (154 x)

Das alles ist kein Hexenwerk, viele andere Amateure machen mehr, aber vermutlich an der oberen Grenze dessen, was ich mir von meiner Zeit abzwacken kann.

Seit Beginn meiner Trainingsaufzeichungen am 02.02.2002, die auch gleichzeitig den Beginn meines Marathontrainings bedeuten, habe ich mich durch Muskelkraft 37.040,5 KM fortbewegt. Inklusive Krafttraining und zeitweiliges Spinning komme ich dabei auf 2.650:42:22h ;-))
605 Mal bin ich seit dem auf meiner "Hausrunde" durch Glane gelaufen.

Glückauf!

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Der Triathlet im Winter

Triathlon ist ja eine Sommersportart, wird also in etwa von Mitte/Ende Mai bis Anfang September betrieben. Dem entsprechend befinden wir uns jetzt in der Ruhephase, liegen für die nächsten 5-6 Monate tatenlos auf der faulen Haut und legen gute 5 bis 10 KG an Gewicht zu. In Zeiten an denen Nüsse und Schokolade an jeder Ecke locken, zumeist als Unterhautfettgewebe, weniger als vorantreibende Muskelmasse.

Jetzt, wo es zumeist wahlweise entweder zu dunkel, zu nass oder windig zum trainieren im Freien sein könnte, von übermäßiger Kälte ganz zu schweigen, kommt das regelmäßige Training zu kurz. Zwangsläufig, quasi. Da machen wir lieber die nächste Kerze am Adventskranz an und wärmen unseren Körper mit der einen oder anderen Tasse Glühwein. Am besten mit Schuss. Das Herz erwärmen wir aufgrund der wegen den ausbleibenden Wettkämpfen fehlenden Endorphine durch den gesteigerten Schokoladengenuss. Schokolade, besonders die dunkle, ist nachgewiesener Maßen gesund.

Damit uns vom lauter liegen auf dem Rücken keine Hornhaut wächst, die uns im nächsten Sommer wie eine Schildkröte aussehen lässt, bewegen wir uns ein bisschen. Zum Weihnachtsmarkt beispielsweise um Glühwein und andere zuckerhaltige Leckereien nachzufüllen. Wir Triathleten schleppen ja so einiges an Muskeln mit uns herum. Muskeln benötigen zum Überleben im harten Winter jede Menge Kohlenhydrate - sogar im Schlaf. Zucker und Alkohol wiederum enthalten diese lebenswichtigen Kohlenhydrate. Also steht schon jetzt fest: wir werden die harte Jahreszeit überleben.
Zeit also, um Wunden zu lecken und sich an den heroischen Glanztaten des vorüber gezogenen Jahres zu laben, zum 25. Mal die Fotos der Wettkämpfe zu begutachten und stundenlang mit wachsender Begeisterung die Ergebnislisten mit einander zu vergleichen.

Jetzt, gute 3 Monate nach dem letzten Triathlon und zwei Monate nach dem letzten Marathon (das sind gefühlte JAHRE) bewegen wir uns nicht nur zum Weihnachtsmarkt (zurück mit dem Taxi), sondern lassen auch Kalorien auf dem Weg zum Computer und bei der stundenlangen Benutzung desselben dahin schmelzen. Triathlonspezifische Foren werden gelesen, jeder Thread wird aufgesogen. Wer hätte gedacht, dass es zu jedem (noch so unwichtigen Thema) allerhand Fachleute in Form von selbsternannten Trainern, Doktoren und Schlaubergern gibt, die sich alle mehr oder weniger kompetent auslassen. Wer eine konkrete Lösung zu einem Problem sucht, wird verwirrt und greift besser wieder zum Glühwein. Kaufberatung zu Lenkern, Aerolaufrädern, Neoprenanzügen? Nahezu jede Antwort auf die Eingangsfrage empfiehlt ein anderes Produkt oder kritisiert das in der vorangegangenen Antwort. Die Zeit vergeht wie im Flug und das Jahresende steht vor der Tür.

Der erstaunte Dreikämpfer stellt fest, dass jetzt endlich die Wettkampftermine für das kommende Jahr veröffentlicht, die Websites der Wettbewerbe aktualisiert und spätestens im Januar auch die letzten Onlineanmeldungen frei geschaltet sind. Endlich.

Endlich beginnt die Saison wieder. Weit vor der Saison (siehe oben) mit der Vorbereitungsphase. Diese besteht wiederum im Wesentlichen aus der Selektion möglicher interessanter Triathlonwettkämpfe.
Den einen oder anderen (MICH!!) hat das unvorstellbare Glück ereilt, einen der begehrten und innerhalb von wenigen Minuten oder Stunden ausverkauften Ironman-Veranstaltungen zu ergattern. In diesen wenigen Fällen steht der Saisonhöhepunkt dann bereits fest - es sei denn, man ist so gut (ich nicht), dass man die Hürden für eine erfolgreiche Hawaii-Qualifikation erklimmt. Dann liegen die Dinge natürlich anders.

Otto-Normal-Triathlet also beschäftigt sich jetzt mit einer sinnvollen Saisonplanung. Vorab die eine oder andere Laufveranstaltung oder ein Radrennen, der Einstieg im Mai oder Juni mit Sprint-Triathlons, ggf. mit einer Steigerung auf längere Distanzen. Auch bei Duathlonveranstaltungen hat man Triathleten angeblich schon gesehen.
Bereits jetzt getätigte Anmeldungen für jedwedes Event belasten das gestresste Budget, steigern aber die Motivation und lassen den Athleten wieder zurückkehren. Zurückkehren in die Arena der alternden Frühschwimmer im (Versmolder) Hallenbad, auf die feuchten Laufstrecken, die matschigen Mountainbiketrails und Rennradrunden. Bereit für neue Schlachten und Heldentaten.

Triathlon - eine Sommersportart.

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18.10.2008 - Halbmarathon Neuenkirchen

Eigentlich wollten die Beine noch nicht so richtig wieder laufen. Der Kopf auch nicht.
Das Wetter war noch einmal schön und sonnig, etwas kühl für mich, daher gab es für einen letzten Start im alten Jahr kaum eine Ausrede.

Neuenkirchen, etwas nördlich von Osnabrück gelegen, war der Austragungsort. Vor einigen Jahren bin ich auf dieser flachen, windanfälligen Strecke schon einmal über die 10 KM-Distanz gestartet.

122 Teilnehmer kamen ins Ziel. Als gesamt 10. (Altersklasse 4.) benötigte ich 1:27:30h. Das ist in anbetracht des Marathons vor knapp einer Woche so weit in Ordnung.

In den nächsten 4-6 Wochen werde ich es ein wenig ruhiger angehen lassen und meine Wehwehchen pflegen, bevor es spätestens Anfang Dezember wieder mit der Vorbereitung für die nächste Saison losgeht. Die Planungen dafür laufen ja schon.

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12.10.2008 München Marathon


03.01.31h - ich bleibe wohl für immer ein 3-Stunden-Läufer ;-) Ich bin gut zufrieden.

Reiner-Döpke-Wetter, der befürchtete Nebel blieb aus, Temperaturen Mittags so um die 20 Grad in der Sonne. Ein super Lauf, was will man mehr.

Spaß gemacht hat es auch und ich habe mich nach der Dusche so gut gefühlt, wie noch noch nie nach einem Marathon!

Versiebt habe ich es wohl im wesentlichen auf den letzten 6-7 KM, da hatte ich richtig zu beissen.

Aber: kurz vor KM 40 lag ein Läufer bewusstlos auf der Strasse. Einige Helfer versuchten ihn bereits zu reanimieren - was draus geworden ist weiß ich leider nicht. Der Notarzt kam kurz danach.

In einem solchen Moment ist es schietegal, ob man die 3h packt oder lieber beim Versorgungsstand bei KM 40 kurz stehen bleibt und noch etwas in Ruhe trinkt!

Der komplette Rennbericht: hier

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20.09.2008

Durch einen Fehler eines Streckenpostens bin ich gestern in Telgte über die 10 KM-Distanz 3. (Altersklasse M40: 1. ) geworden.
Doch der Reihe nach:

Nach einer, aus Sportlersicht, ruhigen Woche in England, in der ich lediglich 2 Mal 12,8 KM gelaufen bin, musste an diesem Wochenende wieder mehr Zeit investiert werden, damit ich in in München in 3 Wochen gut drauf bin.

Am Samstag Mittag bin ich locker 2,1 KM im Versmolder Hallenbad geschwommen, danach stand Gartenarbeit auf dem Zettel.
Gegen 15:00 Uhr bin ich dann mit dem Rennrad (und fast in Renntempo) die 31,2 KM nach Telgte gefahren. Hier hatte ich ich dann bei kühlem aber sonnigen Wetter noch knapp 45 Minuten Zeit zum "regenerieren". Bei einem Becher Erdinger Alkoholfrei gelang das ganz gut :-))
Kurz vor dem Start lief ich mich ein wenig auf der Tartanbahn im Stadion ein, 3 lockere Runden sollten genügen.
Der Start selbst fand etwas unkoordiniert und fast willkürlich irgend wo im Stadion statt, damit die 10 KM in etwa erreicht wurden. Wie immer reihte ich mich konservativ in hinteren 1. Drittel des ca. 150 Starter starken Feldes ein um ab dem Startschuß permanent zu überholen. Das letzte Mal kurz vor der 3-Kilometer-Marke.
Ab hier lief ich ein einsames Rennen. Die Läufer vor mir konnte ich nicht mehr sehen und die hinter mir nicht mehr hören. Erst weit nach KM 5, wir hatten jetzt eine 1,5 KM lange unbefestigte Strecke auf Acker- und Waldwegen zu überwinden, sah ich einen Läufer in ca. 500 Meter Entfernung vor mir. Auf den lezten 3,5 KM kam ich ihm zwar bis auf ca. 150 Meter näher, aber es reichte nicht mehr zum Überholen.

Im Ziel war ich dann 8. von 150 Teilnehmern. Mit 0:39:12 war das die "langsamste" 10 KM-Zeit ever!

Im Nachhinein stellte sich heraus, dass eine Gruppe von 6 Läufern durch einen Streckenposten fehlgeleitet wurde und damit "nur" ca. 9,7 KM lief. Diese wurden aus der Wertung des 10_KM-Laufs genommen und in einer Sonderwertung separat gewertet. Ich rückte damit auf Platz 3 vor...

Die Siegerehrung habe ich nicht abgewartet, da ich a) nicht mit einer Platzierung gerechnet und b) noch über 30 kühle Rad-KM vor mir hatte. Die gestalteten sich gegen den Wind dann auch recht anstrengend.

2,1 KM Schwimmen, 31,15 Km Rad, 10 Km Laufen + 30,15 KM Rad -> fast eine Mitteldistanz ;-))
Hat Spaß gemacht!

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14.09.2008

Münster-Marathon zum 3.

Dem einen oder anderem geneigten Leser dieser Zeilen ist vielleicht bekannt, dass ich mit dieser Veranstaltung durchaus positive Erinnerungen verbinde: Bei den beiden vorherigen Starts in 2004 und 2007 herrschten immer gute Wetterbedingen (sonnig und warm (bzw. 2004: mit 29 Grad ehr heiß). Beides Mal konnte ich bei diesem schönen Stadt-Landschafts-Marathon eine neue Bestzeit laufen. Wie schon im letzten Jahr habe ich mich zwar nicht erst am Tag vorher, aber doch kurz vor Toresschluss angemeldet. "Es stand ohnehin ein langer Lauf für die Vorbereitung zum München-Marathon in 4 Wochen an".

Die Vorzeichen sind in diesem Jahr dennoch etwas anders als im Letzten. Die Triathlon-Saison war sehr anstrengend, besonders die letzten beiden Veranstaltungen in Riesenbeck und Köln in den letzten beiden Wochen wirken noch nach und sind zusammen mit den beiden Langdistanzen vermutlich noch nicht richtig verdaut, spricht: regeneriert. Zusätzlich hatte ich mich entschlossen, am Samstag bei sonnigen aber kühlem Wetter die Startunterlagen mit dem Rennrad abzuholen. Das sind insgesamt 91 KM - die Hälfte davon gegen den teils böigen Ostwind. Die Anstrengung verhalf mir zu einem tiefen Schlaf - wenn da nur nicht ein Problem im Verdauungstrakt gewesen wäre. Schon während der Nacht deutete sich an, was morgens Realität werden sollte. Ich verbrachte schon vor der Fahrt nach Münster einige Zeit auf der Keramik und schaffte die anschließende Fahrt auch nur gerade so bis kurz vor das Veranstaltungsgelände, respektive einem DIXI-Klo, dass die aufmerksamen Veranstalter dort für mich aufgebaut hatten  ;-))

Na Ja. Jedenfalls stand ich pünktlich um 8:45h im kalten Startblock der 3 - 3:30h-Läufer. Die Sonne schient zwar, aber die Temperaturen lagen zu diesem Zeitpunkt bei noch immer kühlem Ostwind unter 10 Grad.
Um 9 Uhr ging es fast pünktlich los. Ein Ziel hatte ich nicht, ausser, dass ich nicht alles geben wollte (konnte ich auch nicht). Einen früheren Ausstieg hatte ich mir persönlich zwar eingeräumt, aber: ich habe noch nie einen Wettkampf abgebrochen.
Auf den ersten 12-13KM geht es kreuz und quer durch die Münsteraner (Alt-)Stadt, etwas kurvig und abwechslungsreich. Die Beine waren gut und ich konnte permanent überholen. Die Beine wurde schon ab KM 18 etwas schwerer, aber das war ja vorauszusehen. Ab hier gab es auch keine wirkliche Möglichkeit zum Ausstieg mehr. Die Halbmarathon-Marke überlief ich nach 1:31:02. Eigentlich zu schnell, aber zu langsam für eine erneute Bestzeit. Nach jedem Trinken oder Essen (Gels bei KM 14 und 30) fing es im Magen-Darm-Trakt an zu rumpeln. Sehr unangenehm das ganze.
Das Tempo war bis KM 25 ziemlich gleichmässig, brach aber anschliessend ab. Erst ab KM 39 nahm ich wieder Tempo auf, als hier jemand meinen Namen rief. Die letzten 2 KM sind in Münster immer super zu laufen. Viel Publikum und super Stimmung, im Gegensatz zu den Bereichen ausserhalb des Zentrums bzw. auf dem Land. Mir persönlich macht das zwar nichts aus, da ich lieber für mich alleine laufe, aber andere mögen mehr Publikum und Lärm.

Ergebnis: 03:07:25h / Platz 129 gesamt und Platz 41 AK. M40.

Die (meine) Altersklassen sind ein echtes übel für bessere Platzierungen: Mehr als die Hälfte der Finisher vor kommt aus den Alterklassen 40 und 45 .

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07.09.2008
 

Ich muss voran stellen: Dieses war meine 3. Teilnahme über die Mitteldistanz in Köln innerhalb von 3 Jahren. Von daher masse ich mir an, Kritik üben zu dürfen.

Vor drei Jahren war „die Welt noch in Ordnung“. Der Veranstalter sagte mir durch eine persönliche Mail zu, garantiert noch einen Startplatz als Nachmelder am Starttag zu erhalten. So war es dann auch. Samstag Vormittag wurde die Sprintdistanz (heute SMART-Distanz) ausgetragen, die Startunterlagen für die Mitteldistanz (damals noch 2,5 / 86,5 / 21 KM) konnten problemlos abgeholt werden.

Start am Sonntag in der frühe: Schwimmen im kühlen Fühlinger See (Regattastrecke, stracks geradeaus, glasklares Wasser, Bojen-Leinen unterwasser kennzeichnen den (geraden) Weg). Triathletenherz, was willst du mehr?
Die anschliessenden 86,5 Rad-Kilometer teilten sich in 4 gleiche Runden auf. Gelaufen wurde der Halbmarathon in 3 Runden um die Regattastrecke. Trotz Kälte, Nieselregen und fehlender Zuschauer hatte ich eine Menge Spaß.

2007:
Der Veranstalter hat sich auf die Fahnen geschrieben, eine weitere Langdistanz in Deutschland zu etablieren. Super Idee (eigentlich). Damit verbunden war eine Verlegung des Ziels vor das Schokoladen Museum in der Köln der Innenstadt. Klasse. Die Schwimmstrecke war unverändert super. Auch die Wechselzone (fast logisch). Die Radstrecke wurde gravierend verändert und auf 2 Runden gekürzt. Damit verbunden waren einige Wendepunkte, die das Tempo herausnahmen. Für das Wetter kann der Veranstalter nichts – Wind gehörte wie im Vorjahr auf der windanfälligen Strecke dazu. Regen blieb diesmal aus. Auch die Laufstrecke wurde verändert. Einmal um den See, dann 14 KM durch ein verwahrlostes Waldstück und einsame Industrieanlagen, um dann endlich die letzen 6 KM am Rhein entlang zum Ziel zulaufen.
Die zufälligen Zuschauer hat es nicht interessiert, die Strecke war nicht abgesperrt, keine Pressemitteilung in der Wochenendausgabe der Lokalzeitungen. Somit brachte die Verlegung des Ziels keinen Vorteil. Im Gegenteil. Als die 30 Minuten nach den Langdistanzlern gestarteten Mitteldistanzler schon längst geduscht, und um die Erfahrung der Strapaze des unseeligen Bustransfers von der Innenstadt zurück zum Start reicher, das Rad ausscheckten, liefen noch immer einige unverwegene Ironmänner und –frauen um den See. Ohne Aufmunterung durch sonst wen.

2008

Neben der Erhöhung des Startgeldes (aber noch immer wesentlich günstiger als etablierte Veranstaltung der Marke IRONMAN) gab es auch in diesem Jahr Änderungen der Rad- und Laufstrecke sowie des Zeitrahmens.

Vorausgeschickt: Die Organisation im Vorfeld war wie in den Jahren vorher nahezu reibungslos und fast perfekt. Die Teilnehmer der Langdistanz (Cologne226) starteten bereits um 07:00 Uhr. Der Start der nachfolgenden Mitteldistanz wurde auf 12:30 Uhr verlegt. Eine sinnvolle Maßnahme, da sich somit Teilnehmer beider Streckenlängen sowohl noch auch der Rad- als auch auf der Laufstrecke gemeinsam befanden. Das sollte wohl mehr Zuschauer (länger) an den See und an den Zielbereich locken. Das Konzept schien am Startbereich aufzugehen. Trotz kühler und Regen verheissender, windiger Witterung war dort mehr Zuschaueraufkommen als in den Jahren zuvor zu verzeichnen. Die nahezu unveränderte Wechselzone, die super Schwimmstrecke im „besten Schwimmbecken Kölns“ machten Hoffnung auf Besserung. Als Teilnehmer der Mitteldistanz kam ich in den Genuss von zwei erneut leicht geänderten Radrunden (Langdistanz 4) . Windanfällig wie zuvor (aber damit rechnet man ja), dafür mit weniger Wendepunkten. Die Laufstrecke: Einmal um den See (Langdistanz 3x 7 KM), danach 14 KM durch Industriegebiete (das „verwahrloste Waldgebiet“ fiel weg) und die letzen 6 KM am Rhein Richtung Ziel, das sich diesmal auf der gegenüberliegenden Rheinseite befand. D.h. eine Überquerung des Rheins auf der Deutzer Brücke, was wiederum einen den letzen Kräfte raubenden Anstieg auf dem letzen KM bedeutet, noch dazu über einen nicht abgesperrten stark frequentierten Rad-/Fussweg (=Zick-Zack-Lauf)! Nach etwas mehr als 21,1 KM dann endlich der Zieleinlauf mit persönlicher Gratulation des Veranstalters, einem (Plastik)Blumenkranz und der unvermeidlichen Blechmedaillie. Zuschauer? Unter den Betreuern bzw. Familienangehörigen befanden wohl kaum Fremde. Schade.

Der erneut eingerichtete Bustransfer zurück gestaltete sich wieder unprofessionell (zu wenig Busse, zu grosser Takt, „Absetzen in der unbeschilderten Wildnis“. Als Teilnehmer der Mitteldistanz war das geradeso hinnehmbar, für einen Finisher der Langdistanz ein unzumutbares „no go“. Auch in diesem „eierten noch einige Athleten/innen der Langdistanz bei einbrechender Dunkelheit mutterseelenallein um den See. Sie hatten noch mindesten (hoffentlich „nur noch“) 21 KM vor sich, als wir die Räder aus der Wechselzone holten. Hoffentlich gab es noch besetzte Verpflegungsständer auf der Reststrecke. Die Imbissbuden im Starbereich hatten schon geschlossen, so dass für die Finisher an einen Imbiss zwar zu denken, eine (für mich notwendige) Realisierung aber unmöglich war.

Fazit: Ich hatte damit geliebäugelt im nächsten Jahr nach dem Start in Klagenfurt in Köln eine weitere Langdistanz zu machen. Unter diesen Umständen werde ich das auch keinen Fall buchen. Eine Mitteldistanz vielleicht, aber nach den Erfahrungen der letzen 3 Jahre muss ich auch das in Frage stellen. Es sei denn, das Konzept wird (zurück-) verändert.

Mein Ergebnis bei meinem letzten Triathlon-Start in der M 40:

Swim 2,5 KM 0:42:45 (180.)

Bike 90 KM + 2 Wechsel 2:45:07 (200.)

Run 21,x KM 1:39:33 (86.)

Total 5:12:43 Platz 127 / AK 27 M.40 (Männer)

Finisher Mitteldistanz: 556 Männer + 93 Frauen

 

Obwohl ich etwas langsamer war, als in zuvor, bin ich in Anbetracht der extremen Windverhältnisse noch zufrieden. Mal sehen, wie es ab nächstes Jahr in der neuen Altersklasse wird ;-))

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31.08.2008

Nach einer ehr durchwachsenen Saison habe ich überraschend doch noch eine neue Bestzeit aufstellen können.
Mit den Worten meines Kollegen Bernhard im Ohr: ..."und Sonntag alles rauslassen" bin ich bei sonnigem Wetter, 26 Grad Außen- und 19 Grad Wassertemperatur beim Riesenbeck-Triathlon über die olypmpische- (auch Kurz-) Distanz (1,5 KM Swim, 44 KM Bike und 10 KM Run) zunächst etwas lustlos und müde an den Start gegangen.
Kurz nach dem Schwimmstart habe ich aber einen guten Rhythmus gefunden und fand mich schon nach 23:42 Minuten wieder an Land. Das war der 24. Platz.
Der erste Wechsel kostete unnötig Zeit. Ich war total aus der Puste, zittrig und konnte mir den Neo nicht im Stehen ausziehen. Gut 2:28 Minuten benötigte ich, bis ich auf dem Bike saß und "alles raus ließ". Ein viel zu hoher Puls und Schmerzen überall ließen mich auf den ersten 15 KM verzweifeln. Einer nach dem anderen fuhr an mir vorbei - so schien es, ob wohl das Tempo für meine bescheidenen Verhältnisse sehr hoch war. Nachdem ich die erste Flasche Wasser schon nach 12 KM intus hatte, lief es besser und ich fühlte mich fitter. Die zwei Runden plus einer Zusatzschleife machten knapp 44 KM aus. Die reine Fahrzeit betrug dabei 1:16:30h - eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 34,51 KM/h bedeutet ebenso wie die Schwimmzeit eine neue Bestzeit für mich.
Das Laufen gestaltete sich nach 1:04h Wechselzeit recht schwierig. Ich bin wieder viel zu schnell angelaufen, hatte Durst ohne Ende und einen Puls bis zum Anschlag. Ich wähnte mich schon bei KM 5 - als ich die 3-KM-Marke passierte. Das raubte mir die letzte Motivation und ich zweifelte an einem Finish. Einen Vereinskollegen konnte ich überholen und versuchte die anderen auf Distanz zu halten trotzdem aber das Tempo zu reduzieren.
Nach weiteren 42:38 Minuten hatte ich die 10 KM hinter mich gebracht.

Insgesamt 02:26:22 h an "der Kotzgrenze". So verausgabt ich mich bislang nur bei Halbmarathons und einem 10 KM-Wettkampf.
Der restlichte Tag und die folgende Nacht war dahin. Magenkrämpfe und total am Ende. Zum ersten Mal habe ich auf einer Kurzdistanz meine persönliche Leistungsgrenze erreicht und überschritten.

Platz 27 insgesamt und Platz 7 in der M40 sprangen dabei heraus.

Die Splitzeiten:

Swim 1,5 K 0:23:42 ø 3,8 km/h 1:34m/100mtr
T-1 0:02:28
Bike 44 K 1:16:30 ø 34,51 KM/h 1:44 m/km
T-2 0:01:04
Run 10 K 0:42:38 ø 14,07 KM/h 4:17 m/km

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16.08.2008

Nach langem Zögern (der Wetterbericht sagte bis zur Wochenmitte Regen voraus, und so richtig fit fühle ich mich auch nicht) bin ich am Samstag früh als Nachmelder an den Start der Mitteldistanz über 2 KM Schwimmen, 75,5 KM Radfahren und ca. 23,9 KM Laufen gegangen. der 8. Triathlon-Start in 13 Wochen.
Mit der Veranstaltung hatte ich schon im letzten Jahr gute Erfahrungen gemacht, als wir dort mit der Landesliga-Mannschaft starteten.

270 Männer und 38 Frauen gingen inklusive der 180 NRW-Ligastarter über die Mitteldistanz in Rennen, 19 sollten nicht finishen.
Um 8:45h fiel der Startschuß für die "Jedermänner", nachdem die Ligastarter bereits seit 15 Minuten um 20 Grad kühlen Wasser der Bevertalsperre der aufgehenden Sonne entgegen schwammen. Ich persönlich hatte erhebliche Mühe in dem diffusen Licht die Richtung beizubehalten und verlor mehr als einmal komplett die Orientierung, auch noch, nachdem wir bereits zweimal die Richtung gewechselt hatten und zurück zum Start/Ziel schwammen. Hier habe ich wohl einiges an Zeit liegen gelassen. Überhaupt fand ich zu keiner Zeit einen Rhythmus und hatte das Gefühl unheimlich schwerer Arme. Umso mehr überraschte mich die Schwimmzeit von "nur" 31:26 Minuten, bedeutete das doch einen Rückstand von nur 7 Minuten auf den schnellsten Schwimmer im Feld, allerdings auch nur die 148. Schwimmzeit.

Nach einem für mich blitzartigem Wechsel ging es bei noch kühlen Temperaturen auf die sehr anspruchsvolle Radstrecke. Der ständige Wechsel von moderaten Anstiegen (maximal 9%, durchschnittlich 3%) und schnellen Abfahrten machen ein gleichmäßiges Fahren, noch dazu auf dem Auflieger liegend, über weite Strecken fast unmöglich. Mein meinem normalen Rennrad wäre ich hier genauso gut über die Runden gekommen. 4 Runden sind auf dem welligen Kurs, der auf einigen Abfahren aufgrund schlechter Fahrbahndecke und 90-Grad-Kurven die volle Aufmerksamkeit erfordert, zu bewältigen. Offenbar ist es trotz der zum Glück trockenen und gut gesicherten Straßen zumindest zu einem wohl sehr heftigem Sturz gekommen.

2:24:58h (ich war jetzt auf Platz 180 zurück gefallen) dauerte für mich der Spaß, der erst nach KM15 so richtig zum Spaß wurde. Vorher hatte ich mit zu hohem Puls und brennenden Oberschenkelmuskeln zu kämpfen.
Die Belastungen der vorangegangenen Wettkämpfe in den letzen Wochen und Monaten (7 Triathlons, darunter 2 Lang- und 2 Mitteldistanzen sowie ein Marathon und 2 Halbmarathons) sind jetzt doch deutlich spürbar. Zudem war ich noch am Donnerstag 30,5 KM gelaufen.
Das war auch der Hauptgrund, warum ich den folgenden Halbmarathon (genau: 23,9 KM) zunächst sehr langsam und unter meinen Möglichkeiten anging. Ich hatte doch erhebliche Zweifel daran, dass ich die Laufstrecke beenden würde.
Nach einem rund 1 KM langem leichten Anstieg, ging es für 4 KM bergab, zum ersten Mal in den Zielbereich im Hückeswagener Stadion. Im Anschluß folgten 3 Runden um die Bever-Vorsperre, mit wechselndem Untergrund und nur einer wesentlichen Steigung, direkt nach jedem Stadiondurchlauf.
Nach 11 KM war ich mir sicher, dass ich den Halbmarathon ohne Probleme durchlaufen könnte und beschleunigte nun das Tempo. Endlich kam auch hier der Spaß hinzu. Bei jetzt rund 23 Grad konnte ich diverse Läufer überholen, wobei man nicht sehen konnte, zu welchem Lauf (zusätzlich gab es noch eine Sprintdistanz) zu gehörten bzw. in welcher Laufrunde sie sich befanden. 1:39:30h benötigte ich für den Laufkurs, durch die 98 "schnellste" Laufzeit konnte ich zumindest 38 Plätze im Gesamtklassement gutmachen.

Nach 4:37:30h überquerte ich zum 8. Mal in diesem Jahr eine Triathlon-Ziellinie. Nachdem ich das Schwimmen und Rad fahren schneller bewältigt hatte, als im letzten Jahr, war ich nur eine knappe Minute langsamer.
Spaß hat es gemacht, ich fühlte mich im Ziel weitaus besser, als vor einem Jahr.
Dieses Urgestein der deutschen Triathlon-Szene, es war die 26. Auflage, ist eine Empfehlung für diejenigen Wert, die gerne in hügeligem, welligen Terrain fahren. Insgesamt lässt sich feststellen, dass sich die Leistungsdichte weiter verstärkt. Meine letzt jährige Zeit hätte mir nur 3 Plätze in der Ergebnisliste gebracht. Allerdings: Im letzen Jahr reichte die Zeit noch für einen 109. Platz...

Das gibt Hoffnung auf ein gutes Saisonende mit der Kurzdistanz in Riesenbeck in 14 Tag und der dann 4. Mitteldistanz in Köln am ersten September-Wochenende. Ob ich eine Woche später noch in Bad Rothenfelde starte, oder in Münster auf die Marathon-Strecke wechsele, werde ich jetzt bald entscheiden. Der Lauf-Saison-Ausklang wird der München-Marathon am 12. Oktober werden. Das Training dafür läuft bereits seit dem letzen Donnerstag.

Die Splitzeiten in Hückeswagen:

Swim 2KM 0:31:36
Wechsel 1 0:00:54
Bike 75,5 KM 2:24:58
Wechsel 2 0:01:36
Run 23,9KM 1:39:30

Ergebnis gesamt: : Platz 142 (Männer) AK.-Pl. 25 M40
Westdeutsche Meisterschaft: Platz 132. AK.-Pl. 22 M40

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03.08.2008

Geschafft!
2 Langdistanzen in drei Wochen. Dazu noch ein gerüttelt Maß an Spaß und fertig ist die Anmeldung für 2009.

Na ja. Fast jedenfalls.

Nachdem wir vier bereits am Freitag Mittag in Glücksburg angereist waren, war nach einem schönen Samstag im Strandkorb gestern endlich einmal "Reiner-Döpke-Wetter".
Zunächst sah es nicht danach aus, nachdem es pünktlich zum Aufstehen angefangen hatte zu regnen. Die Temperaturen lagen am frühen Morgen schon bei 18 Grad - das konnte nicht schief gehen.

Um 5:45 h hatten mich Christine, Lisa und Jennie an der Wechselzone abgesetzt - ich glaube, ich war der einzige Triathlet mit Regenschirm :-))
Nach der kalten und nassen Erfahrung in Roth hatte ich meine Lektion gelernt, alle Kleider in wasserdichte Säcke verpackt und mir selbst eine dünne Plane zum überziehen mitgenommen. So konnte ich in aller Mutterseelen Ruhe mein Rad und meine Wechselzone vorbereiten, während andere noch mächtig am Schimpfen waren.
Wie die Veranstalter es versprochen hatten, ließ der Regen schon bald nach und die Stimmung in der Wechselzone stieg unaufhaltsam. Der Aufbau und Ablauf in der Wechselzone war ähnlich dem der Challenge Roth. Selbst die Kleiderbeutel waren die gleichen. Trotzdem gefiel mir der Ostseeman schon jetzt besser. Vielleicht lag es an den wärmeren Temperaturen oder/und an den kurzen Wegen.

Um halb sieben ging ich wie viele andere auch schon einmal zum Start an den Strand und genoss dort die noch gespannt - ruhige Stimmung des anbrechenden Morgens.


Pünktlich um 7 Uhr ertönte dann der Countdown zum Massenstart vom Strand an der Kurpromenade, und ab ging es in das salzige Wasser der Ostsee - dass was mich im letzten Jahr dazu bewogen hatte, mich zu diesem Event anzumelden!

Seit meiner Kindheit war ich nicht mehr in der Ostsee geschwommen.
Der Wind der letzen Stunden hatte das Wasser der Flensburger Förde ein wenig "rubbelig" gemacht - weit weniger, als ich erwartet hatte.
Die 3,8 KM Schwimmstrecke war ein zweimal zu durchschwimmender Dreieckskurs. Zunächst schwammen wir mit der Dünung, dann ging es genau in den Gegenwind und gegen die Wellen. Hier fiel mir und vielen anderen die Orientierung sehr schwer. Die Bojen waren zwischen den Wellentälern nicht bzw. spät zu erkennen. Auch das Schwimmen selbst strengte weitaus mehr an.

Dummerweise trafen mich um Laufe der ersten Schwimmrunde drei kleinere Feuerquallen ins Gesicht und an den Hals, was sich als langwieriges Ärgernis herausstellen sollte. Bis zu 30 Stunden halten die Hautirritierungen wohl an.

Wider Erwarten kam ich schon nach 1:11:16h aus dem Wasser - Immerhin als 28. der Einzelstarter (was vielleicht nicht für die Qualität des Starterfeldes, dafür aber für meinen Neoprenanzug spricht ;-)) )

Der erste Wechsel gestaltete sich recht kurz. Schon nach gut 4 Minuten saß ich im Sattel.
6 Mal war die nicht ganz einfache 30 KM-Runde zu durchfahren. Wer hier im äußersten Norden der Republik "plattes" Land erwartet, der irrt sich gewaltig. Es kamen knapp 1.200 Höhenmeter zusammen - mehr als beim Ironman in Frankfurt.
Dennoch ist das eine Radstrecke, die einfach Lust auf mehr macht - guter Asphalt und viele Abfahren auch denen man Tempo machen kann.
Trotzdem der Wind von Runde zu Runde zunahm, ließ der Spaß nicht wesentlich nach. Auch nicht, als es zu Beginn der letzen Runde anfing zu Regnen. Bei jetzt 20 Grad machte mir das nichts mehr aus. Die Temperatur fiel nur auf 18 Grad Grad - kein Vergleich zu dem Gefühl in Roth.

Wer es nicht glaubt: Auch in Glücksburg gibt es einen "Solaraer Berg" - sicher heißt der anders, er ist nicht so lang, nicht so steil und die Zuschauermassen sind nicht so dicht gedrängt - aber: die Stimmung ist da und macht Gänsehaut. Sechs Mal.

5:43:45 h waren vergangen, als ich nach einem kurzen Boxenstopp von 02:27 min in der Wechselzone, in dem mir mein Rad abgenommen wurde und ich die Laufschuhe anzog, auf die Marathonstrecke ging. An Position 38 der Einzelstarter.

Sonniges Wetter, etwas Wind gefühlte Temperatur von über 20 Grad - was will man mehr?

Die ersten beiden der insgesamt fünf 8,44-KM-Runden vergingen fast wie im Flug. Auch der erste Teil der dritten Runde. Dann begannen wieder die Schmerzen, denen ich auch schon in Roth ausgesetzt war. Irgendwo um die Halbmarathonmarke herum war denn aus mit Lustig und das Walking begann. Diesmal allerdings wesentlich unterhaltsamer als in Roth weil es schon mehr "Leidensgenossen" gab, und weil auch meine Laune durchaus oder trotzdem im grünen Bereich war. Es war abzusehen, dass ich die 2. Langdistanz in drei Wochen schaffen würde - kein Gedanke an einen Abbruch. Dazu trug auch meine Familie bei, die ich auf jeder Laufrunde traf und mit der ich kurz ein Schwätzchen ;-)) (= willkommener Anlaß zum Stehen bleiben) halten konnte.

Der Marathon steht mit 4:41:32h zu Buche (Platz 71).

Die Endzeit von 11.36.36h bescherte mir Platz 219 und den 56. meiner Altersklasse. Das ist aber unwichtig und nebensächlich.

Denn: ich bin jetzt
 
DER
OSTSEEMAN !!
 
 

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22.06.2008
26. in Bad Bodenteich über die Mitteldistanz

Ich will mal recht zufrieden sein, und die Generalprobe für Roth als nahezu geglückt bezeichnen!

Mehr oder weniger spontan hatte ich mich entschlossen, am Sonntag in Bad Bodenteich über die Mitteldistanz an den Start zu gehen.
Drei Wochen vor "Roth" standen eigentlich eine XXL-Radausfahrt und ein langer Lauf auf dem Trainingsprogramm. Weil ich aber schon im letzten Jahr gute Erfahrungen mit der Veranstaltung in Bodenteich gemacht hatte, konnte ich nicht widerstehen - besonders nicht beim dem vorhergesagten Wetter: Temperaturen so um die 30 Grad Grad mäßiger Wind. Das klingt doch gut.

Also bin ich um 4 Uhr aufgestanden und habe mich auf den 3 Stunden langen Weg ins Niemandsland zwischen Uelzen und Wittingen gemacht, wo ich pünktlich um 7 Uhr eintraf.

Schon beim Einrichten der Wechselzone gab es ein "AHA-Erlebnis": Nachdem ich schon im letzten Jahr mit Bernd Schrader einen ehemaligen Arbeitskollegen beim Ironman Frankfurt wieder getroffen hatte, stand neben mir ein Teilnehmer, mit dem ich, wie sich im Gespräch herausstellte, vor ca. 30 Jahren in Lehrte zusammen in der Wasserballmannschaft gespielt habe. Wir stellten fest, dass wir in diesem Jahr ebenfalls in Hameln und Peine gestartet sind und beide auch in Roth dabei sind.
Zufälle gibts....

Der Rest ist schnell und unspektakulär erzählt:
Das Schwimmen im schweinekalten, trüben, moorigem Wasser mit mehrfachen Wassereinbrüchen in der Brille (Achtung: Kontaktlinsen...) brachte ich in 36:14h über die Bühne. Als 43. war ich damit meinen Erwartungen gerecht geworden und immerhin 2:14 Min schneller als 2007 auf der selben Strecke.

Einmal mehr musste ich aber feststellen, dass ich auf dem Rad erheblichen Trainingsbedarf und somit Potential habe. Ich scheitere nicht etwa an einem zu hohen Puls, ich bringe einfach nicht mehr Druck auf die Pedalen. Die Oberschenkel fliegen fast auseinander, aber ich komme nicht so recht vorwärts. So verlor ich dann auf der anspruchsvollen und welligen 90 KM-Radstrecke, die dreimal zu durchfahren war diverse Plätze.
Nach 2:46:47 (inkl. beider Wechsel) war das nur die 68."schnellste" Zeit im Teilnehmerfeld. Der relativ starke Gegenwind auf mehr als der Hälfte der Runde, trug sein übriges an meiner Verzweiflung bei. Ein Vergleich zum Vorjahr bietet sich nicht an, da der Streckenverlauf geändert wurde. Insgesamt war ich aber knapp 5 Minuten langsamer.
Nur gut, dass ich noch immer recht gut laufen kann. Die Laufstrecke war unverändert zum Vorjahr und ich lief auch eine fast unveränderte Zeit: 01:35:06 - das war 17 Sekunden schneller als beim ersten Mal :-)
Dabei habe ich mich diesmal erheblich besser gefühlt, obwohl die Wetterbedingungen ebenfalls identisch waren.

Immerhin bin ich unter 5 Stunden geblieben.

Platzierung:
Swim 43.
Bike 68.
Run 12.
Gesamt: 26. in 4:58:07 (116 im Ziel)
AK-Pl. 6 M40

Wie geht es weiter?
Drei Wochen bleiben mir noch bis zur Quelle Challenge in Roth. Unmittelbar davor bin ich 1 - 1,5 Wochen in England - ideal zum Tapering. Da komme ich bis auf ein wenig laufen quasi nicht in Versuchung das Training zu überziehen.
Fraglich ist meine Teilnahme am kommenden Sonntag in Steinbeck über die Kurzdistanz. Ich habe mich zwar angemeldet, müsste aber, wie Eingangs gesagt, unbedingt noch eine wirklich lange Radfahrt machen.
Mal sehen.
Innerlich juckt es schon wieder ein wenig...

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15.06.2008
Deutsche Meisterschaft (Kurzdistanz) in Peine

Aus dem vollen Training heraus bin ich heute in Peine bei den Deutschen Meisterschaften der Altersklassen über Kurzdistanz ins Rennen gegangen. 1,5 KM Schwimmen im Eixer Badesee, 40 KM Rad und 10 Laufen standen auf dem Zettel.
Ein Programm, dass ich einigermaßen gut ohne Tapering überstehen kann und sollte. "Aus dem vollen Training" deshalb, weil ich am Donnerstag und Freitag noch jeweils zwei anstrengende Tempoläufe über je 15,1 KM absolviert hatte. Das Schwimmen dagegen habe ich in dieser Woche (wieder) vernachlässigt.
Entsprechend schwer waren dann auch die Arme auf dem 1,5 KM Rundkurs durch den See, bei dem ich wie gewohnt die Orientierung verlor und zumindest einmal heftig von Kurs abkam, weil ich eine falsche Wendeboje im Visier hatte :-)) Weil ich aber ohne hin ziemlich weit hinten im Feld der 82 gemeldeten Starter meiner Startgruppe ins Wasser lief, machte das auch nicht mehr viel aus. Dennoch entstieg ich überraschender Weise nach 0:27:05h den trüben, 19 Grad kühlen Fluten. 2:17 Min. benötigte ich für den ersten Wechsel. Das war so OK.

Die anschließenden 40 KM auf dem Rad gestalteten sich doch wieder recht anstrengend. Der Wind war im Laufe des Vormittags (ich startete um 11:50h in der letzen Startgruppe) stärker und vor allem kälter geworden. Trotz aller Anstrengungen verlor ich 2 Plätze und kam nach (netto) 1:12:21 h im Vöhrumer Stadion an. ø 33,17 KM/h (1:49min pro. KM)

Nach dem Wechsel (02:01Min) ging es auf eine viermal zu durchlaufende Runde durch einen Park und dem Stadion. Die 10 KM waren recht gut zu bewältigen und haben absolut keine Schwierigkeiten gemacht. Als 19. meiner Altersklasse kam ich nach 41:49min von der Laufstrecke - Im Ziel als 24. der AK. ø 04:10min/KM (14,35 KM/h)

Ergebnis:
Platz 24 in der Altersklasse M40, Platz 133 gesamt bei den Männern (264 im Ziel)

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08.06.2008
147. bei der Deutschen Meisterschaft über die Mitteldistanz in Kulmbach

Heute war die Generalprobe für den Start in genau 4 Wochen über die Langdistanz in Roth. Im Nachhinein eine echte Granate.
Eine Granate, nicht unbedingt, was meine bescheidende Leistung angeht, sondern in Bezug auf das, was andere zu Leisten im Stande sind. Highlights waren sicher die Teilnahmen von Norman Stadler (2-facher Hawaii-Sieger), Timo Bracht (Europameister Langdistanz) und Andreas Böcherer (Titelverteidiger) bei den Herren sowie Katja Schumacher (mehrfache IRONMAN-Gewinnerin) und Katrin Paetzold (u.a. beste Deutsche in Hawaii 2008).

Nachdem es sich gestern nach langen Gewittern und Regen am Nachmittag abgekühlt hatte, ging heute früh um 5 Uhr die Sonne bei klarem Himmel auf. Um 5:30h frühstückte ich auf dem Zimmer, um später festzustellen, dass es auch im Hotel schon etwas zu essen gab :-(
Pünktlich um 7 Uhr war ich dann im 13 KM entfernten Trebgast am Badesee. Hier gab es nicht mehr ganz so viel zu tun - die Kleiderbeutel für den Wechsel Rad/Lauf und mit der Bekleidung nach dem Rennen hatten wir bereits am Samstag in Kulmbach in der Mönchshofbrauerei abgegeben. Nervosität gab es bei mir nicht mehr wirklich. Das war auch gut so. Ich hatte nämlich gestern Abend festgestellt, dass ich aus meinem Neo gewachsen bin und hatte diesen im Hotel nur mit Mühe und Not schliessen können. Heute konnte ich das ganze mit genügend Zeit und ruhiger angehen. Das Ding sitzt wie eine zweite Pelle. Etwas unangenehm und vor allem eng im Schulte-/Armbereich. Wasser drang jedenfalls nicht sehr viel ein

Bei etwas über 21 Grad Wassertemperatur war der Neoprenanzug dann auch erlaubt, ein Verbot wäre gruselig für mich gewesen und hätte weitere Zeitverluste nach sich gezogen.

Nachdem die Frauen um 08:00 Uhr auf die 2 KM-Strecke geschickt wurden, gingen wir um 08:30h auf den 2-Runden-Kurs mit kurzem Landgang. Das Schwimmen begann zunächst als ziemliche Prügelei, da der Startbereich doch etwas eng für alle Männer war. Hier wäre eine Aufteilung in zumindest 2 Startgruppen angebracht gewesen.
Es gab also reichlich auf die Mütze, die mir dabei verrutschte und im Gegensatz zum Neo vollief und auf dem Kopf hin- und herschwappte. Nach ca. 600 mtr konnte ich dann einigermassen rhythmisch schwimmen. Der Landausstieg bzw. der Wiedereinstieg war sehr unangenehm. Ich verhakte mit unter Wasser mit meinem rechten großen Zeh irgendwo (oder stieß gegen etwas). Inn der Folge konnte ich mich mehr mit den Schmerzen als mit beim "gepaddel" auseinandersetzten.
Nach 38:49h hatten die 2 KM auch für mich ein Ende. Jetzt galt es auf dem Rad nicht zu viele Plätze zu verlieren.

Das widerum war einfacher gesagt als umgesetzt. Schon nach einem KM schmerzten die Oberschenkel darart, dass an Druck auf die Pedalen nicht zu denken war. Der Puls stieg auf über 160 und ich wurde von anderen recht locker überholt.
Nach 10 KM kam das erste von 3 Mal der 16% Anstieg, gefolgt von einigen einfacheren, aber Längeren auf den nächsten 6 KM. Hier fragte ich mich ernsthaft, zu was ein Weitermachen gut sein soll.
Irgendwo zwischen KM 20 und 25 kam ich dann wieder zu mir, bekam den Puls in den Griff (es ging jetzt flach oder bergab), die Schmerzen vergingen und ich konnte mithalten. In der zweiten Runde wurde ich schon mutiger, um in der dritten Runde das zu geben was in Anbetracht des bevorstehenden Halbmarathons noch sinnvoll erschien. Ich konnte auf diesen beiden Runden so diverse Plätze wieder gut machen und war ganz guter Dinge, als ich nach 2:46h (inkl. beider Wechsel) und 86,5 KM auf das Gelände der Mönchshofbrauerei rollte.
 

 


Beim Laufen machte ich nun den Fehler den viele auf dem Rad machten - viel zu schnell angegangen. Schon nach zwei Kilometern hatte ich den Eindruck, dass mein Brustkorb auseinander fliegt.
Erst nach gut 5 KM und einer kurzen Gehpause an einem Verpflegungsstand bekam ich das in den Griff. Der Puls sank unter 155 und schon lief es/ich wieder und konnte weitere Plätzchen gut machen. Mit 1:30:49h ( 04:32min/KM) war ist denn auch wieder zufrieden.

Mein Zeh übrigens sieht, nachdem ich ihn von Schuhen und Socken befreit habe, hübsch bunt aus. Ob er nur arg geprellt oder gebrochen ist, kann ich nicht beurteilen. Das bedeutet wohl Laufpause und Konzentration auf andere Trainings in der kommenden Woche. Dabei steht doch am Wochenende schon wieder die DM über die Kurzdistanz in Peine an...

Fazit:
Eine sehr schöne und professionelle Veranstaltung (kann man nach 25 Jahren aber auch erwarten) und ein würdiger Rahmen für eine Deutsche Meisterschaft.
Mit meiner Finishzeit von 4:56:09 h bin ich genau da gelandet, was ich mir vorher ausgerechnet hatte. Platz 147 / Platz 31 AK40, finde ich dagegen nicht so toll. Aber, und da schließt sich der Kreis, es waren offensichtlich sehr viele Granaten unterwegs, die in der Lage sind, das notwendige Tempo für eine erfolgreiche DM zu bringen.

Gesamtsieger bei den Männern wurde Norman Stadler. Da er aber bei der Anmeldung das „Häkchen: Teilnahme DM“ nicht gesetzt hatte, darf er sich nicht deutscher Meister nennen, das wurde Timo Bracht in 03:51:31h vor Titelverteidiger Andi Böcherer (3:53:59h) . Bei den Damen stand Katja Schumann ganz oben auf dem Treppchen in 04:23:23h.

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18.05.2008
Kette rechts: Triathlonauftakt 2008

Endlich! 8 1/2 Monate warten sind vorbei.
Heute bin ich in Hameln über die Sprint-Distanz (0,5/20/5 KM) an den Start gegangen.

Mit knapp unter 10°C Grad und wolkigem Himmel war es im Freibad doch rattenkalt. Die gemessenen 24°C Wassertemperatur wollte auch niemand so recht glauben.

5 Starter auf einer angenehm breiten Bahn waren gut zu ertragen. Als vorletzter gestartet, kam ich als zweiter von der Bahn - Wobei mein Vordermann 100 Meter zu früh aus dem Wasser genommen wurde. Der Bahnenzähler hat sich wohl verzählt. Wie immer habe ich ca. 10 Minuten für die 500 Meter gebraucht. Da ändert bei mir weder viel noch wenig Training etwas.
Der anschließende Wechsel zum Rad dauerte mit 03:53Min. recht lange - wobei alleine der Weg vom Schwimmausstieg bis zum Rad gut 2 Minuten in Anspruch nahm. Das relativiert das ganze wieder.

Bei der Radstrecke handelte es sich um einen 2- Runden- Kurs mit 2 Wechsel- punkten und war mit zwei leichten Erhebungen sehr gut fahrbar. Windschattenfahren (ohnehin verboten) kam, so weit ich das beurteilen kann, nicht vor. Kette rechts...
Radrunde 1 0:17:19h
Radrunde 2 0:16:40h
gesamt 0:33:59h ø 35,31 KM/h

Zurück im Hamelner Weserstadion benötigte ich 02:10 min für den zweiten Wechsel. Das war auch wieder OK.

Nun kam meine Paradedisziplin. Hatten mir auf dem Rad schon die Oberschenkel gebrannt, mußte jetzt alles raus ;-))
2 KM nach 7:30 Min. Eigentlich viel zu schnell, aber auf dieser kurzen Strecke konnte nichts schief gehen.
5 KM 0:17:12h. Das sind ø 17,44 KM/h (03:26 min/KM) Da lacht der ältere Triathlet.

Insgesamt benötigte ich also 01:07:19h.

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Offizielles Ergebnis von heute: 01:06:39h

M40
Gesamt 150. v. 366 Platz 28 / M40 (79 Finisher)
Swim 0,5 KM: 00:09:49 (45. M40)
Bike 20 KM : 00:39:38 (40. M40 / inkl. Beider Wechsel)
Run 5 KM : 00:17:13 (9. M40) -> 63 im Gesamtfeld
Mittelfeld in der Altersklasse. Bin jedenfalls sehr gut zufrieden.

Am nächsten Sonntag werde ich dann wohl in Dissen an den Start gehen. 0,5/16/5 KM. -> 16 KM Radstrecke reichen kaum zum warm machen...

 

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10.-12.05.2008
Trainingscamp Roth
 

3 Tage nichts anderes tun als trainieren, essen, trinken und schlafen. Ein Traum. Noch dazu wenn man mit einer kleinen aber guten Gruppe zusammen ist und sich in einer tollen Landschaft bei traumhaften Wetterbedingungen bewegt!

Nachdem sich die Anfahrt am Freitag Abend länger als geplant hinzog und ich erst kurz vor Mitternacht im Hotel eintraf, konnte es nur bergauf gehen.

Schon früh um 7 Uhr saß ich Samstag beim Frühstück. Zwei andere Teilnehmer gesellten sich kurz danach dazu. Einer aus dem Bergischen Land, der andere ein Wiener. Die ersten Gespräche ließen ein schönes Wochenende erahnen.

Um 9 Uhr hatte ich einen Termin beim "Kult"-Fahrradladen Fritz Buchstaller.
Fritz, vielfacher IRONMAN-Finisher mit einer Bestzeit von 09:30h, sollte und hat meine Sitzposition auf dem Fahrrad vermessen und neu eingestellt. Komplett entgegengesetzt zu dem was ich mir bislang erarbeitet hatte. Dabei war auch ein neuer Sattel fällig. Mit dem Alten ließ sich die optimale Position nicht erreichen.

Um 10:30h stand das erste gemeinsame Zusammentreffen mit anschließender Rennrad Fahrt auf der Wettkampfstrecke auf dem Programm. Leider, bzw. zum Glück aus Sicht der Teilnehmer, waren wir nur 8 Athleten/innen. Zusammen mit Arne Dyck, dem Veranstalter, Webmaster des Webportals Triathlon-Szene.de und fünfmaligem "ROTH"-Finisher führte uns die aktive Profi-Triathletin Heidi Jesberger über den 90 KM Kurs. Heidi, immer gut gelaunt, wohnt in Hiltpoltstein und kennt die Gegend fast wie ihre eigene Westentasche.
Wir fuhren in zwei Gruppen, eine schnellere (ich auch ;-)) ) und eine langsamere, damit kein Teilnehmer überfordert wurde.
Im Anschluß hatten wir ein wenig Zeit uns in einem nahegelegenen Cafe mit prima Kuchen und Kaffee etwas zu stärken.
Dann ging es zum Neopren-Testschwimmen in das Rother Freibad. Auf einer abgesperrten Bahn im 50-Meter-(Edelstahl-)Becken hatten wir alle ausgiebig Zeit, verschiedene Modelle der Hersteller ORCA, 2xU und Blueseventy zu testen.
Obwohl uns allen danach der Magen schon gefährlich knurrte, mussten wir auch noch den letzen Programmpunkt des Tages, eine Vorstellung der Produkte der Schweizer Firma SPONSER sowie einen Vortrag über die richtige Ernährung im Training und im Wettkampf über uns ergehen lassen, bevor es dann gegen 21:00 Uhr zum Abendessen in ein Hiltpoltsteiner Lokal ging.
Zu der Gruppe stießen dabei noch Ralf und Nina Eggert (ehemaliger (Ralf) bzw. aktive (Nina) Profis, sowie Jürgen Sessner (Trainer von Heidi Jesberger, ehemaliger Langstreckler, Trainingsexperte, Sporttherapeut und, und, und...) sowie Ex-Triathlonprofi Jürgen Hauber (Bestzeit 8:19h). Für mich persönlich war es eine neue Erfahrung und ein Erlebnis gleichermassen, solche interessanten Menschen einmal hautnah kennenzulernen und (nicht nur) über unseren Sport zu plaudern.

Der erste Tag war also schon recht lang und klang mit einigen leckeren Weizen aus.

Am Morgen des Zweiten Tages stand eine Sitzpositionsanalyse für alle bei Fritz Buchstaller auf dem Programm. Es gab niemanden, bei dem nicht mehr oder weniger korrigiert werden musste. Nachdem ich die Ausfahrt am Vortag schon ohne jegliche Schmerzen überstanden hatte, konnte ich die Leistung von Fritz nur wärmstens empfehlen.
Direkt im Anschluß fuhren wir wieder in zwei Gruppen. Diesmal wurden es 127 KM in 4,5h. Wieder in traumhafter Landschaft mit einigen kurzen aber knackigen Anstiegen bis zu 12 %, ebensolchen Abfahrten und Temperaturen um die 25°C.
Zur Abrundung liefen gleich im Anschluß noch 10 KM auf der Wettkampfstrecke am Main-Donau-Kanal.
Dieser schöne Tag klang in einem Steakhaus aus und dauerte bei guter Stimmung bis nach Mitternacht ;-)).

Am Montag ließen wir den "Early-Bird-Lauf" zugunsten eines etwas früheren Starts auf die Radstrecke aus. 5 Stunden "flach" waren angesagt. Heidi brachte uns wieder mit einer Punktlandung in 5:08h über die 144 KM lange Runde durch das Altmühltal und den Landkreis Roth. Zwischendurch stärkten wir uns auf einem Volksfest mit Kuchen und Cola. Ich holte mir einen super Sonnenbrand dabei. Trotz der Pfingstfeiertage hatten wir relativ wenig Autoverkehr, teilweise gar einsame Straßen und Wege.
Um 15:30Uhr nach dem Duschen in Jürgen Sessner's Fitnessstudio "CORPUS" ging dann leider das wunderschöne Wochenende seinem Ende entgegen.

Bei allen Bemühungen blieb es mir ein Rätsel, warum die Radstrecke in Roth häufig als "flach und schnell" bezeichnet wird. Flach ist sie schon aufgrund die vielen Hügel garantiert nicht. Bis auf einen rund 12 KM langen Abschnitt, auf dem aber wohl sehr sehr häufig der Gegenwind bläst. Die legendären Anstiege am Solarer Berg und am Kavalierenberg sind wir gefahren und wissen nun, was da auf den zwei Radrunden auf uns zukommen wird.

Bis zum 13. Juli - an der Startlinie!


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04.05.2008

Soooo!
Geht doch!
Heute war wieder "Reiner-Döpke-Wetter". Nur eine Woche nach dem nicht zu schlechten Abschneiden in Hamburg über die die Marathon-Distanz stand heute der "Halbe" auf dem Programm.

Ideal für mich: Durch den späten Start um 11:00 Uhr stand die Sonne schon ziemlich hoch am Zenit und die Temperaturen näherten sich der 20-Grad-Grenze. Als praktizierender Warmduscher liebe ich muckelig warme Temperaturen und hatte immer, wenn der Wind ungünstig kam, eine Gänsepelle :-))

Nicht so ideal und eine Duplizität der Ereignisse im Vorjahr: Durch meine späte Anmeldung vor erst 2 Wochen, wurde meine Bestzeit nicht mehr berücksichtigt und ich musste aus dem letzten Startblock heraus das Rennen angehen. Auch das ist aber nicht so furchtbar tragisch, da ich nach der Belastung in Hamburg und den 100 Radkilometern von gestern keine neue Bestzeit erwartete. Dennoch: wenn man sich plötzlich in einer Gemeinschaft von Übergewichtigen und Lahmen (Walker starteten separat) befindet, ahnt man schon was kommt: Fast zwei Minuten vom Startschuß bis zum Überqueren der Startlinie sowie Kraft- und Zeitraubende Überholversuche, besonders auf den ersten 2 Kilometern. Danach geht es vierspurig am Maschsee entlang. Hier entzerrt sich das Feld schnell.
Die Zwischenzeiten waren mir ziemlich egal - ich habe nicht eine gestoppt und auch viele Kilometermarkierungen einfach übersehen. War zu sehr mit mir selbst und der Umgebung beschäftigt. Nur nach 10 KM sah ich die 1,5 Stunden doch in Gefahr. Das war mein einziges Ziel: Unter der miesen Marke vom Paderborner Osterlauf zu bleiben.

Um es kurz zu machen: während des Laufs wurde ich, glaube ich, nur ein oder zweimal überholt. Das macht immer wieder Spaß. Vor allem, wenn diejenigen, ich ich selbst überholen will, anfangen zu kämpfen und sich dabei hoffnungslos übernehmen. Taktische Spielchen machen den Lauf recht kurzweilig für mich.
Auf den letzen 4 Kilometern habe ich dann eine kleine Gruppe mit 3 anderen Läufern gebildet, die sich gegenseitig ins Ziel gezogen haben. Soll macht's Spaß.

Zielzeit: 1:28:53h - Platz 108 / Alterskl.Platz 25
Finisher im Ziel: 2.999 Männer plus 1.117 Frauen
Durchschnittspuls: 150!! Hö hö hö

-> damit bin ich fünfttschnellste "Frau"

Keep on Running - in drei Wochen ist Triathlon-Auftakt. Die Grundlagen sind gelegt, die Saison kann beginnen.

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24.03.2008

Verletzungen über den gesamten Winterzeitraum, schlechtes Training, unzureichende Ernährung vor dem Wettkampf und noch schlechteres Wetter, vor allem aber eine noch nicht auskurierte Erkältung: Die Liste der Gründe für mein miserables Abschneiden beim Paderborner Osterlauf am Ostersamstag lässt sich sicher noch ergänzen.

Fakt ist: 01:31:42h kann man vergessen. Bei 13 Starts über die Halbmarathon Distanz war dass das drittschlechteste Ergebnis.
Platz 262 von 1.561 Männern (Platz 57 in der Altersklasse M40) klingt nicht annähernd so übel, wie mir nach dem Lauf war.

Temperaturen um die 1 Grad, nasskalte Luft und vor allem die Erkältung machte mir zu schaffen. Nachdem ich mich etwas zu lange eingelaufen hatte, musste ich mich auch noch ziemlich weit hinten anstellen, was zur Folge hatte, dass ich auf den ersten Kilometern nur langsam und mit kraftraubenden Zick-Zack-Läufen vorwärts kam. Dennoch war ich mit den Zwischenzeiten nach 5 KM (21:19 ø 04:15/KM) und 10 KM (25:26 ø 04:13/KM) recht gut zufrieden und rechnete mit einer Zeit von knapp unter 1:30h. Das hätte ich gerade so noch als angemessen empfunden. Auf der zweiten Laufrunde begann nach 11 KM das langsame Sterben. Bei nachlassender Geschwindigkeit stieg der Kraftaufwand und vor allem der Puls unaufhörlich im ohnehin schon roten Bereich. Das Durchlaufen hat vielleicht mental etwas gebracht, war aber so unnütz wie ein Kropf.
Anschliessend war ich total von der Rolle.

Am Sonntag wollte ich dann über 15 KM die Beine ausschütteln - 11 KM habe ich mit hängen und würgen geschafft.

Die Erkältung muss erst weg. Dann geht's weiter - vielleicht schon am kommenden Wochenende wieder über die 21,1 KM. Entweder Samstag in Lohne oder Sonntag in Gütersloh.

Mein für heute geplantes erstes Radrennen (Rund-um-Köln) ist ebenfalls der Erkältung, vor allem aber den Wetterbedingungen zum Opfer gefallen. Als Novize auf diesem Gebiet erscheint mir das Sturz-/Verletzungsrisiko schon bei normalen Bedingungen relativ hoch. Bei nassen und dadurch rutschigen Strassen noch einmal ungleich höher. Besser um ein Jahr verschieben.

Nachtrag: Das Jedermannrennen in Köln wurde ebenso wie einige Stunden später auch das Profirennen aufgrund der Wetterbedingungen (Schnee) abgesagt.


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19.03.2008

Das erste viertel Jahr ist fast um und ich sehe mich in meinem Vertrauen an meine Fitness und Gesundheit getäuscht. Ich bin in diesem Jahr erst 3 oder 4 Mal (fast) schmerzfrei gelaufen und mit meiner Motivation ist es nicht so sehr weit her. Fast auf den Tag genau nach 12 Monaten habe ich mir noch eine Erkältung eingefangen, die den für den kommenden Ostersamstag geplanten Wettkampfauftakt zweifelhaft erscheinen lässt. Auch unter dem Aspekt, dass es über Ostern wohl ein recht fieses kaltes Schnee-/Regenwetter geben wird.

Kurzum: ich habe einen Trainingsrückstand, so dass ich auch die "3-Stunden" für Hamburg bereits abgeschrieben und auf dem München-Marathon im Oktober vertagt habe.

Und sonst?
Wenig Neues, außer, dass ich im Verein am letzten Wochenende zum "Triathleten" des Jahres 2007" gekürt worden bin. Überhaupt bin ich im Verein etwas mehr eingebunden: Teil des Vorstandes, Pfleger der Tirathlonseiten auf unserer Homepage, Kassenwart der Triathlonabteilung, Obmann für die Laufstrecke im Orga-Team des Sparkassen-Triathlons in Versmold...

 

 


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10.01.2008

früher denn je habe ich im tiefsten Vertrauen auf meine Fitness und Gesundheit die Wettkampfplanung für dieses Jahr festgelegt. Noch ist zwar nicht alles gebucht, das eine oder andere wird auch sicher noch ausgewechselt. Ein wenig Luft bleibt noch vor und nach den Hauptwettkämpfen in Hamburg /Roth und Glücksburg.

Triathlonplanung

Laufplanung

Insgesamt sind das auch schon wieder 16 Starts.

Heute Abend stand der zweite Tempolauf in diesem Jahr an: 16,3 KM in knapp unter 14 Minuten, das lässt hoffen - zumal der Wind recht stark wehte und ich viel zu warm angezogen war. Kein Problem mit dem Bein ;-))

Der "Büffel" wartet weiter geduldig auf den ersten Einsatz auf der Straße. Vielleicht wird's ja am kommenden Sonntag etwas.

Die nächste Woche wird trainingsmäßig sehr ruhig, weil ich von Mittwoch bis Freitag in England bzw. Belgien bin

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31.12.2007
Meine neue "Waffe" ist da.

heute habe ich meine neues Triathlon Rad abgeholt. Hergestellt in der italienischen Schmiede der Weltmeister und in schönem rot/schwarz gehalten. Der Rahmen, Gabel und Sattelstütze sind komplett aus Carbon gefertigt.

Das "KUOTA K-FACTOR Ltd. Edition 2007"
wiegt, so wie es hier steht, knapp 9 KG. Etwas Gewicht werde ich durch die Verwendung der vorhanden Laufräder noch einsparen können. Es fehlen noch die Flaschenhalter und ggf. ein anderer Sattel.

Vor allem aber trockenes Wetter, damit der Büffel mal auf die Straße kann. Für die Rolle ist es mir zu schade...

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24.09.2007
Ab sofort blogge ich hier: http://ironman-projekt.blogspot.com. Damit lege ich die "NEWS" und das "BLOG" der beiden Webseiten zusammen, was die Pflege für mich und eine Übersicht für alle, falls es hier Leser gibt, einfacher macht.

Ich versuche noch einiges von den alten "NEWS" mit hinüberzubringen, aber das dauert halt  ;-)
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15.09.2007
Merkwürdig. Je länger die Saison andauert, desto besser scheine ich in Form zu kommen und Belastungen relativ schnell wegzustecken. Nachdem ich Mittwoch noch kaputt und müde war, bin ich heute die Runde um den Feldmarksee gelaufen. 27,4 KM. Rundenrekord nach ziemlich genau 3 1/2 Jahren in 2:07:04h.

Insgesamt verstärkt sich der Eindruck, dass ich wieder zu der Form vor dem Bandscheibenvorfall zurückgefunden habe.
 

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12.09.2007
Heute ist Ruhetag.
Nachdem ich am Montag das erste Mal seit dem 3. März wieder im Fitnessstudio war und gestern schon wieder 15 KM gelaufen bin, war ich heute ziemlich kaputt. Es fällt mir kopfmäßig noch schwer, einen Gang zurückzuschalten. Schließlich ist die Wettkampfsaison im Triathlon vorbei und es steht nur noch ein Marathon in 5 Wochen ins Haus. Aber was soll's. Morgen früh will ich vor der Arbeit laufen und abends zum Schwimmtraining.

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09.09.2007
Mein Arbeitskollege Bernd sagt: "du bist bekloppt"
Ich muss ihn morgen mal fragen, wie er das meint  ;-))  Meine Familie sagte gestern übrigens ähnliches.

Trotzdem ich mich gestern Abend noch ziemlich auf diesem Lauf gefreut hatte, als um 5 Uhr der Wecker klingelte, war ich wenig motiviert. Wenig motivierend war auch das trübe Herbstwetter und die 12 Grad, als ich um 7 Uhr von zuhause losfuhr.
Zum Start um 9 Uhr war es mich 14 Grad auch nicht zu warm. Der kalte Wind tat ein übriges. Na ja - es sollte ja nur ein langer Trainingslauf werden. Entsprechend weit stellte ich mich in die Mitte des zweiten Startblocks (bei der Startnummernausgabe wollte man mich in den ersten stellen) und entsprechen locker lief ich dann auch los. Kein Startgedrängel, aber auch nach 5 KM wenig Lust. In den Oberschenkeln war ein ungewöhnlich starker Druck zu spüren, die Schienbeine schmerzten etwas - die Belastung aus den letzen Wochen wohl.
Nach 11 KM gelaufenen KM kamen wir wieder am Startbereich vorbei, eine letzte Gelegenheit auszusteigen, bevor aus aus Münster heraus ging. Aber: wir hatten ja schon 1/4 des Weges hinter uns, es (ich) lief locker und entspannt und überholte ständig, immer darauf bedacht, nicht zu schnell zu laufen. Halbmarathon nach etwas über 1:30h etwas Ehrgeiz kam auf, wie dicht ich wohl an die 3 Stunden-Marke herankommen würde. Bei KM 25 wunderte ich mich ein wenig, weil immer noch nichts so richtig weh tat und nachdem das beim KM 30 noch immer so war, versuchte ich, das Tempo noch etwas zu verschärfen - was wohl gefühlt, nicht aber in Wirklichkeit gelang. Die letzen 3 KM zogen sich wie Kaugummi. 1 1/2 KM vor dem Ziel wurde ich zum ersten und wenige hundert Meter vor dem Ziel zum insgesamt zweiten Mal während des gesamten Laufs überholt.
Bei 03:02:37 blieb die Uhr für mich stehen. Persönliche Bestzeit, wenn auch ungeplant.

Ich freue mich zu einen natürlich über die Zeit, zum anderen aber darüber, dass ich den ersten Marathon (es war heute mein insgesamt 10. (ohne den beim IRONMAN)) seit langen wieder komplett, ohne Gehpausen bei den Verpflegungsstellen bzw. unterwegs habe durchlaufen können. Zuhause war ich über Stunden zwar platt wie eine Flunder - so what?

In 5 Wochen laufe ich auf Mallorca - aber nur zum Spaß.

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08.09.2007
So. Ich bin zurück aus England. Wurde auch Zeit. Die ständige Fahrerei nervte und war anstrenge - zumal ich fast immer in den Nachtstunden gefahren bin, wenn ich für gewöhnlich den Schlaf der Gerechten schlafe. Auf der Heimfahrt bin ich letzte Nach kurz vor der Ausfahrt Beckum noch eingenickt - ist nichts passiert... war aber auch nicht das erste Mal.
 

Sportlich: Zur Auswahl standen an diesem Wochenende

Samstag
- Halbmarathon in Warendorf oder
- 10,5 KM in Melle oder
- Kurzdistanz in Hannover oder
- Schwimmen und langer Lauf

Sonntag
- Münster-Marathon oder
- lange Radausfahrt

Um es kurz zu machen: Sonntag soll der leicht schönere von beiden Tagen werden und ich muss ohnehin lange Läufe in der Vorbereitung zum Mallorca-Marathon machen. Also...?

... Münster.
Zum zweiten Mal nach 2004 - der Marathon, in dem ich meine bislang persönliche Bestzeit gelaufen bin. Ungeplant, denn die sollte ja in Berlin unter 3 Stunden liegen. Dem Ziel renne ich bekanntlich noch immer aussichtslos hinterher.
Für morgen peile ich eine Zeit zwischen 3:15 und 3:30h an.

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02.09.2007
Es war heute wieder kein "Reiner-Döpke-Wetter". Das muss an dieser Stelle mal so gesagt werden.

Um 4 Uhr in Köln aufstehen, nur um etwas zu essen und zu trinken um die Verdauung in Gang zubringen, ist auch nicht so unbedingt mein Ding.
So war ich also mit Lisa fast pünktlich um 6:30h in der Wechselzone am Fühlinger Regattasee, im Schatten der Kölner FORD-Werke. Um 7:25h sollte der Start zur Mitteldistanz, die ich hier im letzten Jahr zum ersten Mal bewältigt hatte, sein. 25 Minuten nach dem Start zur "Cologne226", dem ersten Langdistanzrennen in Köln und dem einzigen in NRW. Verzögert wurden die Starts durch die Polizei, die die Strecke nicht rechtzeitig abgesperrt bekam, um eine Stunde. Ärgerlich. Umso ärgerlicher als das es mit rund 15 Grad doch recht kühl war und vom Sonnenschein keine Spur zu sehen war. Das hatte uns der Wetterbericht auch nicht versprochen.

Das Ziel für heute: ganz knapp unter 5 Stunden nach 5:07 im Vorjahr.


15 Minuten vor dem Start ging es ins glasklare Wasser des Regattersees.19-20 Grad sollten es sein - gefühlt waren es trotz des Neoprenanzugs deutlich weniger. Trotzdem ich mich  traditionell konservativ hinten eingereiht hatte, gab es wieder reichlich auf die Brille (Wassereinbruch - schlecht für die Kontaktlinsen) und empfindliche Körperteile. Ein freies Schwimmen war aber schon recht schnell möglich - die Unterwasserleinen für die Bojen der Regattabahnen wiesen den Weg - wenn man in ihrer Nähe war. Schwimmausstieg nach 2,5 KM bzw. 46:25 Minuten, langsamer als gefühlt aber dennoch etwas schneller als im letzen Jahr und somit OK.
Der Wechsel zum Rad gelang mir das erste Mal in dieser Saison einigermaßen gut. 4 Minuten 13 kostete er.

Auf dem Rad ging es dann auf der fast topfebenen Strecke los, wie auf einer Kurzdistanz. Das Tempo war im Prinzip OK und forderte mich nicht zu sehr aber: schon nach rund 15 KM traten die (Überlastungs-) Schmerzen im rechten Knie wieder auf. Das war zu nächst noch zu ignorieren. Ich konnte als auf der ersten von zwei Radrunden gut Tempo machen und überholen. Bis sich nach rund 35 KM auch das linke Knie hinzu meldete. Ich überlegte ernsthaft, zum Ende der ersten 45 KM auszusteigen, um einem größeren Schaden vorzubeugen. Aber: Wie bekomme ich meine trockenen Sachen aus dem Zielbereich in der Kölner Innenstadt - und wie finde ich meine Tochter, die wahrscheinlich schon dort war, wieder?? Also nahm ich auch die 2. Runde in Angriff.
Da mir nicht nur die Knie Probleme bereiteten sondern auch der Wind auffrischte, sank die Durchschnittsgeschwindigkeit massiv. Irgendwie kämpfte ich mich durch - besonders schlimm waren die letzen 20 KM. Motor für das Weitertreten war die Gewissheit, das sich die Schmerzen nicht beim Laufen auswirken würden - das war schon während der letzen 3 Wettkämpfe so.
Die 90 KM fanden nach 2:39:47h ein Ende, der kurze Wechsel darauf dauerte 2:22 Minuten

Es galt nun eine 7 KM-Runde um den Fühlinger See zu und 14 KM bis zum Rheinauhafen in der Kölner Innenstadt zu laufen.
Die 7 KM vergingen wie im Fluge. Permanent konnte ich überholen. Das war auch auf dem Weg zur Stadt so, nur dass dieser zeitweilig durch Industriegebiete führte und wenig motivierend war. Zuschauer hier: quasi keine. Mir persönlich macht das nichts - meistens geht mir der Lärm zwischenzeitlich auf die Nerven. Meinen KM-Schnitt zwischen 4:14 und 4:28min konnte ich permanent aufrecht erhalten, zum Ende gar noch zulegen. Schön waren dann wieder die letzen 3 oder 4 KM am Rheinufer durch die Innenstadt. Der Publikumsverkehr nahm zu und lenkte ab.
Ein Novum für mich: ich wurde auf den gesamten 21 KM nicht ein einziges Mal überholt!. So reichte es noch für einen ungewohnten Schluss-Sprint im Zieleinlauf - und ich hätte das Tempo noch mindestens 10KM beibehalten können - ein gutes Omen für den Marathon in Palma de Mallorca in 6 Wochen. 1:31:50h dauerte der Lauf. Nur 1 Minute langsamer als der "nackte" Halbmarathon vor einer Woche in Bissendorf.
 

Gesamtergebnis: 5:04:26 h

Swim                 0:46:25 ø 18,34 Min/KM (3,2 KM/h)
T-1                     0:04:13
Bike                   2:39:47 ø 33,8
T-2                     0:02:22
Run                   1:31:50 ø 13,7 KM/h (4,22 min/KM)

Platz 127 v. 479/ AK 39

Das war sie, die diesjährige Triathlon-Saison:    

  • 10 Starts in 16 Wochen + 2 Solo-Halbmarathons
    Davon: 1 Langdistanz
               4 Mitteldistanzen (Hannover, Bad Bodenteich, Hückeswagen, Köln)
               2 Kurzdistanzen (Kamen, Sassenberg)
               3 Sprintdistanzen (Dissen, Bissendorf, Rheine)

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28.08.2007
Ich bin die Platzierung aus Bissendorf noch schuldig geblieben: Gesamt Pl. 9 / Alterskl. Platz 4
(Meine Zeit aus dem letzen Jahr hätte in diesem Jahr Gesamtplatz 3 bedeutet. Hätte, wäre wenn...)

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26.08.2007

Ich muss den Verstand verloren haben  ;-)

Tatsächlich bin ich gestern wieder beim "Osnabrücker-Land-Marathon" über die halbe Distanz an den Start gegangen. An- und Abfahrt mit dem Rennrad, wie es sich für einen Triathleten gehört. Danach war ich wieder platt wie eine Flunder - und das eine Woche vor der Halbdistanz in Köln. Aber das wird schon werden.

Schließlich bin ich heute schon wieder 20 KM gelaufen...

Lediglich mein rechtes Knie schmerzt massiv beim Rad fahren und Treppensteigen - beim Laufen nicht. Überlastung? Ich baue auf die überraschende Selbstheilung - wie beim linken Knie vor 4 Wochen.
 

Das Ergebnis in Bissendorf: 01:36:39h - ziemlich genau 4 Minuten langsamer als im Vorjahr. Die Platzierung steht noch aus, ich vermute aber, dass ich so um Platz 10-12 herum gelegen habe. Nach Platz 10 im Vorjahr.

Eigentlich wollte ich überhaupt nicht starten, nur etwas Lauftraining. Die ganze Nacht vorher und auch tagsüber laborierte ich mit Kopfweh und totaler Unlust. Zum Training konnte ich mich nicht aufraffen - dann also mit Gewalt ;-)

Eine Stunde vor dem HM-Start traf ich mit dem Rennrad in Bissendorf (23 KM, hügelig) ein und konnte mich noch ein wenig regenerieren, bis es los ging. Ich hatte mich extra weit hinten angestellt, um nicht in die Versuchung zu kommen, wieder so schnell wie letztes Jahr zu rennen. Da war ich im Anschluss fast von der Welt gegangen.

Die Wetterbedingungen waren aber eigentlich "Reiner-Döpke-Wetter": 24-26 Grad, recht sonnig, nur zu drückend. Die ersten beiden KM liefen locker und gut, dann packt mich aber wieder der Ehrgeiz, Platz um Platz schob ich mich nach vorne. Ein Motivationsloch schon bei KM 5 ließ mich beißen. Auf dem folgenden 7 KM hing ich immer lange hinter anderen Teilnehmern, die ich langsam zu zermürben versuchte - was auch gelang. Drei von Ihnen gaben auf den letzten 7-8 KM auf.  ;-))

Total fertig war ich wieder im Ziel, gönnte mir zwei alkoholfreie Erdinger und begab mich auf den Rückweg - überwiegend bergan und mit Gegenwind. Da war dann der Spaß vorbei, zumal das Knie auch nicht mehr so recht wollte. Zuhause brauchte ich einige Zeit um mich zu erholen.

Dennoch stand heute gleich die nächste Laufrunde auf dem Zettel. 19.6 KM nach Versmold und zurück bei 26 Grad. Das hat sich hingezogen wie Kaugummi. 86 Lauf-KM in einer Kalenderwoche hatte ich in diesem Jahr noch nicht und stimmt positiv auf den Marathon auch Mallorca ein. Da müssen jetzt lange Laufeinheiten her. Zum Ausgleich wird die nächste Woche in Dover wieder eine ruhige mit mindestens zwei Ruhetagen. Am Sonntag steht die halbe IRONMAN-Distanz in Köln auch dem Programm. 2,5 KM Schwimmen / 90 KM Rad und 21,1 KM laufen. Das war dann die Triathlonsaison 2007.

Oder war da nicht noch eine Kurzdistanz eine Woche später in Hannover???

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19.08.2007

Na, so katastrophal ist das Rennen nun doch nicht zu Ende gegangen.

Bei 11 Grad Luft- und 19 Grad Wassertemperatur in der Bevertalsperre startete die Ober- und Verbandsliga schon um 8:30h in der Frühe. Neopren war bei den Temperaturen für alle Pflicht!.
Zu schwimmen war eine Runde in der Talsperre, unmittelbar vor der Staumauer. Durch den breiten Schwimmkurs und nur ca 150 Startern in der ersten Welle entzerrte sich das Feld schnell und die übliche "Prügelei" blieb weitgehend aus.
Recht schnell hatte ich meinen Rhythmus gefunden. Wenn ich bloß eine bessere Orientierung im Freiwasser hätte... Sobald ich mich wohl fühle, sehe ich kaum noch nach vorne und schwimme Zick-Zack-Kurse. Dennoch hatte ich die 2 KM schon nach gut 32 Minuten bewältigt. In der Endabrechnung (Ligen und freier Wettbewerb) sollte das nachher die 146-"schnellste" Schwimmzeit von 226 im Ziel gewerteten Athleten sein.

Die Mannschaftskameraden hatten mich vorgewarnt: "Die Radstrecke ist hügelig mit einigen längeren Steigungen und engen Kurven. Lass es ruhig angehen." Das tat ich dann auch. 4 Runden plus Anfahrt und Abfahrt zur Wechselzone, 74,6 KM waren zu absolvieren. Die erste Runde empfand ich tatsächlich als sehr anstrengend und war schon der Auffassung, dass ich mich übernehme. Zum Glück ging es ca. die letzten 3 KM der Runde gut bergab. Hier konnte man sich erholen und verpflegen. Schon auf der zweiten Runde fühlte ich mich besser und machte mehr Druck, konnte einige Starter beider Ligen überholen - wurde aber auch selbst überholt. Unter anderem von Athleten aus dem zweiten Start. Auf der dritten Runde war ich trotz aufkommender Schmerzen im rechten Knie, so richtig gut drauf und konnte weiter Boden gut machen - bis mir die Kette absprang. Viel Zeit verlor ich vermutlich nicht, dafür aber einige Plätze. So brauchte ich fast eine Runde, bis ich die Lücke wieder zugefahren hatte. Als 149. beendete ich nach 02:26:20h (inkl. des ersten Wechsels) die Radtour - 3 Plätze verloren - wie immer nicht so befriedigend. Rund 1090 Höhenmeter kamen zusammen, Steigungen bis 5% waren dazwischen. Insgesamt ein anspruchvoller, abwechslungsreicher Radkurs, der es nicht zuließ, einen Rhythmus zu finden oder über längere Zeit in der Aeroposition zu bleiben.

Die Temperaturen hatten sich jetzt zwischen 16 und 18 Grad eingependelt, je nach Wolkendichte - noch immer kein "Reiner-Döpke-Wetter".

Die Laufstrecke bestand aus einem etwas abschüssigen "Anlauf" von 4 KM und anschließenden 3 Runden um die "Wuppervorsperre". Zumeist geschotterte Wege, sonst asphaltiert und gut zu laufen. Auf der Strecke befand sich lediglich ein "größerer" Anstieg. Das Laufen hier machte wirklich Spaß. Die Beine fühlten sich gut an und die Bandscheibe signalisierte, das sie "da" ist - viel mehr aber nicht  ;-)
So konnte ich etliche Athleten aus den Ligen und des freien Wettkampfs überholen, ohne selbst all zu oft überholt zu werden. Glücklicherweise ist das momentan bei allen Wettkämpfen so und gibt mir einen zusätzlichen Motivationsschub. Die Laufrunde dauerte nur 1:38:13h inkl. des 2. Wechsels (netto 01:36:47h) und war die 37-schnellste Zeit im Teilnehmerfeld. Diese spülte mich letztendlich auf den 109. Platz (Altersklassenplatz 20 / M40) bzw. den 41.von 60 in der Oberliga.

Da dieser Wettbewerb gleichzeitig die NRW-Meisterschaft über die Mitteldistanz darstellten, gibt es eine 3. Wertung, in der ich Platz 96 von 180 Finishern (Altersklassenplatz 16 / M40) belegte.

Fazit: ein schöner Wettkampf. Eine anspruchsvolle Strecke. Trainingsziel für das nächste Jahr: Ich muss mehr Druck auf die Pedalen bringen.

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17.08.2007

Die gute Nachricht: Morgen ist "Hückeswagen". Der Wetterbericht sagt kaltes aber sonniges und trockenes Wetter voraus, nachdem es heute doch ehr durchwachsen war und zwischenzeitlich einige heftige Schauer herunter kamen.

Die schlechte Nachricht: In der Oberligamannschaft, die morgen ihren Saisonabschluss in Hückeswagen hat, sind zwei Starter ausgefallen. Damit bin ich nach Harald Poppki der zweite "glückliche" Gewinner und darf wieder aushelfen und voraussichtlich abgeschlagen ins Ziel kommen. Wie schon beim ersten Wettkampf in Kamen. Wenig motivierend, zumal wir gegen den Abstieg kämpfen, der nun wohl nicht mehr zu vermeiden ist.

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15.08.2007

So allmählich wird es Zeit, wieder längere Laufeinheiten zu trainieren, wenn ich den Mallorca-Marathon in nicht ganz zwei Monaten anständig finishen will. Seit dem 19.05.07 bin ich abgesehen von den Triathlons in Frankfurt und der Mitteldistanz in Bodenteich nicht weiter als 15,1 KM gelaufen. Heute standen die 20 KM (genau: 19,6) im Trainingsplan, nachdem ich in den letzten 1,5 Wochen in denen ich in Bad Laer bin, die Runde von 11,3 (Dover) auf 15,1 KM erweitert habe. Nach knapp 5 KM hatte ich einen heftigen aber relativ kurzen (2KM) Einbruch. Das Problem war, dass ich ich ca. 1,5 Stunden vor dem Lauf noch einen Snickers-Riegel gegessen hatte und nun urplötzlich der Zuckerspiegel ins Bodenlose sank. Da hat mir zu schaffen gemacht. Anschließend ging es dann wieder einigermaßen. Bei einem ungewöhnlich niedrigen Puls von ø 136 lief ich die Runde in 1:32h.

Die Bandscheibe und Beine meckern zunehmend. So sehr ich Spaß am Triathlon habe - es wird wohl Zeit, dass die kurze aber intensive Saison zu Ende geht. Insgesamt  liege ich mit meinem Training und den Wettkämpfen aber unter dem Niveau des Vorjahres. - bedingt durch den England-Aufenthalt. Dadurch fehlen mir vor allem die Einheiten im Fitnessstudio, was sich jetzt mehr und mehr bemerkbar macht. Ich hoffe aber, dass dieser Zustand bis Ende Oktober ein wenig ändert.

Vor mir liegen noch 2 Mitteldistanzen in Hückenwagen und Köln innerhalb 14 Tagen und 1 Marathon im Oktober. Ich nehme aber an und hoffe, dass ich zwischendurch noch den einen oder anderen Laufwettkampf mitmache. im November ist dann etwas Ruhe angesagt, ab Dezember geht das Grundlagenausdauertraining für die Langdistanzen in 2008 los. Hoffentlich fundierter als in diesem Jahr.

 

Vergleich des Trainingsumfangs: 01.01. - 15.08.

                            2006    2007

Schwimmen          135      111 KM

Laufen                 1.624    1.68 KM

Rad                     2.188    2.954 KM

Fitness                  49        12 Einheiten (inkl. Spinning)

Einheiten ges.        286      205

Zeit                     321:2h    288:03h

 

Wettkämpfe

Tria Sprint            2            2

Tria kurz               3            2

Tria Mittel             0            2

Tria Lang              0            1

Laufen HM            2            1

Laufen Marathon    0            0

Laufen andere        1x6,5     1x 5,5KM 

gesamt                8            9 Wettkämpfe

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12.08.2007

Saisonende in der Landesliga. Sprintdistanz in Rheine - Ich hasse Sprints. Sie sind mir zu intensiv, da lohnt sich kaum die Anfahrt und das Umziehen :-)

Sicher haben wir mit der Mannschaft den undankbaren 10 und damit vorletzten Platz in Rheine belegt, wobei Hubert und ich sowieso, die Strecke jeweils mit persönlicher Bestzeit absolviert haben. Die Mannschaft war insgesamt leistungsmäßig eng beisammen. Zumal Udo seinen ersten Wettkampf nach langer Abstinenz wieder bestritt.

 Steffen Mielke kam von uns als erster (Platz 36) aus dem 20,5°C warmen Wasser des Dortmund-Ems-Kanals und aus der Wechselzone. Hubert und ich waren zeitgleich mit dem Schwimmen fertig (Plätze 39 und 40), Udo als 42.

Nachdem Hubert mich beim Aufstieg auf das Rad  „kassierte,“ versuchte ich auf der schnellen Radstrecke (2x10 KM) dran zu bleiben, was mir bei dem Druck, den Hubert machte, zunächst nicht so gut gelang. Steffen war ohnehin außer Sichtweite. Kurz vor dem Ende der ersten Runde konnte ich Hubert dann doch noch überholen, wobei ich auch nur gute 1 Sekunde aus der zweiten Wechselzone herausholen konnte. Steffen hatte hier einen Vorsprung von knapp 2 Minuten, die kurz nach dem Wendpunkt der Laufstrecke (bei KM 2,5) aufgebraucht waren. Mit der 7.-schnellsten Laufzeit (20:18min)kam ich als 25. ins Ziel. Auch Hubert (Platz 28) rettete noch 13 Sekunden vor Steffen (Platz 29) ins Ziel. Udo finishte als unangefochtener 42. und war bestens zufrieden, dass er noch 48 Sekunden auf den Vorletzten herausgeholt hatte.. 

Die Platzierungen bei rund 25 Grad und 44 Startern in der Landesliga Nord:

 10 . Platz LC Solbad Ravensberg II Platzziffer: 124

St_Nr Name/Vorname    Endzeit  Platz Schwimm./Platz     Rad /      Platz               Laufen / Platz

809       Döpke, Reiner   01:04:42   25     00:10:41   39         00:33:43  27                  00:20:18   7

812       Kaiser, Hubert   01:05:57   28     00:10:41   40         00:33:44  28                  00:21:32  16

810       Mielke, Steffen 01:06:10   29     00:10:30   36         00:32:08  19                   00:23:32  33

811       Lange, Udo       01:11:50   42     00:11:47   42         00:35:56  41                  00:24:07  37

Insgesamt waren wir mit unseren jeweiligen Einzelergebnissen, unter der Berücksichtigung des persönlichen Trainingsstandes oder / und Verletzungen in diesem Jahr zufrieden. Großen Spaß hat er allen gemacht.

Beachtenswert finde ich ebenfalls, dass die gesamte Liga recht eng bei einander liegt und das Gros innerhalb von 10 Minuten finishte.

Bis 1 Stunde     5 Athleten
Bis 01:05 h       20
Bis 01:10 h       15
Bis 01:15 h       4        
 

Positiv bewerte ich persönlich zum Saisonende der Liga nach erst 1 ½ -jähriger Vereinszugehörigkeit dass der Zusammenhalt in der Abteilteilung Triathlon und den beiden Mannschaften besser geworden zu sein scheint. Sicher auch nicht zuletzt durch unsere eigene Veranstaltung in diesem Jahr!

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04.08.2007

Feldmarksee-Triathlon. Zum zweiten Mal gestartet und und zweiten Mal hat es Riesenspaß gemacht!

Das gute Wetter scheinen die Organisatoren, die das Rennen heute zum 20. austrugen, wohl abboniert zu haben. 28 °C, Sonne und mäßiger Wind, der ein wenig auf dem Rad störte, gleichsam aber kühlte waren meine Bedingungen!

Dummerweise habe ich mir nur vor Beginn einige Löcher in den Neo gerissen, der konnte die Hitze draußen nicht so gut ab und war weich geworden. Das Wasser hatte nur 19 °C - da wollte ich nicht darauf verzichten, so als Warmduscher. Im Wasser herrschte recht lange mächtiges Gedränge, wieder bekam ich einen Schlag auf die Schwimmbrille. Dennoch kam ich schon nach etwas mehr als 10 Minuten (650M) zum Landgang aus dem Wasser. Den Schwimmausstieg erreichte ich nach 22:38 min. .

Den anschließenden Wechsel habe ich versaut und mindestens 2 Minuten verloren. Zunächst kam ich nicht aus dem Neo und dann riss mir beim Aufsteigen auf das Rad die Startnummer ab, die ich erneu befestigen musste. 4:30 sind viel zu lange...

Auf dem Rad fühlte ich mich zunächst nicht so besonders gut, war müde nach einer schlechten Nacht und überlegte schon aufzuhören. Nach 10 KM habe ich dann aber doch noch die Kurve gekriegt. Für die 45,67KM inkl. zweimal Schieben in der Wechselzone, benötigte ich 1:17:23 h, was ein Schnitt von 35,4 KM/h ist. So schnell bin ich noch in keinen Triathlon gefahren. Dennoch muss das im nächsten Jahr mehr kommen! Im Vergleich habe ich hier noch eine große Schwäche.

Auch der zweite Wechsel ging mit 2:14 min noch fast 30 Sekunden langsamer ab, als im letzen Jahr. Vermutlich habe ich mir mit den Socken zu viel Zeit gelassen, oder sie beim letzen Mal nicht getragen.  Die zwei Runden um den See und über den angrenzenden Campingplatz waren wieder gut zu laufen. Zumeist Schotterwege, im Wald stellten diverse Baumwurzeln mögliche Hindernisse dar, die aber sehr gut weiß abgekreidet waren!
 

Zwei Verpflegungsstellen mit Wasser und Schwämmen waren eingerichtet - das war ausreichend. Meine Beine liefen einigermaßen rund, obwohl ich nach den Einheiten in Dover schlimmes befürchtet hatte. Ich denke, dass ich hier wieder viele Plätze gutmachen konnte. Meine Vereinskameraden Harald Poppki, Hubert Kaiser und Uli Schöverling konnte ich hinter mir halten. Ein Novum, glaube ich.

0:41:23h auch die 10 KM - damit bin ich zufrieden, auch wenn das ein wenig langsamer als im Vorjahr (0:40:41) war.

Gesamt: 02:27:24h / Platz  104 von 328 Männern, Platz 32 AK40

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01.08.2007

Nur noch einen guten Monat bis zum Ende der diesjährigen Triathlonsaison in Köln am 02. September. Schade. Ich hatte in diesem Jahr dabei bislang viel Spaß. Vielleicht kann ich am 07. September noch eine Kurzdistanz in Hannover anhängen - Schwimmen im Maschsee...
Am kommenden Samstag bin ich erst einmal in Sassenberg und eine Woche später in der Landesliga in Rheine am Start. Beide gehen über die Kurzdistanz. Für die Liga ist es auch der diesjährige Saisonabschluß.

Die Wettkampsaison im Laufen sah dagegen bislang recht schmal aus. Ich hoffe sehr, dass ich im August und September noch etwas reißen kann. Gerne würde ich meine Zeit über 10 KM austesten. Auch ein Halbmarathon könnte in der Vorbereitung auf Palma nicht schaden. Im letzten Jahr bin ich ja 8. über 21,1 KM beim "Osnabrücker-Landmarathon" geworden. Alleine die Gedanken daran, wie schlecht es mir dabei und danach ging, schrecken mich noch ab. Ich bin noch nie so sehr am Limit gelaufen.

Apropos Vorbereitung: Auch bis zum Start auf Mallorca sind es nur noch weniger als 3 Monate hin. Ich muss unbedingt die langen Laufeinheiten wieder aufnehmen, die ich in diesem Jahr seit Februar nicht mehr gelaufen bin. Nach dem Finish in Frankfurt habe ich jetzt einen Monat nur nach Lust und Laune trainiert, im Laufen waren das fast alles intensive schnelle Einheiten über 11,3 KM in Dover dazu noch die beiden Tria-Wettkämpfe in Bodenteich und Bissendorf. Das müsste sich positiv auf meine Lauf- und Schwimmsplits ausgewirkt haben, hoffe ich.

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15.07.2007

Schon wieder hat's gejuckt. Bei 26 Grad habe ich in Bad Bodenteich eine Mitteldistanz bestritten.
in 05:00:28h, mit über 1.200 Höhenmetern

Splits:
Swim         2 KM         0:38:17
            T-1                 0:03:54
Bike         90,63 KM    2:41:59 (inkl. 2x schieben in der Wechselzone)
                                                ø33,5 KM/h
            T-2                 0:02:14
Run         21 KM         1:35:23

Bericht folgt

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12.07.2007

Am letzten Sonntag habe ich mich dann doch noch zum Sonnensee-Triathlon aufgerafft. Das Wetter sollte trocken bleiben und wärmer werden. Und "gejuckt" hat es auch schon wieder mächtig.
600 Meter Schwimmen im recht kühlen und trüben Tümpel - 11:17 Minuten
22 KM Rad fahren bei mäßigen Wind und einigen Höhenmetern: 43:12 (inkl. beider Wechsel)
5 KM Laufen: 21:27min
Gesamt 1:15:57h / Platz 40 gesamt / Platz 11 AK40

Nach einer entspannten Trainingswoche hat mir das großen Spaß gemacht. Zudem war ich 6 Minuten schneller, als im letzten Jahr, als ich nach meinem Radunfall nur Brust schwimmen konnte.

In dieser Woche habe wieder ein wenig mehr und schneller gelaufen. Einmal war ich im Doveraner Hallenbad schwimmen.

Generell scheine ich mich im Schwimmen verbessert zu haben - nicht auf Top-Niveau, aber innerhalb meiner beschränkten Möglichkeiten. Zudem macht mir das Schwimmen zunehmend Spaß.

Apropos "Spaß" : das erste Event für 2008 ist gebucht. Es scheint ja ein regelrechter Hype auf alles was "IRONMAN" vor dem Namen hat zu herrschen. Frankfurt war nach weniger als 24 Stunden ausgebucht. Ich habe danach überlegt entweder in Roth oder in Klagenfurt (beide am 13. Juli 2008) zu starten. Klagenfurt wäre für einen Urlaub in Kärnten ideal zu Beginn der Sommerferien gelegen. Aber nach 19 (!) Stunden hieß es "closed".

Gestern habe ich mich dann noch rasch für die "QUELLE-CHALLENGE" in Roth angemeldet. Ziel: sub 11:00h

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07.07.2007

Anstrengende Wochen liegen hinter mir. Ich habe sie aus Zeit- und Prioritätsgründen auf www.ironman-projekt.de dokumentiert.
 

Nach der Mitteldistanz in Hannover und dem Start in der Oberliga beim Kurztriathlon in Kamen war ich ganz gut in Wettkampflaune für DAS Event in Frankfurt, das nun auch schon wieder eine Woche Woche zurück liegt.
Mir geht es super! Ich brenne auch auf die nächsten Wettkämpfe, habe es allerdings in der Woche vor und nach dem IRONMAN wirklich ruhig angehen lassen. Und das ohne jegliches schlechtes Trainingsgewissen  ;-)) Ich muss aufpassen, dass ich mich nicht an das faule Leben gewöhne.
Nach einer zu schnellen 15-KM-Laufeinheit am Donnerstag war ich heute 2,2 KM schwimmen in Versmold. Hier macht sich seit ein paar Wochen eine ansteigende Form bemerkbar. Zum einen bedingt dadurch, dass ich doch noch die Kurve gekriegt und 1-2 mal pro Woche im Wasser aber, zum anderen dadurch, dass ich immer einige Sprints eingelegt habe. Ich wage zu behaupten, dass ich noch nie so schnell war wie heute - allerdings immer noch viel zu langsam im Vergleich.

Der nächste Wettkampf ist erst in vier Wochen in Sassenberg über die Kurzdistanz, ich versuche aber noch einen oder zwei dazwischen zuschieben. Eventuell schon morgen beim Sonnensee-Triathlon in Bissendorf. Wenn nur das kalte Wasser (18 Grad) nicht wäre.

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27.05.2007

Alloah!

Es geht bergauf! Beim Lauftraining in Dover jedenfalls. Wer hätte gedacht, dass die kurze 11,3 KM-Runde eine heftige Steigung mit bis zu 16% und einen längeren Hügel zu bieten hat?
Das Training in der Stadt macht zwar absolut keinen Spass, macht sich jetzt aber positiv bemerkbar .Die Laufergebnisse im Training in dieser Woche haben 3 neue Rundenrekorde ergeben!
Hinzu kommt der passable Halbmarathon in Hannover, mit dem ich gut zufrieden bin....(mehr)

Am letzten Wochenende war der Auftakt zur diesjährigen Triathlon-Saison. Lang erwartet und voller Nervosität wie beim ersten Mal ging's an den Start

Interessant ist das Verhalten meiner Bandscheibe. Während ich in sie den letzen Wochen nach jedem Lauf gespürt habe, ist sie bei dem Tempoläufen in dieser Woche (3 Rundenrekorde) jedes Mal ruhig gewesen.


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13.05.2007

Ich habe etwas Zeitnot, meine Seiten hier zu pflegen und meinem Training vernünftig nachzugehen. Grund dafür ist mein berufliches Engagement in England seit Anfang März.

Das und eine lang anhaltende Erkältung hat dazu geführt, dass ich von Mitte März bis Anfang April so gut wie nicht trainiert habe und die fest eingeplanten Wettkämpfe in Steinfurt (Marathon) und Paderborn (Halbmarathon) dem zum Opfer geworden sind.

Mittlerweile kämpfe ich hart, meine alte Leistungsfähigkeit zurück zu gewinnen, bzw. zu erhalten. Ich glaube, dass ich im Radfahren und Laufen recht gut aufgestellt bin. Beim Schwimmen sieht das vollkommen anders aus.

Den Halbmarathon in Hannover habe ich am letzten Wochenende problemlos in einer Zeit von 1:27:58h absolviert. Und das, nachdem ich a) am Samstag 170 KM Radgefahren (dem Belmer Radmarathon habe ich aus Zeitgründen nicht geschafft) und beim HM selbst aus dem letzen Startblock gestartet bin. Was mir im Laufen noch derzeit fehlt, sind die Langen Einheiten, die über den Halbmarathon hinaus gehen.

Zum Schwimmen schaffe ich es maximal einmal pro Woche - wenn ich zuhause bin. Das Hallenbad in Dover ist aus hygienischer Sicht eine Zumutung und zudem während der Woche so voll, dass ein Schwimmtraining unmöglich ist.

Am kommenden Wochenende ist dann in Dissen endlich der Auftakt zur diesjährigen Triathlonsaison. Im Verein habe ich mich für die Ligastarts nur als Reserve bei zwei Wettkämpfen angemeldet. Ich denke aber, dass ich nicht benötigt werde, da wir ohnehin mit einer Mannschaft weniger als im letzen Jahr an den Start gehen. Aus Kostengründen, leider.

Zu Pfingsten, eine Woche später, werde ich dann hoffentlich noch eine lange Einheit über 170 Km Rad fahren und jeweils eine lange Einheit schwimmen und laufen, bevor dann am 02. Juni die Halbdistanz beim Wasserstadt-Triathlon in Hannover als letzter Test vor dem Ironman ansteht.

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10.02.2007

Jetzt ist definitiv die trübe Jahreszeit angebrochen. Nasskalt und matschig kommt sie daher. Trotzdem, und da bin ich wirklich froh, fällt mir das Laufen bei Wind und Wetter bzw. bei Dunkelheit nicht zu schwer. So komme ich auf durchschnittlich über 50 KM pro Woche. Bislang. Insgesamt ist die zu Jahresbeginn verloren gegangene Motivation auch wieder voll da.

Etwas über einen Monat ist es noch hin bis zum Steinfurt Marathon am 17. März. Insgesamt mein zehnter. Damit starte ich mehr als einen Monat früher als sonst in die Saison.
Mein Ziel hier: 3:30 - 4:00h

Paderborn am 7. April ist ebenso gebucht wie der Hannover Halbmarathon am 6. Mai. Den werde ich unter erschwerten Bedingungen laufen: Einen Tag vorher steht der "Belmer Radmarathon" über 202 KM auf dem Zettel. Eine neue Bestzeit ist also nicht zu erwarten.

Das Saisonende wird der der Marathon in Palma de Mallorca am 21. Oktober sein, mit dem ich ja noch eine Rechnung aus 2005 offen habe. Nach dem Finish hier schliesst sich der Kreis und ich bin offen für neue Herausforderungen.

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06.01.2007

Das Jahr lässt sich schlecht an: Ich bin übermässig müde und kaputt.

Andererseits habe ich in der ersten Woche bereits über 13 Stunden trainiert, d.h. 150 KM geradelt, 45 KM gelaufen, 3,4 KM geschwommen und zweimal in der Muckiebude gewesen. Ich muss die nächsten Wochen etwas ruhiger angehen lassen...

 

So allmählich gilt es die Ziele für 2007 zu definieren:

Das Ziel ist das Ziel (und nicht wie sonst der Weg): Das Finish des IRONMAN in Frankfurt. Alles andere ist in diesem Jahr "nur" Beigabe.

Am 17.März laufe ich ohne besondere Vorbereitung meinen 10. Marathon. In Burgsteinfurt. Allein wegen der zu erwartenden widrigen Wetterumstände (ich bin "Schönwetter-Sportler") gruselt es mir davor. Das Ziel hier: 03:30 - 03:45h. Im mit der Ruhe, schliesslich soll es der Vorbereitung auf Frankfurt dienen.

Während ich diese Zeilen schreibe, bekomme ich noch eine Mal, dass am 01. April der Cuxhaven-Marathon stattfindet - auch eine Alternative...

Am 7. April beabsichtige ich in Paderborn den Halbmarathon zu laufen, und das obwohl ich mir geschworen hatte, dort wegen der drangvollen Enge und Hektik nicht mehr aufzulaufen. Mehr Termine bleiben mir April leider nicht mehr.

Am 6. Mai steht dann zum 3. Mal der Hannover-Halbmarathon auf dem Zettel, diesmal hoffentlich mit Frank - ein weiterer Schritt in der IRONMAN-Vorbereitung - und der letzte längere Lauf-Wettkampf. Ab hier sind es weniger als 2 Monate bis zum Ziel. Im Mai beginnt dann auch die Triathlon-Saison - vermutlich mit dem Sprint in Dissen am 20.05.

Knapp einen Monat vor "Ultimo", am 3. Juni 2007 bin ich erneut in Hannover am Start. Diesmal im Triathlon über die Mitteldistanz (2 / 90 / 21,1 KM) beim "Wasserstadt-Triathlon" in Hannover - Limmer.

In der direkten Frankfurt-Vorbereitung plane ich noch eine Kurzzdistanz (Gütersloh?) im Triathlon sowie den OWL-Fírmenlauf in Borgholzhausen (5 KM) am 15 Juni und ggf. den Bad Laerer Volkslauf.

Zur Nachbereitung stehen 1 Woche später am 8. Juli die Sprintdistanz in Bissendorf, (sofern es die Knochen zulassen) und entweder der Hamburg Cityman (Olympisch) bzw. der Köln-Triathlon (Olympisch oder Mitteldistanz), beide am ersten September-Wochenende an.

Einen weiteren Marathon gedenke ich entweder am 09. September in Münster oder am 14. Oktober in München zu laufen.  Hier werde ich meine Entscheidung kurzfristig treffen. Auch ein 4. Start in Berlin am 30.September ist noch eine Alternative, wird aber vermutlich (ich war schon dreimal dort) das Nachsehen haben.

Das sind auch schon wieder 11 entweder bereits gebuchte oder potentielle Termine...

Mal gucken, was sich sonst noch so anbietet...

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31.12.2006
So, das war es schon wieder. 2006 ist passé.

Rein sportlich gesehen, hat es mir viel Spass aber auch einiges an Verletzungen und Schmerzen gebracht. Letzteres verunsichert mich ein wenig, zumal ich glaube, "in der Form meines Lebens zu sein", und nicht weiss, wie lange ich diese noch aufrecht erhalten kann. Während ich einen Teil der Schmerzen nun zumindest einzuordnen weiss (Überlastungen in den Knien und die Schmerzen der Bandscheiben) sind neue hinzugekommen. Die Sehnenscheidenentzündung in rechten Sprunggelenk (hat sich hoffentlich erledigt) und die noch ungeklärten Schmerzen in linken Sprunggelenk.
Der Armbruch nach meinen Radunfall im Mai hat mich doch um einige Wochen zurückgeworfen.
Dennoch: Wenn mir vor 1 Jahr jemand gesagt hätte, dass ich das nachfolgende Pensum in diesem Jahr absolviere - ich hätte ihn ausgelacht.

- Zeitaufwand für Training und Wettkampf: 538 Stunden, 33 Minuten (entspricht gute 22,5 Tage, ohne Anreisen, Vor- und Nachbereitungen, Duschen etc.),
- aufgeteilt auf 432 Einheiten und 6.954 KM.
- Schwimmen: 198 KM (3,8 KM pro Woche)
- Rad fahren:   4.120 KM (79,2KM pro Woche)
- Laufen      :   2.625 KM (50,7 KM pro Woche)
- Kraft + Spinning: 85 Einheiten (1,6x Pro Woche)
Dabei habe ich (ohne Schwimmen und ohne Wettkämpfe) 223.757 Kcal verbruzzelt  ;-)

Wettkämpfe:
- 1 x Marathon (Berlin)
- 3 x Halbmarathon (Paderborn, Hannover und Bissendorf)
- 1 x 10 KM Volkslauf (Glane)
- 1 x 6,5 KM Volkslauf (Hörste)
- 3 x Sprint-Triathlon (Dissen, Bissendorf und Bielefeld)
- 4 x Kurz-Triathlon (Harsewinkel, Sassenberg, Rheine,  und Hamburg)
- 1 x Mitteldistanz-Triathlon (Köln)
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Der Countdown für 2007 läuft bekanntlich. Die ersten Wettkämpfe abgesehen vom IRONMAN, sind bereits gebucht. Obwohl ich genau weiss, dass mir der IRONMAN grosse Schmerzen und mich zumindest an den Rand meiner Leistungsfähigkeit bringen wird, freue ich mir schon seit Monaten "einen Köttel aus der Hose"  ;-)))


Keep the fire burning!

In diesem Sinne: Ein Gutes und gesundes 2007!

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05.12.2006

Ja Moin zusammen!

Trübe (Jahres-)Zeiten, was?

Nicht im Sport, ich fühle mich (relativ) gut - besser als vor 12 Monaten nach der Reha in jedem Fall ;-), super motiviert (wieder auf den Sport bezogen) und würde lieber heute als morgen bei einem Triathlon starten... Aber das dauert wohl noch. Die Bandscheiben danken mir das langsame Laufen, das Kraft- und das behutsame, ausdauernde Radtraining.
Im (Lauf-)Training hält mich auch offensichtlich schlechtes Wetter nicht vom Laufen ab, das Rad fahren habe ich weitgehend in den Keller auf die Rolle verlegt, obwohl ich mein Trekkingrad mit vernünftigen Pedalen und Radschuhen ausgerüstet habe. Ein dicke Radhose habe ich mir auch geleistet...
 Die ersten Planungen für 2007 sind gemacht, die ersten Veranstaltungen gebucht:

- 17. März 07: mein 10.ter Marathon - Brooks-Marathon, Steinfurt
- 06. Mai 07:   Halbmarathon Hannover
- 03. Juni 07:   Wasserstadt-Triathlon, Hannover - Mitteldistanz (2/90/21,1KM), der Test für Frankfurt
- 01. Juli 07:   IRONMAN Germany, Frankfurt

Danach geht's dann locker weiter:
Im Herbst plane ich den Hamburg CityMan - dort finden am 01. und 02. September2007 die Weltmeisterschaften statt, alternativ steht am selben Wochenende noch der Köln-Triathlon mit einer Mittel- und Langdistanz an...
Am darauf folgenden Wochenende startet der Münster-Marathon, ein Heimspiel mich mich, das ich wohl wahrnehmen werde.
Fragezeichen stehen noch hinter den Marathon in Berlin und Palma de Mallorca (wir wollen wohl wieder in den Herbstferien dort urlauben)

Im Verein wurde aus Kostengründen beschlossen, nur noch eine Ober- und eine Landesliga-Mannschaft an den Start zu bringen. Das kommt mir ganz gelegen. Da ich dann wohl nicht berücksichtigt werde   ;-), kann ich mich voll und ganz auf meine privaten Veranstaltungen und Ziele konzentrieren.

Interessant ist, dass mich die Aussicht auf den IRONMAN nicht nur im Training sondern auch bei der Arbeit motiviert und Auftrieb gibt. Gerade bei der Arbeit bin ich momentan in der Phase einer Neufindung. Ich schwanke zwischen Kündigung, ohne etwas Neues in Aussicht zu haben und neuen Herausforderungen in meinem Betrieb.

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08.10.2006

Fast hätte ich es nicht bemerkt. Gestern habe ich die 2000 KM-Grenze beim Laufen überschritten. Das sind deutlich weniger Lauf-KM als in den letzten Jahren, liess sich aber aufgrund der Umstellung auf das Triathlon-Training nicht vermeiden.
Auch hier gilt es noch Gaszugeben: Besonders beim Radfahren habe ich noch Potential und Defizite (Beim Schwimmen zwar auch, da mache ich mir aber kaum Hoffnungen. Werde es bei 2-3 Schwimmeinheiten pro Woche belassen).
Heute bin ich 108 KM Radgefahren, vielleicht eine der letzen Einheiten in diesem Jahr. Danach hat mir besonders der Bandscheibenvorfall und die hinteren Oberschenkel massive Schwierigkeiten gemacht. Ob ich das noch einmal in den Griff bekomme???

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24.09.2006
nach etwas über einem Jahr seit meinem Bandscheibenvorfall habe ich heute den Berlin Marathon gefinished. 

Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von weit über 20 °C (so, wie ich es liebe) lag ich bis KM
25 gut auf Kurs „sub 03:00h", was meinem Traumergebnis entsprochen hätte. Locker, leicht und problemlos konnte ich das
Tempo mit gehen. mehr

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23.09.2006
Die Einschläge kommen näher. Seit gestern Nachmittag bin ich in der Hauptstadt. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad, wobei der mässige, teils kräftige, kühle Ostwind das alles etwas kälter erscheinen lässt. Besonders, als ich heute früh mit dem Fahrrad zum Brandenburger Tor fuhr und die Stadtteile "Mitte" und "Alexanderplatz" heimsuchte, habe ich mächtig gefroren. Bin jetzt etwas ratlos, was ich morgen anziehen soll. Kurzes Laufshirt mit Singlet drunter, oder nur ein T-Shirt...

Ansonsten habe ich gestern kurz die Startunterlagen abgeholt und nur ein wenig auf der Messe verweilt. Irgendwie gleichen sie sich alle und der Reiz der ersten Veranstaltungen ist längst verflogen. Ich nehme mir zwar immer vor, irgendein "wichtiges" Teil zu kaufen - in der Regel mache ich das dann aber nicht, weil ich mich gerade nicht in Kauflaune befinde. In diesem Jahr benötige ich noch mindestens eine lange Lauftight. Gekauft habe ich keine... Vielleicht liegt es an den unruhigen Menschenmassen, die mir bekanntlich ja nicht behagen und von denen ich mich lieber fern halte.

Auch nichts Neues: So ohne Familie ist es immer irgendwann langweilig, der heutige Tag dadurch sehr lang. Das gibt mir auf der anderen Seite die Möglichkeit die Atmosphäre der Veranstaltung und der Stadt intensiv aufzunehmen und mich mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut zu machen.

Heute Nachmittag habe ich den Skatern ein wenig zugeschaut. Das ist schon beeindruckend, mit welchen Tempo die unterwegs sind. Die Sieger über Marathondistanz kamen schon nach etwas über 1 Stunde ins Ziel...

Um 05:30 ist Wecken, 6:00 Uhr Frühstück. Gegen 8 Uhr möchte ich im Startbereich sein. Den Weg dahin werde ich, wie immer in Berlin, mit dem Fahrrad zurücklegen, obwohl es nur rund 3 KM bis zum Reichstag sind.

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12.09.2006

Das "Super-Event" Hamburg CityMan liegt leider schon wieder hinter mir. Nachdem am Freitag Abend und den ganzen Samstag über kaltes, regnerisches Wetter vorherrschte, überraschte der Sonntag Morgen mit dem für das ganze Wochenende vorhergesagten Sonnenschein und Wärme.

In der vorletzten Startgruppe startete ich um 10:40 Uhr in der 18 °C kühlen Alster zu meinem persönlichen Triathlon-Sainsonabschluss. Als Ziel hatte ich mir einen Platz unter den ersten 1.000 gesetzt.

Ergebnis: 02:37:32h  / Platz 596 (AK117)

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05.09.2006

Ich muss  mit dem Klammerbeutel gepudert worden sein!

Nachdem Schwiegermutter krankheitsbedingt die Feier zu ihrem 70. abgesagt hatte, habe ich mich kurzfristig zum Köln-Triathlon angemeldet.

Nicht irgendeine Distanz. Nach den anstrengenden Wettkämpfen in den letzen Wochen und vor allem vor den beiden Saisonhöhepunkten in Hamburg und Berlin habe ich mir die Mitteldistanz gegönnt. Für Unwissende: Das ist schon die halbe IRONMAN-Distanz. In Köln waren das genau 2,5 KM Schwimmen, 86,5 KM Rad fahren und zum Cooldown ein Halbmarathon.

Ergebnis: 05:07:22 / Platz 90 (21. AK M 40)

Bericht

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27.08.2006

Das Saisonende kommt näher. Heute früh stand der letzte Start in der NRW-Landesliga Nord auf dem Programm. Zum Abschluss eine Sprintdistanz über 0,5/ 20 / 5 KM. In meinem Übermut und als Ersatz für einen langen Lauf habe ich mich gestern noch kurzentschlossen für den Halbmarathon im Rahmen des "3. Osnabrücker-Land-Marathons" entschieden. Mit erheblichen Nebenwirkungen allerdings. Der profilierte Lauf war einmal mehr zu anstrengend für mich. Ein Durchschnittsplus von 168 ist einfach zu hoch. Während des Laufs habe ich nichts getrunken, danach ein Becher ISO und ein Erdinger alkoholfrei. Nichts gegessen. Anschließend habe ich das Abendessen beim Italiener wegen massiven Maga-/Darmproblemen stehen lassen und fluchtartig zuhause in die Waagerechte gehen müssen. Das Laufergebnis war für die Strecke (125 HM, teilweise unbefestigt/matschig) und (Wind-) Verhältnisse einigermaßen "OK": 01:26:55h / Platz 10. Allerdings zweifelte ich konkret an einer sinnvollen Teilnahme in Berlin. Die Bandscheibe und die Gesäß-/hintere Oberschenkelmuskulatur machten schon recht schnell "dicht".

Heute ging es dann auch schon recht früh um 6 Uhr aus den Federn. Um 9:55 war Anpfiff. Bei kühlen Temperaturen, 13 °C aussen / 22 °C Wasser, reihte ich ich mich im Freibad gleich hinten ein. Schneller wurde ich dadurch zwar nicht, aber der Frust des Überschwommenwerdens auf den ersten 100 Metern blieb wenigstens aus. Nach 200 Metern kamen die ersten Überrundungen. Wasser habe ich jedenfalls genug geschluckt. Nach 10:32 Min. kam ich wie immer als einer der letzten aus den Becken. Neu war dagegen für mich, dass einige meiner Vereinskameraden noch in der Wechselzone waren. Normalerweise ist mein Rad letzte - was die Suche erleichtert  ;-). Das Rad fahren ließ sich gut und zügig an. Plätze habe ich dabei wohl nicht verloren. Vielleicht sogar etwas gut gemacht. Die Beine machten mit, der Durchschnitt lag auf dem wieder etwas welligen Kurs über 4x5 KM mit 33KM/h im grünen Bereich. Der anschließende Lauf über 5 KM war zwar anstrengend aber nach den gestrigen Auswirkungen auch noch in Ordnung. Gute 23 Minuten waren das das dann, hat aber einige Plätze gebracht. Nach 01:13:01 war der Spaß (Stimmt dieses Mal)  beendet.

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20.06.2006

Das Ergebnis in Glane über 10 war wenig spektakulär: Nachdem ich am Nachmittag zuvor noch 34 KM mit dem Rennrad unterwegs war, steht jetzt eine Zeit von exakt 39 Minuten zu Buche. Bei 3 Starts meine schlechteste Zeit - dafür mit Platz 18 (AK40) die bislang beste Platzierung. Erwartet hatte ich nach den guten Zeiten beim Triathlon eine Zeit um die 38 Minuten. Allerdings gibt mir zu denken, dass ich im Gegensatz zu den Tria's mächtig zu beißen hatte, besonders ab KM 8 - da waren keine Pfeile mehr im Köcher.

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16.08.2006

es ist wieder einige Zeit seit meinem letzen Eintrag ins Land gegangen. Was ist passiert? Nix...

Ich habe mich erwartungsgemäß ganz darauf konzentriert, meinen Trainingsrückstand, der sich doch erheblich bemerkbar gemacht hat, wieder aufzuholen. Besonders engagiert natürlich im den drei Triathlon-Sportarten. Das Krafttraining habe ich weitgehend außer Acht gelassen und erst heute wieder damit begonnen. Der Arm schmerzt nach wie vor (bin zudem heute beim Frühschwimmen mit einer greisen Powerschwimmerinnen kollidiert - war nicht so lustig), stellt aber kein Hindernis mehr dar.

3 Triathlonrennen habe ich während dessen bestritten ( http://www.ironman-projekt.de/HTML/Blog.htm ).

Am kommenden Samstag mich ich meine "wirkliche" 10-KM-Zeit auf der vermessenen Strecke in Glane überprüfen, nachdem ich bei den Trias durchweg (für mich) gute Zeiten erreicht habe. Ein Finish deutlich unter 40 Minuten sollte möglich sein.

Gestern sind die Startunterlagen für Berlin gekommen. Langsam wird es Ernst... Ich muss dringend noch lange Läufe in das Training einbauen, ohne die noch ausstehenden Wettkämpfe in Glane, Bielefeld, Hamburg und Berlin zu gefährden. In der letzen Woche habe ich einen ersten 30 KM-Lauf absolviert - abgesehen von Dehydration, ohne nennenswerte Behinderungen

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23.06.2006

Booah. Der erste Schritt ist wieder getan, bzw. der erste Lauf gelaufen. Um 10:45 habe ich vom Doc grünes Licht zum Laufen bekommen, um 11:16h bin ich auf die 20 KM-Runde gestartet. Extrem Hoher Puls, die Beine schmerzen wie Hölle und eine Blase habe ich mir auch gelaufen, aber das war es wert!
Heute Abend habe ich zum ersten Mal wieder auf dem (normalen) Rad gesessen. Dotore würde das nicht witzig finden. Klappte schon recht gut, für die Rennmaschine ist es aber noch zu früh.  :-(   Hier werde ich wohl erst einmal auf der "Rolle" trainieren.
Mit dem Schwimmen soll ich noch zwei Wochen warten, denke aber, dass ich zumindest schon etwas mit dem Brustschwimmen beginnen kann.
Mit dem konkreten Triathlontraining muss ich noch ein wenig warten, bin aber guter Dinge, dass ich am "Feldmarksee" wieder dabei sein kann.

Dennoch habe ich mich in den letzten drei Wochen recht gut motivieren können. Momentan denke ich über einen zweiten Herbstmarathon nach Berlin nach zudem konkretisieren sich bereits die Ziele für 2007.

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08.06.2006

Ich bin mal wieder ausser Gefecht.
Am Pfingstmontag habe ich mich mit dem Rennrad (bergab und ziemlich hohes Tempo) aufs Mett gepackt.
Am Hinterrad ist der Schlauch geplatzt. Es hörte sich an wie ein Schuss, dann ging die Post auch schon ab. Grober, mit Waldboden versehener Asphalt ergibt grobes verunreinigtes Mett.
Irgendwo aus meinem Gesicht tropfte Blut, nicht zu knapp, während ich versuchte, einen Ersatzschlauch einzuziehen. Zwischenzeitlich hielt eines der zahlreich vorbeifahrenden Autos, leider war der Verbandkasten nicht so bestückt, dass er hilfreich war (Könnte aber auch an der Ungeschicklichkeit des hantierenden Beifahrers gelegen haben). Betrübt musste ich feststellen, dass weder die Luftpumpe auf das zu kurze Ventil passte, noch das Christine erreichbar war. Nach einer halben Stunde hielt eine Familie mit einem Minivan und brachte mich samt meinem geliebten Drahtesel nach Hause. Das Kinn sah gruselig aus, die Schulter schmerzte, grosflächige Abschürfungen auch der rechten Seite an Knie und Oberschenkel konnte ich ausmachen, bevor mich Christine nach Dissen ins Krankenhaus fuhr.
Im Krankenhaus fror ich wie ein Schneider. Dazu kam noch der Schock und die Angst. Das alles bewirkte, dass mich auch noch mein Kreislauf ziemlich im Stich lies. Auf dem Röntgentisch habe ich gezappelt wie in Fisch auf dem Trockenen. Richtig fies fühlte ich mich, als mein Kinn gereinigt und mit 4 oder 5 Stichen genäht wurde.
Danach ging es dann auf die Krankenstation. Die Nacht war gruselig, ich hatte zwei unwahrscheinlich laut schnarchende Bettnachbarn. Die Nachtschwester brachte mir irgendwann Ohropax, damit ich wenigstens etwas Ruhe bekam.

Meine Hoffnung auf eine Entlassung am nächsten Tag machte mir die Visite am folgenden Morgen zunichte. Mein Kreislauf klappte beim Verbandwechsel wieder weg. Zudem hatte der Röntgenbefund ergeben, dass ich einen Bruch am Oberarm erlitten hatte, was möglicherweise aber auf konventionelle Art wieder zusammenwachsen könnte.

Am Mittwoch wurde ich dann nach einer weiteren schlaflosen Nacht nach Hause entlassen.  Krank geschrieben bin ich bis zum 26. Juni. Es wird wohl mindestens 4 Wochen dauern, bis ich anfangen kann, den Arm wieder  zu belasten. D.h. bis dahin kein Laufen, Schwimmen oder Radfahren... Die Wettkämpfe in Borgholzhausen, Bad Laer und Gütersloh werden nichts.

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27.05.2006

Ich bin nervös!
Der erste Start für die Mannschaft in der Landesliga steht morgen bevor. Seit der letzen Woche ist mein Selbstvertrauen in meine Schwimmkünste massiv gesunken. Das Wetter ist mies (kühl, Regen) und die Beine tun mir wieder weh...

Morgen will ich das Schwimmen im Freibad auf der 50-Meter-Bahn ruhiger angehen lassen und versuchen, meinen Rhythmus so schnell wie möglich zu finden und durchzuziehen. 9 Starter schwimmen auf einer Bahn - das wird ein Gedränge werden...

Mein konservatives Ziel ohne Wechselzeiten: Schwimmen: 0:19h / Rad 01:20h / Laufen: 0:44h -> 02:23h/netto.
Da ich voraussichtlich mit dem TriSuit alle drei Disziplinen absolviere, d.h. keine Kleidung zu wechseln habe, kommen vielleicht noch 4-5 Minuten in den Wechselzonen hinzu, so dass ich unter 2:30h bleiben könnte.

Die Trainingswoche verlief sehr ruhig, auch um das lädierte Bein zu schonen. 2xMuckiebude, 1x schwimmen vor der Arbeit, 1 Stunde Spinning und 20 KM Laufen. Bei letzterem taten mir dermassen die Gelenke weh, als ob ich einen kompletten Marathon gelaufen wäre...

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21.05.2006

So, das  war's!

Die ersten 4 Wettkämpfe des Jahres sind schon Geschichte. Kurzfristig habe ich mich noch für einen zusätzlichen Lauf in Hörste mit der Tria-Mannschaft und zur Vorbereitung auf die Triathlon-Saison für den Volkstriathlon in Dissen entschieden.:

15.04.     Paderborn - Halbmarathon            -    01:27:02h    (Platz 124)
07.05.     Hannover - Halbmarathon             -     01:25:31h    (Platz 74)
19.05.     Hörste (Volkslauf)  6,5 KM            -    00:25:23h    (Platz 16 v. 59)
21.05.     Dissen - Kurztriathlon 0,5/24/5 KM -   01:21:29h    (Platz 20 v. 63)

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14.04.2006

Morgen ist Saisonauftakt! Osterlauf in Paderborn. Wie im letzten Jahr habe ich mich zum Halbmarathon angemeldet.
Ich bin mächtig gespannt, wie weit ich an meine Bestzeit um letzten Jahr herankomme. Zudem ist es die Generalprobe für den HM am 7. Mai in Hannover.

Im Mai ist dann auch der Auftakt zu meiner ersten Triathlonsaison. Das Training verläuft bislang recht gut. Besonders mit dem Schwimmen bin ich ganz zufrieden.
Bis auf wenige Ausritte im Freien habe ich das Radtraining auf den Spinningkurs und auf dem Fahren auf der Rolle absolviert.
Es wird dringend Zeit, dass das Wetter sich bessert.

Mit meinen Laufkünsten hinke ich (im wahrsten Sinne des Wortes) noch den Leistungen im Vorjahr hinterher. Ich laufe zwar weitgehend schmerzfrei, aber mit einem wesentlich höheren Puls als in der Vorbereitungsphase 2005.
Das große Ziel bleibt neben einem guten Abschneiden bei den Triathlonwettkämpfen aber der Berlin-Marathon im September.


Die folgenden Wettkämpfe habe ich in diesem Jahr geplant:

 

  Laufen Triathlon
14. April Osterlauf Paderborn, 21,1 KM  
07. Mai Hannover-Marathon, 21,1 KM  
28. Mai   Kurztriathlon NRW-Landesliga Nord, Harsewinkel - 1 / 40 / 10 KM
11. Juni Volkslauf Bad Laer, 18,5 KM  
16. Juni 5.OWL Firmenlauf, Borgholzhausen, 5,5 KM  
18. Juni   Kurztriathlon NRW-Landesliga Nord, Gütersloh - 1 / 40 10 KM
30. Juli   Sprint- u. Volkstriathlon, Werther - 0,5 / 20 / 5 KM
06. August   Feldmarksee Triathlon, Sassenberg - 1,2 / 45 / 10 KM
13. August   Kurztriathlon NRW-Landesliga Nord, Rheine - 1,5 / 40 / 10 KM
19. August Volkslauf Glane, 10 KM  
10. September   Hamburg City Man, Kurzdistanz - 1,5 / 40 / 10 KM
24. September Berlin-Marathon, 42,195 KM  
     
     

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21.01.2006

Allmählich werde ich optimistischer. Nachdem ich vor knapp 3 Wochen wieder massive Schmerzen an der Bandscheibe bekam und einige Tage weder gerade gehen, sitzen oder liegen konnte, geht es jetzt täglich bergauf.
Die Laufeinheiten werden etwas leichter und schneller (zwar nicht schmerzfrei, aber immerhin...). Selbst die 20 KM-Runde bin ich schon zweimal wieder gelaufen.

Seit Anfang Januar bin ich frischgebackenes Mitglied der Triathlonsparte des LC Solbad Ravensberg (Borgholzhausen), was sich derzeit lediglich daran bemerkbar macht, dass ich zweimal wöchentlich am Schwimmtraining teilnehme. Zusätzlich zu den 1-2 Einheiten pro Woche vor der Arbeit.

Die Radeinheiten trainiere ich wegen der Wetterverhältnisse nicht im Keller auf der Rolle. Das ist zwar etwas langweilig und Schweiss treibend, aber anstrengend.

Die Anmeldungen für Hannover, Berlin und den Sassenberg-Triathlon sind raus und bestätigt. Zusätzlich gehe ich auch schon für den Verein in der Mannschaft bei 3 Kurzdistanzen in der Landesliga an den Start.

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31.12.2005

Falls es hier Leser gibt: Ich wünsche allen ein gutes und vor allem gesundes neues Jahr 2006. Mögen Eure Wünsche und Ziele in Erfüllung gehen!!!

Mein persönlicher (Sport)Rückblick 2005:
Naja. Das war wohl nicht, das was ich mir vorgestellt hatte  ;-(

Bis Juni liefen die Wettkämpfe optimal. Jeder Lauf eine neue persönliche Bestzeit, die teuer erkauft wurde. Seit September 2004 bin ich praktisch nicht mehr schmerzfrei gelaufen. Der weitere Verlauf ist weiter unten nachzulesen. Die Saison war also schon früh beendet und ich fiel in ein tiefes, tiefes Loch, in dem ich mehr oder weniger auch heute noch stecke.
Allerdings versuche ich mich durch das Stecken neuer Ziele wieder neu zu motivieren.
Der Triathlon mit all seinen Facetten ist jetzt vorne an. Im kommenden Jahr zunächst die Sprint-, Jedermann- und Olympische Distanz. Seit der Reha schwimme ich jetzt 2-3 mal morgens vor der Arbeit, fahre Rad (2x p. Woche), gehe 2-3x in die Muckiebude und laufe an beiden Wochenendtagen, sofern es das Wetter zulässt.
Dazu habe ich mich bereits für den Halbmarathon in Hannover am 7. Mai angemeldet, den ich zusammen mit Frank laufen werde.
Da ich mit Berlin nunmehr 2 Rechnungen offen habe, habe ich mich auch für den Marathon im September schon eingeschrieben
Hinzu kommen die "Nacht von Borgholzhausen" (10 engl. Meilen) und der Volkslauf über 18,5 KM in Bad Laer, bei dem ich in diesem
Jahr als 3. erstmals auf dem (virtuellen) Treppchen stand , also etwas zu verteidigen habe.

Geplant sind weiterhin der Sonnensee-Triathlon in Bissendorf und der Feldmarksee-Triathlon in Sassenberg.

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11.12.2005
Unter "Links" befindet sich jetzt eine neue Seite mit weiterführender Literatur (Bücher). Gelesen habe ich sie alle Rezensionen folgen nach und nach.
Gute drei Wochen nach der Reha nehmen die Triathlonpläne immer mehr Konturen an. Ich schwimme jetzt dreimal wöchentlich morgens vor der Arbeit, abends 3x Krafttraining und am Wochenende ein wenig laufen. Im Laufen sind bei vorsichtigem Optimismus Fortschritte zu erkennen. Die Schmerzen setzen jetzt "erst" nach rund 6-7 KM ein. Gestern bin ich zum ersten Mal seit Berlin 18 KM gelaufen. Schön war's nicht, musste aber sein!

Seit dieser Woche verfüge ich auch über einen Rollentrainer für das Rennrad. Das bringt mich ganz gut ins schwitzen.

Aktuell liebäugele ich mit einer Teilnahme an den Vattenfall-Cyclassics am 30.07.06. Die Rennstrecke über 100 KM könnte mir liegen. Die Anmeldung läuft bereits - ich muss mich sputen.
Apropos sputen: Die Meldefrist für den Hamburg-Marathon habe ich schweren Herzens ausgesessen. Ich denke über einen schönen Herbstmarathon nach. Berlin / Münster / München oder Köln bieten sich an.

Dazwischen sollte dann das Finish über die Olympische Triathlon-Distanz stehen.


13.11.2005
Bergfest in der Reha. In Sachen Bandscheibe ist keine Veränderung zu erkennen.
Die Schmerzen in den Leisten scheinen kaum merklich weniger zu werden. Hier scheinen wir wohl in den Muskeln "iliosopsoas" die Übeltäter gefunden zu haben. Erstmals nach dem Berlin-Marathon bin ich in dieser Woche 29 KM (an 4 Tagen) gelaufen. Mit erheblichen Schmerzen - zugegeben.

Im Urlaub bin ich auf den Geschmack des Rennradfahrens gekommen. Dort bin ich gut 650 KM gefahren.
Prompt habe ich mir eine Maschine bestellt, die ich in knapp zwei Wochen Woche abholen kann.

Da ich nach über 25 Jahren Abstinenz noch während der Reha freiwillig noch das Schwimmen  wieder angefangen habe, sind die ersten Schritte zum Triathlon gemacht.


23.10.2005
PALMA fällt definitiv aus. Zwar habe ich mir die Startunterlagen abgeholt und in den Tagen vorher klammheimlich mit dem Halbmarathon geliebäugelt, aber es geht beim besten Willen nicht. Nach 3 KM muss ich eine kurze Pause machen, weil es vor Schmerzen nicht mehr geht.

Ab 02. November geht es zur Reha. An einen Erfolg glaube ich aber nicht...


24.09.2005
Berlin - vor dem Start


19.09.2005
Noch 5 Tage bis Berlin. Ich habe beschlossen trotz anhaltender massiver Schmerzen in den Beinen doch zu laufen. Mit der PB wird es natürlich (wieder) nichts. Allerdings habe ich mich zu sehr auf diesen Lauf gefreut in mich in den letzten 12 Monaten dafür gequält.
Wer weiss: vielleicht ist es endgültig der letzte Lauf!

Ich denke, dass eine Zielzeit zwischen 03:30 und 03:45 realistisch ist. Vielleicht bin ich am Ende aber nur froh, durchgekommen zu sein.

Mein Lauftraining habe ich auf nur noch 30-70 Wochenkilometer reduziert, was keine adäquate Marathonvorbereitung ist. Dazu noch 2-3 x Muckiebude für die Bandscheibe.

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09.08.2005
Gestern sind die Startunterlagen für Berlin gekommen, was mich direkt zu einem Trotz-Frust-Tempolauf verleitet hat. 15 KM in 01:04:38, so schnell war ich in diesem Jahr nur im Wettkampf.

aber:
Nachdem die Krankengymnastik nicht gebracht hat, brachte heute eine Kernspintomographie erste traurige Gewissheit: Bandscheibenvorfall am letzten Lendenwirbel.
Was genau das für meine weiteren Planungen bedeutet, weiss ich heute in einer Woche, wenn der Befund besprochen wird.

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02.08.2005
Good News und Bad News:
Heute war quasi Jubiläum: Seit genau 3 Jahren zeichne ich meine Laufaktivitäten auf. Damals habe ich das erste Mal
einen Gedanken an einen Marathon verschwendet.
Bis heute Abend habe ich 11.851 KM in 952:52:10 Stunden gelaufen

Allerdings, und das ist die schlechte Nachricht: Heute musste ich den Run am Ring auf dem Nürburgring stornieren.
Seit 1 Woche bin ich in ärztlicher Behandlung und die Schmerzen werden nicht besser.
In knapp 8 Wochen "ist Berlin". Seit gestern läuft eigentlich die intensive Vorbereitung - was ich momentan knicken kann.
Also: Besser nicht am Nürburgring laufen und dafür hoffen (und darauf hin "dehnen", dass ich bis Berlin wieder fit bin)
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20.07.2005
Endlich ist die Teilnehmerliste für Berlin online. Startnummer 2575 ist meine in diesen Jahr


29.05.2005
Heute habe ich die 3.000 KM-Marke in diesem Jahr überschritten. 181 Laufeinheiten, durchschnittlich 16 KM.


29.05.2005
Rekordwoche und -monat. Was den Trainingsumfang betrifft.
168 KM (10 Einheiten), bislang 603 KM in diesem Monat
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27.05.2005
Anmeldung zur "SportScheck-Nacht" am 16. September 2005 zusammen mit Frank über 10KM

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26.05.2005
Heute habe ich mich für den "Lauf durch die grüne Hölle", 24,4 KM über den Nürburgring am 21.08.2005 angemeldet.


22.05.2005
Das Kampfgewicht aktuell: 60,83 KG durchschnittlich im KW 20. Fettwert 11  %, das bedeutet das niedrigste Gewicht seit Beginn der Aufzeichnungen am 01.01.2003 - was wohl auch der absolute Tiefstand seit mehr als 20 Jahren sein dürfte.
Es fehlen jetzt noch so gut 2 KG - die zu verlieren erheblich schwerer fallen dürfte. es ist Grillsaison und das Bier schmeckt wunderbar!

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21.05.2005
Die 2.300 KM-Marke in diesem Jahr ist überschritten. Das sind 900 KM mehr als im letzten Jahr zur selben Zeit!
Überhaupt bin ich an 140 Tagen in diesem Jahr insgesamt 142 x gelaufen!


08.05.2005
Neue persönliche Bestzeit im Halbmarathon: 01:25:01h, gelaufen in Hannover


26.04.2005
In einem Anfall von Wahnsinn und Übermut habe ich mich für den Halbmarathon des "Spielbanken-Marathon" in Hannover am 8. Mai angemeldet.


02.04.2005
So! 5 1/2 Wochen sind vergangen, seit ich beschlossen habe, abzunehmen. Was ist passiert? Von durchschnittlich 65,9 KG (morgens) ist das Gewicht peu á peu auf 63,8 KG gefallen. Abends: von 66,4 auf 64,4 KG. Mit anderen Worten noch immer mindestens 1 KG zu viel auf den Hüften. Aber bis Hamburg sind es ja noch 3 Wochen Zeit  ;-))

Ein erster KM-Rekord in diesem Jahr: 143,8 KM mit 9 Laufeinheiten

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26.03.2005
Die erste persönliche Bestzeit ist gefallen. 01:25:11h beim Halbmarathon in Paderborn
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19.03.2005
Endlich habe ich mir ein Paar neue Lauftreter gekauft ;-)

ASICS GT2100


20.02.2005
Marathon-Bestenliste.de
Stand                         20.02.2005 (alle deutschen Marathon-Teilnehmer)
Gesamt Platz :          3.989 im  Jahr 2004
Altersklasse M40:     Platz 933


17.02.2005
Ich muss abnehmen. Mindestens 3 KG haben sich zuviel, vorrangig auf meinen Hüften, angesammelt. Bis zum HH-Marathon sollen sie abgehungert sein. Also, ab sofort gilt: keine Fettmacher mehr, kein Frühstück (ausser am Wochenende), nur Obst oder Salat zum Mittag (wenn überhaupt etwas) und eine anständige kalte Mahlzeit (Brot, Salat, Wurst/Käse, ggf warmes Gemüse) zum Abend.
Bier ist erlaubt, sonst macht das Leben ja gar keinen Spass mehr.

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10.02.2005
Anmeldung zum Paderborner Osterlauf


Januar 2005
Die Startunterlagen für Hamburg sind gekommen.


Dezember 2004
Die Anmeldung für das Highlight 2005 in Berlin ist raus


22.11.2004
Anmeldung zum Berliner Silvesterlauf und zur 30. Nacht von Borgholzhausen


Änderungen auf dieser Website

Hier geben wir Ergänzungen zu unserer Website bekannt. Wenn Sie uns zuvor besucht haben und wissen wollen, was sich geändert hat, sehen Sie hier nach.

  • 28.05.2005: >> Die Bestzeiten-Site ist online
     
  • 04.12.2004: >> Ohne "Ö" fehlt Dir was <<
    unsere neue Internetpräsenz ist online gegangen... 


    Die letzten Trainingsläufe

    ...die Läufchen der letzten Tage

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    Pressenotizen Reiner Doepke

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